Josef Janker äußert sich zur aktuellen Lage

„Favorisiertes Modell“: So könnten die Playoffs in der Regionalliga ablaufen

Kalle Lappe und Ali Petrovic im Dreikampf mit Julian Höllen.
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Kalle Lappe (links) und Ali Petrovic im Dreikampf mit Julian Höllen.

Die Regionalliga Bayern hat aufgrund ihrer Verzahnung zur 3. Liga ein Problem. Denn es muss ein Teilnehmer für die Aufstiegs-Relegation zur 3. Liga gegen einen Vertreter aus der Nord-Staffel gefunden werden. Drei Vereine haben eine Lizenz für die Profiliga beantragt. Verbandsspielleiter Josef Janker erklärt die Planungen für die höchste bayerische Amateurliga.

Bayern - Nach den Lockerungen im Breiten- und Amateursport ist seit Montag (8. März) ist in Bayern zumindest wieder kontaktloses Fußball-Training in fest definierten Gruppengrößen möglich, wobei die 7-Tage-Inzidenz die Rahmenbedingungen vorgibt und den Möglichkeiten enge Grenzen setzt.

Mögliche Meisterschaftsspiele könnten für die Playoff-Teilnehmer abgesagt werden

Die Aussichten auf einen Spielbetrieb sind alllerdings noch düster und es sind keinen Anzeichen von Seiten der Politik zu erkennen, wann wieder gestartet werden kann. Vor allem in der Regionalliga Bayern sorgt das für Probleme. „Die Regionalliga bedarf einer gesonderten Betrachtungsweise, weil wir hier die Verzahnung zur 3. Liga auf DFB-Ebene haben“, sagt BFV-Verbandsspielleiter Josef Janker zuletzt in einem BFV-Interview.

Geplant war, dass die Teams von dem Plätzen eins bis vier in einem Playoff-Modus den Meister und damit den Teilnehmer für die Aufstiegs-Relegation zur 3. Liga ermitteln sollen. Eine Lizenz für die 3. Liga haben nur drei bayerische Vereine gestellt. Bayreuth, Schweinfurt und Aschaffenburg, alle drei befinden sich derzeit unter den Top Vier. Nur der SV Nürnberg II hat keine Lizenz beantragt.

„Sollten wir bis 25 Tage vor dem Termin dieser Aufstiegsspiele die Regionalliga Bayern nicht beendet haben, können die Play-off-Starter auf Meisterschaftsspiele, die wegen der Play-off-Spiele abgesetzt werden müssen, verzichten“, erklärt Janker. „Und zwar dann, wenn dem Spiel weder für den Abstieg, Relegation oder die Teilnahme an der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde Bedeutung beikommt.“

BFV berät mit Regionalligisten über das Playoff-Modell

Wie der Playoff-Modus in Bayern genau aussehen soll, wird derzeit zwischen den drei aufstiegsberichtigten Mannschaften noch ausgehandelt. Janker: „Das favorisierte Modell sieht so aus, dass die Klubs im Modus Jeder- gegen-Jeden in Hin- und Rückspiel gegeneinander antreten – der Sieger dieser Play-offs spielt dann gegen den Nord-Vertreter um den freien Platz in der 3. Liga.“

Die Aufstiegsspiele gegen den Vertreter aus der Nord-Staffel waren ursprünglich vom 20. bis 23. Mai vorgesehen. „Aktuell wird darüber gesprochen, diese erst zwischen dem 5. und 12. Juni anzusetzen“, so Janker weiter.

„Es handelt sich um Spiele mit Auswirkungen auf Bundesebene“

Angst davor, dass aufgrund der Maßnahmen der Politik die Playoff-Spiele nicht ausgtragen werden können, hat der BFV-Verbandsspieleiter nicht. „Davon ist nicht auszugehen, bei allen drei Klubs handelt es sich um Vereine, die seit Jahren unter Profi-Bedingungen arbeiten“, sagt Janker. „Außerdem geht es um sogenannte Spiele mit Auswirkungen auf Bundesebene, für diese sollten wir eine entsprechende Ausnahmegenehmigung, die Testungen und Hygienekonzepte vorsieht, erhalten.“

Blitzumfrage von beinschuss.de bei Vereinsvertretern

Das sagen Vereine aus dem Raum Rosenheim zu den Lockerungen im Amateursport.

Das sagen Vereine aus dem Raum Altötting zu den Lockerungen im Amateursport.

Das sagen Vereine aus dem Raum Mühldorf zu den Lockerungen im Amateursport.

Das sagen Vereine aus dem Raum Traunstein zu den Lockerungen im Amateursport.

ma

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