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Streit um die Regionalliga-Reform geht in die nächste Runde

Regionalliga Bayern wertet Protestaktion als falsches Signal

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Obwohl der Schiedsrichter die Partie schon anpfiff, ruhte der Ball noch eine komplette Minute lang.
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München - Die Sprecher der Regionalliga Bayern werten die Protestaktion der 3. Liga als falsches Signal. Außerdem appelieren die beiden an die bayrischen Drittkigavereine zur konstruktiven Zusammenarbeit.

Die Sprecher der Regionalliga Bayern, Christoph Heckl (FC Ingolstadt 04 II) und Markus Clemens (SV Schalding-Heining), sehen die Protestaktion der 3. Liga am vergangenen Wochenende als falsches Zeichen. Vielmehr fordern sie auf der Verbandshomepage den TSV 1860 München, die Würzburger Kickers und die SpVgg Unterhaching auf, wieder besser Zusammenzuarbeiten und eine gemeinsame Lösung zu finden.

Bereits vergangene Woche sorgte eine gemeinsame Stellungnahme aller Drittligisten für Aufsehen, in welcher die Teams eine sofortige Rückkehr zur Regelung mit nur drei Absteigern forderten. Am letzten Spieltag verschafften sie sich noch mehr Aufmerksamkeit, indem in jedem Spiel, trotz Anpfiff des Schiedsrichters der Ball eine Minute lang ruhte.

Die Protestaktion im Video:

Wir wurden nicht in Kenntnis gesetzt"

Die Vertreter der Regionalliga bedauern vor allem, dass die Drittligisten nicht mehr mit der Regionalliga zusammenarbeiten: „Mit uns hat kein bayerischer Drittligist Verbindung aufgenommen und uns auch jetzt nicht wenigstens von den Protestplänen in Kenntnis gesetzt. Die Vertreter der Regionalliga Bayern und der Bayerische Fußball-Verband haben die bayerischen Drittligisten in alle Prozesse fortwährend eingebunden. Bis heute ist uns weder aus Würzburg, noch aus Unterhaching oder von den Löwen auch nur im Ansatz ein Vorschlag bekannt, wie sie sich die Umsetzung der Reform vorstellen. Stattdessen vertreten sie jetzt einzig und alleine die Interessen der Drittligisten."

"Es braucht einen Schulterschluss, um Ziele gemeinsam zu erreichen"

Weiter appellieren sie an die Vereine, an die Vergangenheit zu denken: "Wir sollten nicht vergessen, dass alle drei aktuellen bayerischen Drittliga-Klubs bis vor kurzem noch ihre Heimat in der Regionalliga Bayern hatten. Diese Vereine müssten daher nur zu gut wissen, dass es einen Schulterschluss braucht, um Ziele gemeinsam zu erreichen. Für unser Dafürhalten ist dieser Alleingang in Form der Protestaktion – nicht nur aus bayerischer Sicht – kontraproduktiv. Trotzdem wird die Regionalliga Bayern weiterhin die bayerischen Drittliga-Vertreter einladen, die Prozesse mitzugestalten. Denn bei all unseren Überlegungen haben wir stets die Situation der Drittligisten miteinbezogen. Das wurde umgekehrt jetzt in Würzburg, Unterhaching und beim TSV 1860 verpasst.“

dg

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