Vorschau: FC Ingolstadt II - TSV 1860 Rosenheim

1860 Rosenheim vor schwerer Auswärtshürde in Ingolstadt

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Trainer Tobias Strobl trifft am Dienstag auf seinen zukünftigen Arbeitgeber.

Ingolstadt - Zum Nachholspiel vom 26. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim bereits am Dienstag, den 13. März um 19 Uhr bei der zweiten Mannschaft des FC Ingolstadt 04 antreten.

Beide Kontrahenten absolvierten am vergangenen Wochenende die ersten Partien in der Liga nach der Winterpause. Die Rosenheimer konnten ihr Heimspiel gegen den VfR Garching nach früher 2:0 Führung letztlich nur mit einem 2:2 Unentschieden gestalten. Die Ingolstädter hingegen waren bei heimstarken Passauern vom SV Schalding-Heining mit 3:1 Toren siegreich.

Ingolstadt will noch um die Meisterschaft mitspielen

Somit kommen die Schützlinge von Trainer Ersin Demir, der während der Vorrunde den Posten von Stefan Leitl übernahm (nun Chefcoach der Ersten), nach 22 gespielten Begegnungen auf 42 Zähler und Platz vier. Bei drei Spielen und dreizehn Punkten weniger auf Ligaprimus 1860 München wäre durchaus noch was in Sachen Aufstieg drin. Jedoch spielt die erste Mannschaft ja bekanntermaßen in der zweiten Bundesliga. Und da zwischen erster und zweiter Mannschaft in dieser Konstellation eine Liga Abstand sein muss, ist dies aktuell keine Option. Das bedeutet aber gleichzeitig nicht, dass die enorm spielstarke und ambitionierte Truppe um Kapitän Jonatan Kotzke nicht um den Meistertitel mitspielen will. „Ingolstadt spielt eine super Saison. Wir müssen sicherlich an unsere Grenzen gehen und mit unserer tollen Mentalität und Moral aber auch physisch dagegenhalten“, meint Trainer Tobias Strobl.

Schon beim Hinspiel in der Vorrunde in Rosenheim zeigten die Ingolstädter was sie fußballerisch so drauf haben. Die Partie ging damals für die Strobl-Schützlinge mit 0:2 Toren verloren, was auch verdient war. Mit 53 erzielten Treffern gehört das Demir-Team zu den torgefährlichsten Mannschaften der Liga. Daran haben vor allem die Angreifer Gianluca Rizzo (8 Saisontore), Patrick Hasenhüttl (7) und Wirbelwind Ryoma Watanabe (5) einen großen Anteil. Letzterer steht den „kleinen Schanzern“ am Dienstag auf Grund einer Ampelkarte aus dem Spiel gegen Schalding-Heining nicht zur Verfügung und Rizzo wechselte im Winter zur U23 des BVB nach Dortmund.

Majdancevic fehlt rot-gesperrt

Aber auch auf Seiten der Gäste fehlt ein enorm wichtiger Offensivspieler gesperrt. Danijel Majdancevic musste eine strittige rote Karte im Spiel gegen Garching hinnehmen. Wie lange er gesperrt sein wird, steht noch nicht fest. „Wir hoffen, dass Danij nicht allzu lange zusehen muss. Aber wir haben einen guten Kader, nun müssen halt andere in die Presche springen. Wir gehen durchaus optimistisch in die Partie in Ingolstadt. Falls unser Plan aufgeht, haben wir auch realistische Chancen was Zählbares mitzunehmen“, so der positiv gestimmte Coach der Gäste.

Neben dem erwähnten Majdancevic fehlt in der AUDI-Stadt auch beruflich bedingt Markus Einsiedler. Ebenso nicht dabei sein wird Maxi Höhensteiger, der seine Bänderverletzung noch nicht ganz auskuriert hat, aber in Kürze wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird. Ansonsten steht noch ein kleines Fragezeichen hinter dem Einsatz von Michael Zant (Sprunggelenk), d er Rest des Kaders steht dem Trainer-Team Tobi Strobl und Robert Mayer aber zur Verfügung.

Für einige Rosenheimer Spieler ist die Partie gegen den FC Ingolstadt zusätzlich von Brisanz, da sie in der Vergangenheit bereits das Trikot der Schanzer trugen. Neben Kapitän Matze Heiss, betrifft dies Ludwig Räuber, Michael Denz, Michael Zant und natürlich auch Trainer Tobias Strobl. Daher wird die Begegnung für die genannten Akteure vermutlich kein Spiel wie jedes andere sein.

Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

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