Vorschau: SpVgg Greuther Fürth II - SV Wacker Burghausen

Burghausen muss in Fürth wieder auf Marinkovic verzichten

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Fällt mit Verdacht auf Bänderriss erneut aus: Sascha Marinkovic (links).

Fürth - Zum Abschluss des 14. Spieltags Regionalliga Bayern gastiert der SV Wacker Burghausen am Montag um 19.30 Uhr bei der SpVgg Greuther Fürth II. Nur mit einem Dreier kann die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg Platz zwei zurückerobern.

Für Burghausen ist der Montagstermin natürlich ungleich schwieriger zu bewältigen als für die Greuther Jungprofis. „Das ist schon ein gewaltiger Mehraufwand, alles für so ein Spiel zu organisieren“, weiß Schellenberg, dessen Spieler darauf angewiesen sind, dass die Arbeitgeber ein Auge zudrücken, damit sich der Wacker-Tross rechtzeitig in Bewegung setzen kann.

Nicht dabei sein wird Sascha Marinkovic, der während der Woche das Training mit Verdacht auf Bänderriss abbrechen musste. Eine genaue Diagnose soll ein MRT am Montag bringen, aber Schellenberg weiß: „Auch wenn es nur eine Dehnung sein sollte, wirft das Sascha wieder zurück.“ Zur Erinnerung: Aufgrund einer Verletzung am Sprunggelenk musste der Torjäger am Ende der letzten Saison operiert werden und drei Monate pausieren. Seither kämpft der Ex-Rosenheimer um die Form der Vorsaison.

Ein weiteres Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Manuel Omelanowsky, der während der vergangenen Woche flach gelegen ist, ob der Angreifer mit nach Fürth fahren kann, wollte Schellenberg erst nach dem Abschlusstraining am Sonntagabend entscheiden. Dafür kehrt mit Muhamed Subasic nach einer überstandenen Reizung der Achillessehne ein wichtiger Akteur in den Kader zurück. Ob „Suba“ gleich wieder in der Startformation steht, wollte Schellenberg noch offen lassen: „Wir werden nicht allzu viel umstellen, weil die Leistung der Mannschaft gegen Schweinfurt ja über weite Strecken gut war. Im Nachhinein gesehen sind wir zum einen an unserer Chancenverwertung gescheitert, zum anderen hat es schon sehr viele strittige Entscheidungen gegeben. Das uns bei der Analyse des Spiel auch ganz schön geärgert.“ Sollte es bei Omelanowsky nicht gehen, könnten entweder Julien Richter oder Marius Duhnke in die Sturmspitze rücken, Felix Bachschmid oder Thomas Winklbauer wären dann Alternativen zu Subasic für die Startelf.

Etwas Kopfzerbrechen bereitet dem Burghauser Trainer die Aufstellung der Gastgeber, die ja nach dem 1:1 der Profis am Samstag gegen Jahn Regensburg viele Möglichkeiten haben und auch in den letzten Wochen immer wieder Spieler aus dem erweiterten Profikader zum Einsatz brachten. „Da kommt auf jeden Fall viel Qualität auf uns zu. Ich erwarte eine sehr starke Fürther Aufstellung, aber damit müssen wir uns dann auch abfinden. Gerade weil man nicht weiß, welche Spieler beim Gegner auflaufen, müssen wir uns umso mehr auf unser Spiel konzentrieren“, sagt der Burghauser Fußball-Lehrer, der dennoch auf einen Sieg seiner Mannschaft hofft: „Bis auf die kleinen Bayern habe ich noch keine Mannschaft gesehen, die recht viel besser ist als wir. Allerdings auch keine Mannschaft, gegen die wir nicht verlieren können. Bis auf die Bayern liegt das Leistungsniveau dicht beisammen. Deswegen fahren wir nach Fürth, um dort möglichst drei Punkte zu holen.“ Dass sich die Zielsetzung im Lauf der Partie ändern kann, liegt für Schellenberg auf der Hand: „Es gibt immer Spiele, bei denen man im Laufe der Zeit sieht, dass man mit einem Unentschieden zufrieden sein muss. Wie etwa beim 0:0 in Rosenheim, als wir in der zweiten Hälfte auch gesagt haben, dass wir lieber nur einen Punkt mitnehmen wollen, als unnötiges Risiko zu gehen, um dann mit leeren Händen dazustehen.“

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

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