Der Bayernligist verliert einen wichtigen Stammspieler

Soll in der Regionalliga Fuß fassen: Reiter kehrt vom SVK nach Burghausen zurück

Maximilian Reiter stand 24 Mal für den SV Kirchanschöring auf dem Platz und erzielte dabei zwei Tore.
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Maximilian Reiter stand 24 Mal für den SV Kirchanschöring auf dem Platz und erzielte dabei zwei Tore.

Burghausen - Nach eineinhalb Jahre beim SV Kirchanschöring beendet der SV Wacker Burghausen das Leihgeschäft mit Maximilian Reiter und holt den 20-Jährigen wieder an Salzach zurück. „Wir trauen ihm zu, dass er in der Regionalliga Fuß fassen kann“, sagt Wacker-Geschäftsführer Andreas Huber. Der SVK dagegen verliert mit Reiter einen Stammspieler.

Maximilian Reiter verlässt den SV Kirchanschöring und kehrt zum SV Wacker Burghausen zurück. Der 20-Jährige kam auf Leihbasis im Sommer 2019 zum Bayernligisten und sammelte beim SVK Spielpraxis. In 24 Spielen erzielte der zentrale Mittelfeldspieler zwei Tore und wurde zum Stammspieler. Nun endet das Leihgeschäft und Reiter soll sich beim SV Wacker durchsetzen.

Wacker-Geschäftsführer Huber: „Haben seine Entwicklung beobachtet“

„Als Maxi aus der Jugend rauskam, waren wir davon überzeugt, dass er bei unserem Kooperationspartner SV Kirchanschöring mehr Spielpraxis sammeln kann. Das hat er auch getan“, sagt Wacker-Geschäftsführer Andreas Huber auf Nachfrage von beinschuss.de. „Wir waren aber über die gesamte Zeit im engen Austausch und haben seine Entwicklung beobachtet.“ Reiter trainierte regelmäßig beim Regionalligisten unter der Regie von Leo Haas mit und war auch als Gastspieler das ein oder andere mal im Einsatz. „Wir sind davon überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Rückkehr ist“, so Huber weiter, „vor allem auch, weil bei uns die Liga so gut wie gesichert ist und wir jetzt auch etwas ausprobieren können.“

Bereits im Sommer wurde über einen Wechsel gesprochen, doch da sei laut Huber auch die Tabellensituation beim SV Kirchanschöring noch angespannter gewesen. Nun soll der 20-Jährige sein Können bei den Burghausern unter Beweis stellen. „Wir trauen ihm zu, dass er in der Regionalliga Fuß fassen und sich in den Kader reinspielen kann“, so der Wacker-Geschäftsführer weiter.

SVK-Coach Weiß: „Es tut schon weh ihn zu verlieren“

Beim SV Kirchanschöring dagegen bricht dagegen einer der Stammspieler weg. „Er war eigentlich nicht mehr wegzudenken bei uns“, sagt SVK-Coach Seppi Weiß auf Nachfrage von beinschuss.de. „Er hat eine super Übersicht auf dem Feld und ist zweikampfstark. Es tut schon weh ihn zu verlieren, weil dadurch eine riesige Qualität verloren geht.“ Weiß und der komplette Verein haben aber Verständnis für die Rückkehr nach Burghausen. „Es ist der absolut richtige Schritt ihn“, betont Weiß.

Der Coach wird jetzt versuchen, den Ausfall des Mittelfeldspielers für die restliche Saison aufzufangen, um die Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. „Die anderen Jungs drängen rein. Ich bin davon überzeugt, dass wir diese Lücke füllen können.“ Weiß ist davon überzeugt, dass Reiter sich in Burghausen durchsetzen kann. „Er hat zwar dort eine größere Konkurrenz, aber es ist jemand, der alles versucht und nicht sofort aufgibt. Ich traue ihm das zu.“

Bis Maximilan Reiter bei seinem neuen Verein wieder auf dem Platz zurückkehren kann, wird es allerdings noch dauern. Ob im Januar der Trainingsauftakt erfolgen kann, werden die nächsten Wochen zeigen.

ma

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