Nach der 0:3-Niederlage gegen die kleinen Bayern

Chancenverwertung der Buchbacher Schwachpunkt

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Buchbach - Die große Überraschung ist ausgeblieben: Der TSV Buchbach musste sich dem FC Bayern München II mit 0:3 geschlagen geben und kassierte dabei die fünfte Niederlage in Serie. Jetzt brauchen die Rot-Weißen aus den verbleibenden fünf Saisonspielen mindestens noch zwei Siege, um den Klassenerhalt einzutüten.

Größtes Manko der Buchbacher, wie schon in den vergangenen Spielen: Die Chancenverwertung. „Wir hatten genug Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Wenn wir mit 1:0 vorne sind, können wir tief stehen, dann wäre es auch für Bayern schwer geworden“, haderte Trainer Anton Bobenstetter mit der Abschlussschwäche seiner Mannschaft, die vor allem durch Maxi Bauer und Aleks Petrovic einige dicke Dinger hatte. „Das war ein hartes Stück Arbeit, ein sehr schweres Spiel für uns. Erst mit dem Tor ist es dann leichter geworden“, bekannte auch Bayern-Trainer Tim Walter, der nicht nur den Gegner lobte, sondern auch von der Atmosphäre begeistert war: „Ich war das erste Mal in Buchbach. Toll, was der Verein hier alles auf die Beine stellt. Das hat mir sehr gefallen. Ich drücke euch die Daumen.“

Traumtor von Dorsch bricht Buchbach das Genick

Das können die Rot-Weißen brauchen, denn die Abstiegszone rückt immer näher: Nur zwei Treffer konnten die Buchbacher, die neben Christian Brucia (Wade), Thomas Leberfinger (Oberschenkel) auch Markus Grübl (Muskelverhärtung) ersetzen mussten, in den letzten fünf Begegnungen erzielen, das reicht dann eben nicht. Dass sowohl Stefan Denk als auch der für ihn eingewechselte Merphi Kwatu verletzt vom Platz mussten, macht die Sache auch nicht leichter.

„Wir waren in den ersten 40 Minuten wirklich gut organisiert, die Bayern hatten da eigentlich kaum eine Chance, das heißt, dass wir ja vieles richtig gemacht haben“, so Bobenstetter, dem aber nicht entgangen ist, dass sich der starke Niklas Dorsch in der 40. Minute in aller Ruhe die Kugel selbst vorlegen konnte, um sie dann aus 22 Metern in den rechten Knick zu zimmern. So leicht darf man das dem Bayern-Kapitän, der von Freiburg und Nürnberg umworben wird, natürlich nicht machen! Bobenstetter: „Das ist eben die Qualität eines Spielers, den man bald in der Bundesliga sehen wird.“

"Müssen weiter alles für den Klassenerhalt tun"

Vielleicht hätten die Buchbacher mit einem 0:1-Pausenrückstand im zweiten Abschnitt noch was reißen können, doch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte durfte Felix Götze einen Eckball von Milos Pantovic aus sechs Metern ungestört einköpfen - das war’s dann auch schon, denn im zweiten Abschnitt präsentierte sich der Tabellenzweite sehr souverän. Den Hausherren fehlten Überzeugung und Glauben, der Elan, der die Mannschaft im ersten Durchgang ausgezeichnet hat, kam fast komplett zum Erliegen. Als dann Marco Hingerl in der 66. Minute eine Hereingabe von Franck Evina unter die Latte knallte, war der Drops endgültig gelutscht. Bobenstetter: „Wir müssen trotzdem in Ruhe weiter arbeiten und alles für den Klassenerhalt tun. Wenn wir immer so gut organisiert sind wie in den ersten 40 Minuten, müsste das zu schaffen sein.“

Pressemitteilung TSV Buchbach (MB)

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