Vertrag des Stürmers aufgelöst

Abschied statt Pause - Marinkovic verlässt Wacker Burghausen!

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Sascha Marinkovic und der SV Wacker Burghausen gehen getrennte Wege.
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Burghausen - Zuerst hieß es, er macht aus persönlichen Gründen ein halbes Jahr Pause, nun verlässt Sascha Marinkovic den SV Wacker Burghausen komplett. Sein Vertrag beim Regionalligisten wurde aufgelöst.

Im Zuge der Neuverpflichtung von Rosenheims Andrija Bosnjak gab der SV Wacker Burghausen ebenfalls bekannt, dass Sascha Marinkovic aus privaten Gründen ein halbes Jahr pausieren wird. Nun wurde aber klar, dass der Vertrag mit dem Topstürmer komplett aufgelöst wurde, Marinkovic den Verein also ab sofort verlässt.

Verein hält sich bedeckt

Geschäftsführer Andreas Huber erklärte gegenüber der Heimatzeitung: "Sascha ist an uns herangetreten, dass er ein halbes Jahr Pause von Fußball brauche. Diesem Wunsch haben wir entsprochen. Aus Respekt vor Sascha äußern wir uns zu dem Thema nicht weiter. Zu Vertragsmodalitäten machen wir keine Angaben." Die Auflösung wurde also weder bestätigt, noch dementiert.

Marinkovic verabschiedet sich auf Instagram

Auf dem offiziellen Portal des DFB -"Spielplus" - können aber Vertragsdaten der Vereine öffentlich eingesehen werden, ein Blick auf die Seite zeigt, dass Marinkovics Vertrag zum 1. Februar 2019 aufgelöst wurde. Am Dienstagabend verabschiedete sich der 26-Jährige emotional von dem Verein, für den er nun eineinhalb Jahre spielte und 17 Tore in 39 Spielen erzielen konnte: "Ich will mich für die schönen Momente bei euch bedanken. Die Zeit beim SV Wacker Burghausen werde ich nie vergessen. Ich wünsche euch allen das Beste und viel Gesundheit."

TSV 1860 München, Türkgücü-Ataspor - oder Karriereende?

Zu den Gründen der Auflösung will sich der Verein allerdings nicht äußern. Wie die Heimatzeitung aus Vereinskreisen erfuhr, sei intern nichts vorgefallen, Marinkovic soll sich stets korrekt verhalten haben. Marinkovic dürfe auch jederzeit wieder zum SV Wacker zurückkehren.

In den sozialen Netzwerken diskutieren die Fans natürlich fleißig über die Beweggründe, so einen wichtigen Spieler ziehen zu lassen. So spekulieren einige über einen Wechsel zum Drittligisten TSV 1860 München, welcher in der vergangenen Saison schon einmal als Gerücht verbreitet wurde. Auch Bayernligaspitzenreiter Türkgücü-Ataspor München wird von Fans in Betracht gezogen.

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dg

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