SV Wacker Burghausen - TSV Rain/Lech

Wacker bleibt weiter in den Startlöchern stecken

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Die Mannschaft von Trainer Wolfgang Schellenberg musste schon die zweite Niederlage der Saison hinnehmen.

Burghausen - Fehlstart für den SV Wacker Burghausen: Nach dem 2:4 in Rosenheim unterlag die Elf von Trainer Wolfgang Schellenberg am Freitagabend nach schwacher Leistung Aufsteiger TSV Rain und steht nun mit zwei Niederlagen im Tabellenkeller. Keine schöne Ausgangslage für das schwere Auswärtsspiel am Dienstag in Schweinfurt.

„Die Jungs haben sich bemüht, haben es aber nicht gut gemacht“, so Schellenberg, der analysierte: „Wir haben oft überhastet gespielt, haben uns zu viele Abspielfehler und Ballverlauste geleistet.“

Bei den Gastgebern musste Kevin Hingerl erneut passen. Obwohl er das Abschlusstraining mitmachen konnte, fühlte sich der Kapitän noch nicht hundertprozentig spielfähig: „Es hätte so keinen Sinn gemacht.“ So führte Lukas Aigner die Hausherren, bei denen erneut Ludwig Zech im Tor stand, aber Sammy Ammari auf der Bank Platz nehmen musste, aufs Feld.

Gleich in der ersten Minute feuerte Andrija Bosnjak einen schönen Schuss ab und Christoph Maier, der aus 20 Metern über die Latte zielte, hatte die nächste Möglichkeit (13.). In der 20. Minute hätte Felix Bachschmid nach perfektem Zuspiel von Muhamed Subasic das 1:0 machen müssen, schoss aber freistehend am langen Pfosten vorbei.

Knötzinger mit dem Tor des Tages

Danach verflachte die Partie, Rain machte hinten dicht und ging in der 35. Minute überraschend in Führung, als Blerand Kurtishaj nach einer Flanke abzog, die Wacker-Defensive noch auf der Linie klären konnte, aber Michael Knötzinger, in der Jugend mit Emre Can bei Bayern ausgebildet, den Ball über die Linie drückte. Burghausen geschockt und erst mit dem Halbzeitpfiff mit der nächsten Möglichkeit, als Subasic aus 22 Metern an Kevin Maschke scheiterte.

Nach der Pause versucht Wacker Druck zu machen, kam auch zu Abschlüssen durch Maier und Aigner, die jedoch das Ziel verfehlten. Ein Kopfball-Treffer des inzwischen eingewechselten Ammari in der 71. Minute zählte nicht, weil Subasic den vorangegangenen Freistoß zu früh ausgeführt hatte. Die größte Chance auf den Ausgleich vereitelte Maschke in der Nachspielzeit bei einem Kopfball von Christoph Buchner.

Pressemitteilung SV Wacker Burghausen (MB)

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