PM: SpVgg Bayreuth - SV Wacker Burghausen

Wacker bringt Dreier erneut nicht ins Ziel

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Burghausen - Endlich Winterpause! Für den SV Wacker Burghausen kommt die dreimonatige Unterbrechung in der Regionalliga zur rechten Zeit, denn in den letzten Wochen lief es einfach nicht mehr nach Plan. Zum Jahresabschluss musste sich der SVW am Samstag mit einem 1:1 bei der SpVgg Bayreuth zufrieden geben.

Mit nur sechs Punkten aus den letzten acht Begegnungen hat Burghausen im Kampf um den begehrten zweiten Platz, der voraussichtlich den Start im DFB-Pokal bedeutet, viel Boden verloren. Sei es aufgrund der Abschlussschwäche, sei es aufgrund einiger Abwehrfehler oder sei es aufgrund zweifelhafter Entscheidungen, die Schellenberg schon einige Mal angemahnt hatte, aber nicht mehr explizit in Feld führen wollte.

Allerdings war auch der Ausgleichstreffer der Bayreuther am Samstag höchst umstritten, denn Torschütze Chris Wolf leistete sich nach einer Ecke von Ivan Knezevic in der 89. Minute ein Foul an Matthias Stingl, ehe er mit einem abgefälschten Schuss Franco Flückiger in der 89. Minute zum 1:1 überwand. Wie schon vor 14 Tagen in Illertissen, als Burghausen kurz vor Schluss das 2:2 hinnehmen musste, entglitt Wacker also der schon sicher geglaubte Dreier. „Wir haben praktisch nichts zugelassen, der Ausgleich war uns unserer Sicht nicht rechtens“, so Schellenberger, der jedoch gestand: „Das war ein typisches 0:0-Spiel, das dann 1:1 ausgegangen ist. Letztlich entspricht die Punkteteilung den Spielanteilen und den gezeigten Leistungen.“

In einem Spiel, in dem beide Mannschaften nur ganz wenig Gefahr vor dem Tor des Gegners entwickeln konnten, ging Burghausen beim 100. Regionalligaspiel von Außenverteidiger Christoph Schulz in der 65. Minute durch Muhamed Subasic in Führung: Der Bosnier verwandelte einen Handelfmeter, an dessen Berechtigung es keinen Zweifel gab, in der Entstehungsgeschichte war das Handspiel freilich aus Bayreuther Sicht sehr unglücklich.

Die beste Möglichkeit der ersten Hälfte hatte Burghausens Can Coskun, der jedoch mit seinem Schuss aus 18 Metern Bayreuths Keeper Sebastian Kolbe nicht überwinden konnte (15.), drei Minuten später versemmelte Shpetim Sulejmani eine Hereingabe von Knezevic. Pech für die Gäste dann in der 24. Minute, als sich Kapitän Christoph Buchner eine Knieverletzung zuzog und humpelnd das Feld verlassen musste. Wie schwer die Verletzung ist, werden erst die Untersuchungen in dieser Woche ergeben, doch Schellenberg ist sich relativ sicher: „Das Kreuzband scheint nicht betroffen zu sein, deswegen gehe ich davon aus, dass Christoph beim Vorbereitungsstart am 16. Januar wieder dabei ist.

„Wir hoffen natürlich, dass wir nach dem Winter gut rauskommen. Dann können wir nach vorne noch mal angreifen. Allzu groß sind ja die Abstände noch nicht“, sagt Schellenberg wohl wissend, dass der VfB Eichstätt bei neun Zählern Vorsprung nur noch dann abzufangen ist, wenn das Team von Trainer Markus Mattes eine ganz schwache Frühjahrsrunde spielt.

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

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