SV Wacker Burghausen - TSV Aubstadt

Schwache Leistung gegen Aubstadt: Dritte Pleite in Folge für Wacker Burghausen

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Fehlt wegen einer Grippe gegen Aubstadt: Muhamed Subasic.

Burghausen - Der SV Wacker Burghausen hat am Samstag die dritte Niederlage in Folge kassiert und steckt nach dem 0:2 gegen den TSV Aubstadt im unteren Tabellenmittelfeld der Fußball-Regionalliga fest. Die 680 Zuschauer sahen einen indisponierten Wacker-Auftritt, Aubstadt war die besser Mannschaft und sackte so die drei Punkte ein.

Durchaus flotter Beginn in der Wacker-Arena mit einem ersten Abschluss durch Thomas Winklbauer, der erstmalig in dieser Saison in der Startelf stand, doch die erste dicke Möglichkeit gehörte den Gästen, als Timo Pitter aus acht Metern abzog, Egon Weber aber zur Stelle war (6.). Und Aubstadt machte in der Folge nicht nur das Spiel, sondern übte auch Druck aus. In der 15. Minute konnten sich Gastgeber erneut bei Weber bedanken, der aus elf Metern gegen Michael Dellinger rettete. Auf der anderen Seite klärte Christian Mack einen Schuss von Winklbauer zur Ecke, in dieser Phase konnte sich Wacker eine Serie von Standards erarbeiten, die aber zu harmlos waren.

Mitte der ersten Hälfte war der Schwung dann auf beiden Seiten weitgehend raus, Aubstadt noch die aktivere Mannschaft, die sich meist über den rechten Flügel durchsetzen konnte. Richtig brenzlig wurde es aber nur noch in der 38. Minute, als Dellinger in einen schwachen Rückpass von Thorsten Nicklas spurtete, aber Weber dem Angreifer den Ball vom Fuß stibitzte.

Schebak macht in der 90. Minute den Deckel drauf

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie zerfahren, Aubstadt mit der etwas besseren Spielanlage und nach genau einer Stunde mit dem Führungstreffer, als Pitter gleich zwei Burghauser ins Leere laufen ließ, mustergültig Dellinger bediente, der aus elf Metern mit einem präzisen Flachschuss traf. Den Bemühungen der Gastgeber fehlte auch in der Folge die Präzision, bis auf einen schönen Freistoß von Matthias Stingl, der aus 25 Metern knapp neben den Pfosten flog, gab es keine echte Ausgleichschance. Anders der Aufsteiger, der in der 81. Minute fast das 2:0 markiert hätte, wenn nicht Christoph Schmidt nach einem Alleingang aus 16 Metern knapp verzogen hätte. Besser machte es in der 90. Minute Max Schebak, der nach einem Alleingang aus Sicht der Gäste den Deckel draufmachte.

„Der Auftritt in der ersten Halbzeit ist nicht zu entschuldigen, nach der Pause hat sich die Mannschaft zwar bemüht, die Umsetzung war allerdings auch nicht akzeptabel. Das wird Konsequenzen haben“, erklärte der angefressene Wacker-Trainer Wolfgang Schellenberg.

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Pressemitteilung SV Wacker Burghausen

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