SV Heimstetten - SV Wacker Burghausen

Burghauser Leidenszeit geht auch in Heimstetten weiter

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Unglücklich verursachter Elfmeter: Matthias Stingl.

Heimstetten - Der SV Wacker Burghausen konnte auch am 21. Spieltag der Regionalliga Bayern den Bock nicht umstoßen und wartet nach dem 2:2 am Freitagabend beim SV Heimstetten seit neun Spieltagen auf einen Dreier. Die Relegationszone ist vor dem letzten Spiel des Jahres am Freitag gegen Schalding nur noch einen Punkt entfernt.

Zum Teil dichter Nebel trübte die Sicht der 350 Zuschauer am Freitagabend in Heimstetten, ungetrübt war hingegen der Blick von Schiedsrichterin Angelika Söder in der achten Minute, als sich die Laufwege von Tim Schels und Matthias Stingl im Wacker-Strafraum kreuzten und der Heimstettener dabei zu Fall kam. Doppelt ärgerlich für Wacker: Zum einen verwandelte Lukas Riglewski für die Gastgeber zum 1:0, zum anderen war die Pfeife der Unparteiischen nur wenige Minuten zuvor bei einer ähnlichen Szene im Heimstettener Strafraum still geblieben.


Trotz des frühen Rückstandes zeigte sich Burghausen wenig beeindruckt und kam nun immer besser ins Spiel. Sammy Ammari erzielte dann auch in der 33. Minute den verdienten Ausgleich, als er den Ball per Kopf nach scharfer Hereingabe von Felix Bachschmid ins lange Eck verlängerte. Und das Team von Ronald Schmidt blieb am Drücker: Zwei Minuten später konnte Keeper Maximilian Riedmüller bei einem Zwölf-Meter-Schuss von Felix Bachschmid gerade noch abwehren, weitere zwei Zeigerumdrehungen später wurde Bachschmid über Mathis Lange, Ammari und Muhamed Subasic mustergültig freigespielt und erzielte das 2:1. Kurz vor der Pause verpasste dann Lange das 3:1 und damit die Vorentscheidung.

"Am Ende hat es wieder nicht gereicht"

Das rächte sich prompt nach Wiederbeginn: Ein etwas glücklich abgefälschter Ball erreichte Fabian Cavadias, der dem herauslaufenden Wacker-Keeper Egon Weber mit einem seinem Schuss ins linke Eck keine Chance ließ. Der schnelle Ausgleichtreffer beflügelte das Heimteam, das in der Folge zu weiteren Einschussmöglichkeiten kam, jedoch zwei Mal am stark parierenden Weber scheiterte. In der letzten halben Stunde neutralisierten sich die beiden Kontrahenten weitgehend, so dass sich keines der Teams gefährlich vor dem gegnerischen Tor in Szene setzen konnte. Für den größten Aufreger in der zweiten Halbzeit sorgte eine kleine Rudelbildung, nachdem „Kaiser“-Enkel Luca Beckenbauer Subasic mit einer rüden Grätsche von den Beinen holte und dafür mit Gelb noch gut bedient war. Kurz vor dem Schlusspfiff hätte der eingewechselte Eymen Brahim fast noch den Siegtreffer markiert, zielte aus 18 Metern aber knapp neben den Pfosten.


„In den ersten zehn Minuten haben wir sehr schlecht gespielt und sind dann auch gleich in Rückstand geraten. Danach hat die Mannschaft den Kopf hochgenommen, das war nach unserer Niederlagenserie nicht selbstverständlich“, befand Wacker-Coach Ronald Schmidt, der den schnellen Ausgleich nach der Pause als „bitter“ bezeichnete: „Wir haben bis zur Halbzeit wirklich gut gespielt und wollten nach der Pause so weitermachen. Aber dann muss man auch die Zweikämpfe im Mittelfeld gewinnen. Wir haben es deswegen nicht mehr geschafft, noch einmal in Führung zu gehen. Wir hatten zwar noch einige Kopfballchancen, aber am Ende hat es wieder nicht gereicht.“

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Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)



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