Burghausens Bürgermeister kritisiert Wacker-Spieler aufs Übelste

Steindl: "Wollte mir den Krampf nicht mehr anschauen!"

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Burghausen - Aufgrund der derzeit andauernden sportlichen Misere des SV Wacker Burghausens hat der Bürgermeister der Stadt, Hans Steindl, auf der Jahreshauptversammlung des zweiten Vereins der Stadt, dem TV Burghausen, auf den Tisch gehauen. Lob bekommt hingegen das Trainerteam um Patrick Mölzl.

Der größte Sponsor des Vereins, das ist die Stadt selbst. Und ihr Vertreter, Bürgermeister Hans Steindl, hat seinem Frust jetzt freien Lauf gelassen. Nach der herben 0:5-Klatsche bei der zweiten Mannschaft des FC Bayern München machte er seinem Ärger Luft: "Das war skandalös, was da geliefert wurde. Der Ruf und die Ehre von Burghausen wurden beschädigt. Ich habe in der Halbzeit abgeschaltet, weil ich mir diesen Krampf nicht mehr anschauen wollte." Das berichtet die Passauer neue Presse.

Zu allem Übel wurde das Spiel noch live auf Sport1 übertragen und erzielte sogar gute Einschaltquoten. Im Schnitt sahen ca. 300.000 Leute, wie der SV Wacker von den kleinen Bayern auseinander genommen wurde.

Während in solch sportlich schlechten Zeiten gerne mal der Trainer in die Kritik gerät (erst vor wenigen Tagen trennte sich der abstiegsgefährdete SV-DJK Kolbermoor von seinem Trainer) nahm Steindl den Burghauser Trainer in Schutz: "Wir haben einen Trainerstab, der seinesgleichen sucht."

Der SV Wacker Burghausen liegt in der Tabelle der Regionalliga Bayern nur vier Punkte vor dem ersten Relegationsplatz, den derzeit noch die Spielvereinigung aus Bayreuth belegt. Allerdings hat der Club aus der Altstadt noch drei Spiele mehr zu absolvieren, hat also noch genug Gelegenheiten, die Salzachstädter zu überholen.

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