SV Wacker Burghausen - TSV 1860 Rosenheim 1:1

Rosenheim tütet Klassenerhalt in Burghausen ein

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Jubel beim TSV 1860 Rosenheim. Der Club von der Mangfall spielt auch im nächsten Jahr wieder in der Regionalliga Bayern.

Burghausen - Erstes Unentschieden unter der Regie von Trainer Ronald Schmidt für den SV Wacker Burghausen, der sich am Samstag mit einem 1:1 gegen den TSV 1860 Rosenheim von seinem Job als Interimstrainer verabschiedete. Vier Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage - so die Bilanz des Ex-Profis.

Für Rosenheim und dessen scheidenden Coach Tobi Strobl bedeutet das Remis den direkten Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Bayern, der FC Memmingen und die SpVgg Bayreuth gehen in die Relegation. Sollte Greuther Fürth am Sonntag aus der 2. Bundesliga absteigen, wäre auch Memmingen direkt gerettet und Seligenporten dürfte noch in die Relegation.

„Es war eine schöne und interessante Erfahrung, aber jetzt gehe ich gerne auch wieder einen Schritt zurück“, so Schmidt, dessen Schichtarbeit einen dauerhaften Job als Chefcoach eines Regionalligisten gar nicht zugelassen hätte. Mit dem Resultat war Schmidt unterm Strich zufrieden, mit dem Spiel seiner Mannschaft weniger: „Wir konnten Rosenheim im Spielaufbau nicht richtig stören, auch als wir auf eine Doppelsechs umgestellt haben, wurde es nicht viel besser.“

Rosenheims Kampf wird belohnt

Die Rosenheimer in der ersten Hälfte mit mehr Spielanteilen und zahlreichen Möglichkeiten, doch den ersten Treffer erzielte Wacker schon in der sechsten Minute: Tim Sulmer schaufelte den Ball auf den ungedeckten Manuel Omelanowsky, der die Kugel aus fünf Metern am zögerlichen Mario Stockenreiter vorbeilegte. Auf der anderen Seite prüfte Philipp Maier mit einem Distanzschuss erstmalig Rafael Zbinden, der in der Folge reichlich Gelegenheit bekam, sein Können zu zeigen. Hatten Martin Holek (20.) und Sulmer, dessen Schuss nur ganz knapp am langen Pfosten vorbeistrich (23.) noch die Möglichkeiten auf den zweiten Wacker-Treffer, so spielte anschließend fast nur noch Rosenheim, doch Leopold Krüger (27.) konnte Zbinden nicht überwinden und Michael Denz knallte einen Freistoß aus 22 Metern an die Latte (31.). Als Korbinian Linner in der 35. Minute eine Hereingabe von Krueger einen Meter vor der Torlinie verpasste, rauften sich die Rosenheimer die Haare, anschließend klärte Zbinden bravourös gegen Krueger (42.), Sebastian Weber (43.), Max Mayerl (44.) und Danijel Majdancevic (45.).

Den überfälligen Ausgleich markierte neun Minuten nach Wiederbeginn Denz, der einen von Christoph Buchner an Linner verursachten Strafstoß cool verwandelte. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, der die echten Strafraumszenen fehlten. Ein Distanzkracher von Christoph Schulz, der über den Kasten flog (76.), war für lange Zeit das einzige Highlight.

Vor der Partie hatte Burghausens Geschäftsführer Andi Huber Tobi Janietz (Ziel unbekannt) verabschiedet, der nach einem Jahr seine Zelte an der Salzach wieder abbricht. Ebenfalls verabschiedet wurde auf eigenen Wunsch Robert Hettich, der in den letzten knapp zwei Jahren für Kommunikation, Sponsoring und Kaderplanung zuständig war.

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

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