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„Der Torabschluss hat gefehlt“

Burghauser Chancenwucher bitter bestraft: 1:4-Niederlage gegen Greuther Fürth

Sein Treffer war zu wenig: Felix Bachschmid.
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Sein Treffer war zu wenig: Felix Bachschmid.

Eine völlig unnötige 1:4-Niederlage hat der SV Wacker Burghausen am neunten Spieltag der Regionalliga Bayern kassiert: Die Mannschaft von Trainer Leo Haas musste am Samstag trotz einer Vielzahl an Hochkarätern Kellerkind Greuther Fürth II geschlagen, das den ersten Saisonsieg bejubeln konnte.

Burghausen - „Es war ein sehr, sehr glücklicher Sieg für Greuther Fürth, wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, der Torabschluss hat gefehlt, aber wir haben die Torchancen, die wir hatten, richtig gut rausgespielt. Der Torwart von Fürth hat aus meiner Sicht überragend gehalten“, bedauert Haas und fügt an: „Leider ist nicht immer die Mannschaft auf dem Treppchen, die das bessere Spiel macht.“

Burghausen war von Anfang an sehr gut in der Partie und gleich mit prima Möglichkeiten durch André Leipold, Felix Bachschmid, Christoph Schulz und Nico Helmbrecht. Der Treffer fiel aber auf der anderen Seite, als Philipp Walter an der Strafraumkante von Nick Lockermann angeschossen wurde, Schiedsrichter Andreas Hummel auf Handelfmeter entschied und Fürths Kapitän Lukas Ahrend eiskalt verwandelte – dass die Elfmeterentscheidung sehr umstritten war, steht außer Frage (19.).

Fast wäre Schulz drei Minuten später der Ausgleich gelungen, doch nach Flanke von Moritz Moser köpfte der Kapitän die Kugel an den Pfosten und auch Drehschuss von Felix Bachschmid verfehlte das Tor.

Nach dem Seitenwechsel ging es ähnlich weiter, erst scheiterte Leipold nach einem Solo an Leo Schaffran, dann wurde der Schuss von Robin Ungerath geblockt, ehe Bachschmid in der 56. Minute den Ball aus 17 Metern in den Winkel schlenzte (56.). Während Noah Agbaje in der 73. Minute an einer Fußabwehr von Schaffran scheiterte und Bachschmids Schuss geblockt wurde, machte es Neuzugang Alexander Moratz vom ASV Neumarkt in der 79. Minute besser, als der Joker nach einer Ecke und einem Querpass durch den Fünf-Meter-Raum nur noch den Schlappen hinhalten musste. Nur drei Minute später übersah die Wacker-Abwehr Mert Yusuf Torlak, der junge Fürther gewann das Laufduell gegen Moritz Moser und bezwang Markus Schöller mit einem Flachschuss zum dritten Mal. Damit aber noch nicht genug: In der 85. Minute war Rodney Elongo-Yombo auf dem anderen Flügel durch und markierte aus 14 Metern den Endstand – eine mehr als unglückliche Pleite für Burghausen, das spielerisch voll überzeugen konnte, aber eben an Keeper Schaffran verzweifelte. 

SV Wacker Burghausen: Schöller – Schulz, Walter, Mazagg (79. Läubli), Moser – Helmbrecht (70. Reiter), Bachschmid, Ade (85. Kikuchi), Agbaje – Leipold (61. Maier), Ungerath (66. Ammari). Trainer Haas.

SpVgg Greuther Fürth II: Schaffran – Kamm (87. Angleberger), Fatiras, Löblein, Oppelt – Ahrend – Weiß (70. Moratz), Torlak, Lockermann (90. Jusufi), Elongo-Yombo (90. Trenkwald) – Schilowez (59. Ojanen). Trainer: Rühl  

Tore: 0:1 Ahrend (19., Handelfmeter), 1:1 Bachschmid (56.), 1:2 Moratz (79.), 1:3 Torlak (82.), 1:4 Elongo-Yombo (84.)

Schiedsrichter: Hummel (TSV Betzigau)

Zuschauer: 700

Gelb: Walter, Bachschmid – Elongo-Yombo, Fatiras, Weiß, Kamm, Torlak.

MB

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