Vorschau: SV Wacker Burghausen - FC Augsburg II

Burghausen will gegen Augsburg die Derby-Schubkraft nutzen

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Platzt bei Sammy Ammari, der bislang erst ein Mal getroffen hat, heute der Knoten?

Burghausen - Mit der Schubkraft, die der späte Derbysieg in Buchbach entfacht hat, will der SV Wacker Burghausen am zehnten Spieltag der Fußball-Regionalliga Bayern den nächsten Dreier einsacken. „Wir wollen definitiv nachlagen“, sagt Team-Manager Karl-Heinz Fenk vor dem Duell am Samstag um 14 Uhr gegen den FC Augsburg II.

Auch wenn die Gäste nach den beiden Auftaktsiegen in Buchbach und gegen Rosenheim seit sieben Spieltagen auf einen Dreier warten, warnt Fenk vor der Mannschaft von Josef Steinberger: „Das ist die zweite Mannschaft eines Bundesliga-Vereins, insofern kommt da viel Qualität auf uns zu. Ich habe ja auch vor 14 Tagen vor Memmingen gewarnt, das Ergebnis ist allen bekannt.“

Die 1:2-Niederlage gegen die Allgäuer soll der Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg als warnendes Beispiel dienen, allerdings ist die personelle Situation aktuell deutlich besser als vor 14 Tagen. Vor allem die Rückkehr von Muhamed Subasic in die Schaltzentrale im Mittelfeld hat sich beim Sieg in Buchbach deutlich bemerkbar gemacht. Und Siegtorschütze Philipp Maier hat ja auch gleich Präsenz gezeigt, wenngleich die Passwege noch nicht immer gepasst haben. „Seine Qualität und Erfahrung hilft uns auf alle Fälle direkt weiter, die Feinabstimmung braucht aber sicherlich noch etwas Zeit“, weiß auch Fenk.

Fragezeichen hinter Lukas Aigner

Im Vergleich zum Derby kehren auch Felix Bachschmid und Christoph Schulz, die ihre Sperren abgesessen haben, wieder in den Kader zurück. Größtes Sorgenkind ist hingegen Lukas Aigner, der am Donnerstag im Training einen Schlag aufs Schienbein bekommen hat. „Das ist ganz schön geschwollen, die Chancen, dass er spielen kann, stehen fifty-fifty“, so Fenk und fügt an: „Ein Ausfall von Aigner wäre schon ein schweres Handicap.“ Zumal der Ex-Löwe ja nicht nur als Spieler gebraucht wird, sondern auch als ständiger Motivator und Antreiber. Weiter passen müssen Mathis Lange, der ab nächster Woche wieder fit sein sollte, Marius Duhnke und Christoph Buchner, der nach seiner Rückenverletzung wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Ein Einsatz käme aber für den Abwehr-Routinier noch zu früh.

Besonderes Auge auf Nappo

Bester Torschütze bei den Fuggerstädtern ist Sebastiano Nappo, der vier der insgesamt 14 Treffer erzielt hat. Der ehemalige Heimstettener, der ja vor der vergangenen Saison nach Augsburg gewechselt ist, hat den Sprung in den Bundesliga-Kader noch nicht ganz geschafft. Für die Regionalliga ist Nappo, der fast alle Standards der Gäste schießt, aber sicherlich ein Spieler, auf den gesondertes Augenmerk zu legen ist. „Auf ihn werden wir besonders aufpassen müssen. Da sind wir gut beraten mit höchster Konzentration zu Werke zu gehen“, so Fenk, der sich sicher ist: „Die Augsburger sind gewiss besser als ihr aktueller Tabellenplatz, wobei sie ja auch nur vier Punkte hinter uns liegen.“

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Pressemitteilung SV Wacker Burghausen

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