PM: SV Wacker Burghausen - SV Heimstetten: Vorschau

Personalnot bei Wacker Burghausen vor dem Duell mit Heimstetten

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Einsatz mehr als fraglich: Matthias Stingl, hier im Duell mit den Rosenheimern Markus Einsiedler und Danijel Majdancevic, laboriert an einer Fußverletzung aus dem Memmingen-Spiel.

Burghausen - Extrem angespannte Personalsituation beim SV Wacker Burghausen vor dem 29. Spieltag in der Fußball-Regionalliga, an dem der SV Heimstetten am heutigen Samstag um 14 Uhr in der Wacker-Arena gastiert.

„Der Kader ist ganz schön ausgedünnt und die ganz große Breite haben wir ohnehin nicht, deswegen wäre ich persönlich mit einem Unentschieden schon zufrieden“, sagt Teammanager Karl-Heinz Fenk.

Der weiß natürlich, dass Trainer Wolfgang Schellenberg ungeachtet der personellen Probleme einen Sieg gegen das Kellerkind um 13-Tore-Mann Lukas Riglewski und den Ex-Burghauser Marcel Ebeling anvisiert und auch die Wacker-Fans hoffen auf einen Dreier, hat die Mannschaft in diesem Jahr vor eigenem Publikum ja noch nicht punkten können. Fenk: „Der erste Heimsieg wäre freilich schön, aber man muss auch realistisch sein. Heimstetten hat keine schlechte Mannschaft und wird hier mit breiter Brust auflaufen, um weiter zu punkten. Ich verstehe ehrlich gesagt gar nicht, warum die Mannschaft auf dem Relegationsplatz steht.“

Für Duhnke ist die Saison wohl beendet

Beim 3:2-Sieg letzte Woche in Memmingen hat sich Lukas Aigner die fünfte Gelbe eingehandelt und muss deswegen heute zusehen. Wesentlich schlimmer ist freilich die Trainingsverletzung von Marius Duhnke, der erneut umgeknickt ist und sich wieder einen Bänderriss zugezogen hat. „Ich glaube für Marius ist die Saison gelaufen, wenn man sich zwei Mal innerhalb so kurzer Zeit das gleich Band reißt, ist wahrscheinlich eine längere Pause nötig“, so Fenk. Endgültig Gewissheit über die Fußverletzung von Matthias Stingl, der ja in Memmingen früh raus musste, sollte eine weitere MRT-Untersuchung am Freitag ergeben, aber Fenk rechnet nicht damit, dass der Mittelfeldspieler auflaufen kann. Auch ein Einsatz von Thomas Winklbauer ist nach seiner Wadenverletzung noch nicht sichergestellt und Arian Emerllahu muss ebenfalls weiter passen. Doch damit nicht genug: Stefan Wächter hat wegen Grippe die Trainingswoche verpasst, wollte zwar das gestrige Abschlusstraining mitmachen, ob es allerdings für den Dauerbrenner im Wacker-Trikot körperlich reicht, ist noch ungewiss.

Hinzu kommen die Langzeitverletzten Nico Merz und Daniel Hofstetter, die weiterhin fehlen und wohl in dieser Saison nicht mehr einsatzbereit sind. Immerhin: Bei Hofstetter geht es nach der der erfolgreichen Bandscheibenoperation allmählich aufwärts. Der Kapitän muss jetzt noch eine Woche pausieren und darf dann wieder mit dem Aufbautraining beginnen.

Bosnjak ist wieder zurück

Von der U19, die noch um den Klassenerhalt in der Bayernliga kämpft und am heutigen Samstag um 11 Uhr gegen den Tabellenzweiten SSV Jahn Regensburg spielt, kann sich Schellenberg keine Verstärkungen holen. Die Kaderspieler Alexander Mankowski und Keanu Wohlfahrt fallen zudem noch verletzt aus.

Wieder zurück gemeldet hat sich Andrija Bosnjak, dessen Bindehautentzündung einen Einsatz in Memmingen vereitelt hat. Fenk geht davon aus, dass der Angreifer ebenso wie Christoph Maier ein Kandidat für die Startelf ist. Auf der anderen Seite kann Schellenberg bei der Aufstellung der ersten Elf nicht sein ganzes Pulver verschießen, schließlich wird es bei Julien Richter nach eben erst überstandener Verletzung noch nicht für 90 Minuten reichen.

Mut macht die bisherige Bilanz gegen Heimstetten, das nur zwei Punkte Rückstand auf den Tabellen-14. Aschaffenburg hat und die letzten beiden Spiele in Schweinfurt und gegen Fürth gewinnen konnte: Drei Siege und ein Remis stehen bislang aus Wacker-Sicht zu Buche. Kurios: Beim 3:0-Heinspielerfolg haben mit Wächter, Richter und Duhnke exakt die drei Spieler getroffen, die auch beim 3:2 letzte Woche in Memmingen erfolgreich waren.

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

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