Der Kapitän wechselt zum 1. FC Schweinfurt

Burghausens Maier: „Ausschlaggebend war die sportliche Perspektive"

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Wacker-Kapitän Philipp Maier wechselt nach der Saison nach Schweinfurt.

Burghausen - „Ausschlaggebend für Schweinfurt war die sportliche Perspektive", sagt Wacker Burghausens Kapitän Philipp Maier. Der 25-Jährige wechselt zur kommenden Saison zum Ligakonkurrenten und will dort um den Aufstieg in die 3. Liga spielen.

Wacker-Kapitän Philipp Maier wechselt nach der Saison von Burghausen zum Liga-Konkurrenten 1. FC Schweinfurt 05 und hat dort einen Jahresvertrag plus Option unterschrieben. Beim ambitionierten Fußball-Regionalligisten, der aktuell Platz zwei hinter Türkgücü München einnimmt, kann der 25-Jährige unter Profibedingungen trainieren: „Ausschlaggebend für Schweinfurt war die sportliche Perspektive, hier in der Regionalliga um den Aufstieg zu spielen. Trainer Tobias Strobl hat natürlich auch seinen Anteil dazu beigetragen, ich habe mit ihm ja bereits in Rosenheim eineinhalb Jahre erfolgreich zusammengearbeitet.“

Philipp Maier: "Ich will den nächsten Schritt gehen

Nachdem der SV Wacker den damals vereinslosen Maier zu Beginn der Saison verpflichtet hat, stand er in allen 15 Spielen über 90 Minuten auf dem Platz und erzielte in seinem ersten Spiel den späten 1:0-Siegtreffer beim TSV Buchbach. Der gebürtige Kienberger hat in der Saison 2013/14 schon einmal für ein halbes Jahr das Wacker-Trikot getragen, kam damals aber in der 3. Liga unter Trainer Uwe Wolf nicht zum Zug und absolvierte elf Spiele in der Bayernliga für die damalige Wacker-Zweite. Ansonsten hat der 1,86 Meter große Defensivspieler, der erst unter dem neuen Coach Leo Haas zum Kapitän ernannt wurde, aber bis zum Mai letzten Jahres bei seinem Stammverein TSV 1860 Rosenheim gespielt hat. „Ich möchte meine Qualitäten in Schweinfurt unter Beweis stellen und der Mannschaft weiterhelfen, den nächsten Schritt zu gehen. Ich bin jetzt in den besten Jahren als Sportler, in denen ich das Maximale aus mir herausholen will und eben so hoch wie möglich spielen möchte. Der 1. FC Schweinfurt bietet mir die Möglichkeit unter Profibedingungen zu trainieren und beim Erreichen der gemeinsamen Ziele in den Profifußball zu kommen, womit ich mich voll und ganz identifizieren kann. Neben dem Fußball werde ich im Sommer mein Studium abschließen, was mir persönlich sehr wichtig ist“, wird Maier auf der Homepage der Schnüdel zitiert.

Schweinfurts Trainer Tobias Strobl: "Er ist ein Riesen-Gewinn für uns"

„Nachdem Philipp zu uns gekommen ist und wir ihm viel Vertrauen gegeben haben, hat er das mit guten Leistungen zurückgezahlt. Seine positive Entwicklung und nicht zuletzt seine Berufung zum Kapitän haben uns dazu veranlasst, uns um eine Verlängerung zu bemühen. Leider hat er sich dagegen entschieden und ein Angebot von Schweinfurt angenommen,“ bedauert Teammanager Karl-Heinz Fenk.

Wann die Saison beendet wird, kann derzeit ja noch kein Mensch sagen, der Wechsel soll aber erst nach Ende der Saison – unabhängig wann sie endet – vollzogen werden, so dass Maier dem SV Wacker Burghausen für die letzten elf Spiele weiterhin zur Verfügung stehen wird. Schweinfurts Trainer Strobl freut sich aber schon auf seinen ehemaligen Schützling: „Ich kann ihn sportlich und auch menschlich sehr gut beurteilen und sage, dass er ein Riesen-Gewinn für uns ist. Er kann ein Spiel sehr gut lesen und führen, ist immer wieder ein Ballmagnet für den zweiten Ball und bringt sehr viel Struktur ins Spiel. Er ist, was die Position betrifft, ein sehr treuer Spieler und könnte daher ein wichtiger Baustein für unser System werden. Meine Vorfreude auf die gemeinsame Zusammenarbeit mit ihm in der kommenden Saison ist extrem groß.“

MB



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