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„Einige sind noch nicht bei 100 Prozent“

Gleich gegen Beckenbauer: 1860 Rosenheim startet bei Fürth II in die neue Saison

Stefan Schönberger ist die neue Nummer eins im Sechziger-Kasten.
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Stefan Schönberger ist die neue Nummer eins im Sechziger-Kasten.

Zum Start der neuen Spielzeit in der Fußball-Regionalliga geht es für den TSV 1860 Rosenheim zur Reserve der SpVgg Greuther Fürth. Geschlossenheit, Kampfgeist und Mentalität sollen laut 1860-Trainer Florian Heller die Mittel zum Erfolg sein.

Rosenheim – Trainer Florian Heller hat von „vielen Fragezeichen“ gesprochen, die den Start des TSV 1860 Rosenheim in die neue Saison der Fußball-Regionalliga Bayern begleiten. Am Sonntag um 14 Uhr wird er die ein oder andere Frage beim Gastspiel bei der SpVgg Greuther Fürth II vielleicht schon für sich beantworten können – im besten Fall. Im schlechtesten Fall tauchen neue Fragen auf.

Die Fürther haben einen klaren Vorteil

Seine neue, verjüngte und stark veränderte Mannschaft wird jedenfalls gleich mächtig gefordert sein. „Eine extrem gute technische Ausbildung, gepaart mit guter taktischer Komponente und hohem Tempo“, so erwartet Heller die Reserve des Bundesliga-Aufsteigers. Und er hat einen klaren Vorteil der Fürther ausgemacht. „Die konnten während des Lockdowns sieben Monate durchtrainieren.“ Wie Heller, der einst als Profi im Fürther Kleeblatt-Trikot im Einsatz war, dagegen ankommen will? Mit Geschlossenheit, Kampfgeist und Mentalität: „Du musst einfach dagegenhalten. Schauen, dass du dein eigenes Spiel schützen kannst, um dann auch selbst zu agieren.“

„Wir dürfen Rosenheim keine Luft zum Atmen lassen“

Das Selbst-Agieren wäre Heller („Ich bin kein Freund davon, nur zu reagieren“) auch wesentlich lieber, allerdings rechnet er eben auch diese besonderen Umstände mit ein, wenn er sagt: „Es wird gewisse Spiele geben, wo man das aushalten muss.“ Und wenn man die Ansage des neuen Fürther Trainers Dominic Rühl – der ehemalige U16-Coach ist Nachfolger von Petr Ruman, der zu Türkgücü München gewechselt ist – hört, dann weiß man auch, dass sich die Sechziger auf einen stürmischen Gegner gefasst machen dürfen: „Wir dürfen Rosenheim keine Luft zum Atmen lassen.“

Fürth mit Luca Beckenbauer

Bei den Mittelfranken ist nicht nur der Trainer neu, sondern auch die Spielstätte – gespielt wird auf der Anlage des TSV Burgfarrnbach vor maximal 200 Zuschauern – und ein Teil des Kaders. Neu sind hauptsächlich junge Akteure aus dem eigenen Nachwuchs und aus anderen Nachwuchsleistungszentren wie etwa Wolfsburg, Hoffenheim und Dresden. Jüngster Zugang ist Luca Beckenbauer, der Enkel des Fußball-Kaisers. Im Aufgebot der Fürther ist auch Lucas Markert, der von Unterhaching gekommen ist und im vergangenen Herbst vier Spiele – drei in der Regionalliga, eines im Ligapokal – für 1860 Rosenheim bestritten hat.

„Einige sind noch nicht bei 100 Prozent“

Inwieweit Florian Heller alle seine Neuzugänge bringt, hat er sich noch offen gelassen. „Einige sind noch nicht bei 100 Prozent und wir überlegen gemeinsam mit den Spielern, ob wir sie auch erst im Laufe des Spiels reinwerfen“, erklärt der Rosenheimer Trainer. Dies betrifft vor allem die Offensivkräfte wie Sascha Marinkovic und Thomas Steinherr, wobei Heller klar betont, „dass an ihnen kein Weg vorbeiführt, wenn sie voll im Strahl sind“.

Torwart-Neuzugang ist die Nummer eins

Keinen Weg vorbei soll der Ball an Stefan Schönberger finden. Der neue Mann, der vom Bayernligisten SV Kirchanschöring nach Rosenheim gekommen ist, steht als Nummer eins zwischen den Pfosten. „Er hat unser volles Vertrauen“, betont Heller, der als weiteren Torhüter Nachwuchsmann Thomas Wimmer mit auf die Reise nimmt. Joey Brenner, einziger Keeper mit Regionalliga-Erfahrung im Kader, befindet sich hingegen noch im Aufbautraining, um wieder zu alter Form zu kommen. Von größeren Verletzungen ist der Sechziger-Kader zu Beginn nicht betroffen, sieht man von David Kamuf (Muskelfaserriss) ab. Immerhin gibt es in diesem Bereich schon mal kein Fragezeichen für Coach Heller und sein Trainerteam.

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