PM: SV Schalding-Heining - TSV 1860 Rosenheim: Vorschau

Nur ein Sieg zählt am Samstag für 1860 Rosenheim in Schalding

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Passau - Am 33. Spieltag der Regionalliga Bayern muss der TSV 1860 Rosenheim am Samstag, den 11. Mai um 14 Uhr beim SV Schalding-Heining in der dortigen Sportanlage „Am Reuthinger Weg“ antreten.

Jetzt sind nur noch zwei Spiele zu absolvieren. Die Situation des TSV 1860 Rosenheim hat sich nach der unnötigen 3:4 Heimniederlage gegen den FV Illertissen vom letzten Wochenende nicht verbessert, man nimmt weiterhin den vorletzten Tabellenplatz ein. Nun geht es am vorletzten Spieltag zum SV Schalding-Heining.

Schalding findet gerade zu alter Heimstärke zurück

Die Heimelf kann mit 41 Punkten auf Platz Elf die Saison geruhsam ausklingen lassen. Jedoch wollen sich die Schützlinge von Spielertrainer Stefan Köck im letzten Heimspiel der Saison sicherlich von ihren Fans nochmal gebührend verabschieden und einen Sieg holen. Während der bisherigen Spielzeit konnten die Schaldinger auf eigenem Geläuf überraschend selten Heimsiege einfahren, in den vergangenen Spielzeiten war die eigene Sportanlage eine schier uneinnehmbare Festung. Insgesamt waren es bis dato lediglich deren vier Dreier, zwei davon jedoch in den letzten beiden Heimspielen (5:2 gegen Garching, 2:0 gegen Augsburg). Da kommt den Anschein nach die gewohnte Stärke auf eigenem Rasen gerade zur unrechten Zeit für den TSV 1860 Rosenheim zurück, der im harten Abstiegskampf jeden Zähler bzw. Siege benötigt.

Natürlich steht man auf dem vorletzten Tabellenplatz und weist nach zwei Niederlagen am Stück lediglich 31 Zähler auf, aber trotz allem ist noch alles möglich, zumindest ein Relegationsplatz (nur ein Punkt entfernt) ist völlig realistisch. Dafür müssen die Mannen von Trainer Thomas Kasparetti jedoch nun zwingend dreifach punkten. In den beiden letzten Begegnungen in Pipinsried und gegen Illertissen führte man jeweils nach den ersten 45 Minuten mit 1:0 Toren. Die Welt schien ziemlich in Ordnung. Doch mit Anpfiff der zweiten Hälften verlor man irgendwie völlig unnötig die Kontrolle und lud die Gegner zum Toreschießen ein.

"Wir werden fighten bis zum Schluss"

„Wir haben definitiv ein mentales Problem. Es führen oft Kleinigkeiten oder eine kurze Phase von fehlender Konzentration zu schwerwiegenden Fehlern, die zumeist gleich Gegentore zur Folge haben. Und das wirft unser Konzept dann, zumindest vorübergehend, komplett über den Haufen. Es ist sehr schade, da wir sehr viel investieren und viel zu selten unsere verdienten Früchte einfahren. Viele Einzelgespräche werden nun folgen, wir müssen versuchen wieder total an uns zu glauben und unseren Weg durchzudrücken, über volle 90 Minuten. Dann bin ich trotz der schwierigen Situation überzeugt, dass wir noch ausreichend Punkte holen werden um unser Minimalziel die Relegation noch erreichen zu können. Es wird sicherlich ein schwieriges Spiel beim SV Schalding-Heining werden, vor dem wir großen Respekt haben. Allerdings zeigen sie in der bisherigen Saison ungewohnte Schwächen im heimischen Stadion. Diese wollen wir nützen und uns mit aller Macht drei Punkte holen. Wir werden fighten bis zum Schluss und niemals aufgeben“, gibt sich Trainer Thomas Kasparetti kämpferisch.

Mehrere U19-Spieler mit von der Partie

Mit von der Partie wird auch wieder Angreifer Luftetar Mushkolaj sein, der die beiden letzten Begegnungen auf Grund einer Roten Karte aussetzen musste. Ob jedoch Kapitän Matze Heiss mit an Bord sein kann, wird sich erst noch am Spieltag entscheiden. Er leidet noch immer an muskulären Problemen. Dieses Mal fehlen wird hingegen definitiv Georg Lenz, der eine Gelbsperre absitzen muss. Ansonsten steht derselbe Kader wie zuletzt zur Verfügung. Hinzukommen werden noch Spieler der so erfolgreichen U19, die den souveränen Aufstieg in die Bayernliga am letzten Wochenende feiern konnte. Damit stoßen sicherlich Unbekümmertheit und positive Energie in die Reihen der Sechziger. Eigenschaften, die in der aktuellen Lage äußerst förderlich sein können.

Es geht wirklich um alles, viele Chancen die Situation verbessern zu können verbleiben dem TSV 1860 Rosenheim nicht mehr. Sechs Punkte sind noch zu vergeben, es ist durchaus realistisch diese gegen gesicherte Kontrahenten auch zu holen. Jedoch muss man dieses Mal wirklich über 90 Minuten Gas geben, nicht nachlassen und sich auch von Kleinigkeiten nicht aus dem Konzept bringen lassen. Es werden wahrlich Männer gebraucht, die dem Druck standhalten können und von sich, dem eingeschlagenen Weg und vor allem dem Team zu 100% über die volle Distanz überzeugt sind. Oder wie schon vor vielen Jahren Oli Kahn sagte: „Eier, wir brauchen Eier!“.

Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

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