TSV 1860 Rosenheim - SV Wacker Burghausen 0:0

Abpfiff in Rosenheim - Keine Tore im Inn/Salzach-Derby!

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Rosenheim - Am zehnten Spieltag der Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 Rosenheim am Freitag, den 7. September um 19 Uhr den SV Wacker Burghausen zu Gast im heimischen Jahnstadion. Wir berichten live von vor Ort.

Abpfiff in Rosenheim!

Ein ereignisarmes Derby geht zu Ende. Nach 90 Minuten trennen sich der TSV 1860 Rosenheim und der SV Wacker Burghausen mit einem leistungsgerechten 0:0.

Ein ausführlicher Spielbericht folgt!

Der Live-Ticker zum Nachlesen

90.+2 Abpfiff! Die beiden Teams trennen sich mit einem 0:0-Unentschieden!

89. Korbinian Linner setzt sich stark auf rechts durch und bringt den Ball in die Mitte, wo Omer Jahic knapp verpasst.

87. Die nächste Großchance für 1860! Omer Jahic probiert es aus ca. 25 Metern einfach mal, Flückiger muss sich ganz lang machen um den Ball zu parieren!

85. Die Gastgeber wechseln zum letzten Mal. Korbinian Linner kommt für Michael Neumeier.

82. Felix Bachschmid sieht nach einem Foul die nächste gelbe Karte.

77. Burghausen kommt mal wieder in den Rosenheimer Strafraum, doch am Ende kann ein Verteidiger den Ball klären. Eine Gefahr für das Tor bestand nie.

70. Riesenchance für Rosenheim! Pius Krätschmer kann unbedrängt von links in die Mitte flanken, wo Philipp Maier ganz alleine steht und zum Kopfball kommt. Der Ball geht allerdings knapp über das Tor.

68. Der nächste Wechsel bei den Rosenheimern. Omer Jahic kommt für Andrija Bosnjak.

66. 600 Zuschauer verfolgen das heutige Derby.

62. Die nächste Chance für Burghausen. Omelanowsky wird steil geschickt und steht alleine vor Stockenreiter, wir aber wegen einer Abseitsposition zurückgepfiffen.

57. Spielerwechsel beim TSV 1860 Rosenheim. Für Danijel Majdancevic kommt Markus Einsiedler.

54. Matthias Heiß sieht wegen Meckerns die nächste gelbe Karte.

52. Glück für Rosenheim! Im Zweikampf mit Pius Krätschmer kommt Marinkovic zu Fall, doch die Schiedsrichterin entscheidet auf Weiterspielen. Bei einem Pfiff hätten sich die Sechziger sicher nihct beschweren dürfen.

49. Und die Gäste wechseln gleich nochmal. Lukas Aigner verlässt verletzungsbedingt den Platz, für ihn kommt jetzt Felix Bachmschid.

45. Andrija Bosnjak kann den Ball ins leere Tor schieben! Allerdings stand Michael Neumeier zuvor im Abseits, es bleibt beim 0:0.

46. Burghausen hat zur Halbzeit einmal gewechelt. Manuel Omelanowsky spielt jetzt für Thomas Winkklbauer.

46. Weiter geht's! Die Schiedsrichterin hat den zweiten Durchgang angepfiffen.

Halbzeit in Rosenheim!

Es ist ein ausgeglichenes Derby. Beide Teams kamen schon zu Chancen, doch wirklich zwingendes sprang noch nicht heraus. Für den zweiten Durchgang ist noch bie Luft nach oben.

45. Es gibt keine Nachspielzeit, die Unparteiische pfeift pünktlich zur Pause.

41. Rosenheim fällt gerade durch mehr durch katastrophale Fehlpässe als durch guten Fußball auf. Trainer Ogi Zaric ist stinksauer an der Seitenlinie, schoss er wutentbrannt eine Trinkflasche aus der Coachingzone ins Spielfeld.

39. Burghausens Julien Richter versucht es mit einem Schuss aus 20 Metern, der ist aber keine problem für Stockenreiter.

34. Ludwig Räuber sieht jetzt nach einem taktischen Foul auch die erste gelbe Karte für die Gastgeber.

30. Das Spiel wird jetzt ruppiger. Nachdem Schiedsrichtern Söder ein Foul an Burghausens Lukas Aigner nicht pfeift, springt Kevin Hingerl Andrija Bosnjak an der Mittellinie von vorne in die Beine. Es bildet sich eine kleine Rudelbildung, am Ende sieht Hingerl die gelbe Karte.

28. Die nächste Chance für 1860! Nach einem schnellen Konter über Bosnjak wird der Ball von rechts in die Mitte geflankt, wo Majdancevic ganz frei steht. Doch wieder ist Flückiger schneller zur Stelle und kann den Ball wegfausten.

24. Und wieder Rosenheim! Majdancevic legt den Ball knapp 20 Meter vor dem Tor in die Mitte auf Pius Krätschmer. Der zieht direkt ab, sein Schuss geht knapp über das Tor.

21. Rosenheim kommt mal wieder in den Strafraum der Gäste. Yanick Tobias treibt den Ball durch das Mittelfeld und setzt Bosnjak in Szene. Der will den Ball nochmal in die Mitte auf Majdancevic spielen, doch Fückiger hat den Braten gerochen und kann den Ball festhalten.

16. Die erste Viertelstunde ist vorbei und bis auf die beiden genannten Chancen ist noch nicht viel passiert. Burghausen hat optisch mehr Ballbesitz, allerdings begegnen sich beide Teams bisher auf Augenhöhe.

10. Die nächste Gelegenheit für Burghausen. Nach einem Einwurf gelangt der Ball über Umwege zu Stefan Wächter, der sträflich frei am Elfmeterpunkt steht. Im letzten Moment kann sich ein Verteidiger in den Schuss werfen, der Ball geht ins Toraus, es gibt Ecke. Die bringt aber nichts ein.

3. Glanzparade von Stockenreiter! Danijel Majdancevic spielt einen katastrophalen Fehlpass, der Sascha Marinkovic alleine auf das Sechziger-Tor zulaufen lässt. Doch Mario Stockenreiter bleibt cool und kann per Fußabwehr parieren.

2. Rosenheim beginnt mutig. Andrija Bosnjak stiehlt Burghausen Christoph Schulz den Ball vor dem Sechzehner, aber Franco Flückiger im Tor der Gäste spielt gut mit und kann den Ball aus der Gefahrenzohne schlagen.

1. Spielminute: Los geht's! Schiedsrichterin Angelika Söder hat die Partie angepfiffen.

19.00 Uhr: Die Teams laufen ein, in Kürze geht's los!

18.45 Uhr: Der TSV 1860 Rosenheim trifft heute gleich auf drei alte Bekannte: Trainer Wolfgang Schellenberg, Stürmer Sascha Marinkovic und Ersatztorwart Robert Mayer standen alle mal im Dienst der Rosenheimer. Mayer war in der vergangenen Saison sogar als Co-Trainer von Tobias Strobl aktiv.

18.41 Uhr: Geleitet wird die Partie von FIFA-Schiedsrichterin Angelika Söder. Bereits in der vergangenen Saison pfiff sie diese Partie, als Rosenheim am letzten Spieltag in Burghausen mit einem 1:1-Unentschieden den Klassenerhalt schaffte.

1860-Trainer Ognjen Zaric schickt folgende Elf ins Rennen:

1 Mario Stockenreiter (T)

4 Pius Krätschmer

5 Georg Lenz

11 Danijel Majdancevic

17 Robert Köhler

24 Matthias Heiß (C)

27 Michael Neumeier

28 Philipp Maier

31 Yanick Tobias

42 Ludwig Räuber

45 Andrija Bosnjak

Die Gäste aus Burghausen spielen mit folgender Aufstellung:

26 Franco Flückiger (T)

4 Lukas Aigner

7 Thomas Winklbauer

10 Sascha Marinkovic

18 Stefan Wächter

19 Kevin Hingerl

22 Can Coskun

25 Julien Richter

30 Matthias Stingl

31 Christoph Schulz

34 Christoph Buchner (C)

18.15 Uhr: Herzlich Willkommen aus dem Rosenheimer Jahnstadion. Langsam trudeln die Zuschauer hier ein, die Teams sind derzeit in ihren Kabinen und ziehen sich um. Pünktlich zur Wiesnzeit ist also alles angerichtet für ein spannendes Derby zwischen dem TSV 1860 Rosenheim und dem SV Wacker Burghausen.

Der Vorbericht

Endlich ist es geschafft. Mit dem 1:0 Sieg bei der Zweitvertretung der SpVgg Greuther Fürth vom letzten Spieltag konnten die Sechzger mit dem ersten erzielten Auswärtstor der Saison gleich den ebenfalls ersten Dreier auf des Gegners Platz holen. „Wir haben uns mittlerweile gefestigt und entwickeln uns weiter sehr positiv. Mit dem Dreier im Rücken können wir nun selbstbewusst in das Derby gegen extrem starke Burghauser gehen, die bisher eine wahrlich phänomenale Runde spielen“, so Trainer Ogi Zaric.

Mit beachtlichen 21 Zählern aus neun Begegnungen auf der Habenseite liegt die Elf von Trainer Wolfgang Schellenberg auf einem fantastischen zweiten Tabellenplatz. Nach der kleinen Durststrecke zwischendurch mit zwei Niederlagen (1:3 in Garching und 1:2 gegen Aschaffenburg) fing sich die Truppe um Kapitän Kevin Hingerl schnell wieder und gewann die beiden Partien zuletzt in Augsburg mit 3:1 sowie vor acht Tagen gegen den TSV Buchbach mit 2:1 Toren. Somit kommt das Gäste-Team auf eine bisherige Saisonbilanz von sieben Siegen bei lediglich zwei Niederlagen. Davor kann man nur den Hut ziehen. Das unglückliche Ausscheiden im Toto-Cup gegen den Drittligisten SpVgg Unterhaching nach Elfmeterschießen diesen Dienstagabend wird am gewaltigen Selbstvertrauen der „Wackeraner“ nun sicherlich auch nicht großartig nagen und man ist fest gewillt, auch aus Rosenheim was mitzunehmen.

"Wir werden hochmotiviert in das Topspiel gehen"

„Wir nehmen klar die Aussenseiter-Rolle im Derby ein, werden uns aber auf alle Fälle akribisch auf die anspruchsvolle Aufgabe vorbereiten und vor allem im taktischen Bereich einiges einstudieren. Unser Gegner hat sich vor der Saison sehr gut verstärkt, vor allem auf der Trainerbank mit Wolfgang Schellenberg einen exzellenten und sehr erfahrenen Fußball-Lehrer verpflichtet. Wir werden hochmotiviert in das Topspiel gehen, aber gleichzeitig wird es uns an der notwendigen Demut vor einem qualitativ brutal starken Gegner nicht fehlen. Unsere positive Wies’n-Bilanz möchten wir unbedingt weiter ausbauen“, so der zuversichtliche Sechzger-Coach.

Eine besondere Partie wird es nicht nur für Gästetrainer Wolfgang Schellenberg - er war selbst vor einigen Jahren noch auf der Bank von 1860 Rosenheim tätig -, sondern auch für Ersatztorwart Robert Mayer, der in der letzten Saison noch Co-Trainer bei den Rothemden war. Außerdem ist es für einen der gefährlichsten Angreifer der Liga, Sascha Marinkovic, immer wieder ein Vergnügen gegen seine Ex-Kollegen aufzulaufen. Alle 60er wünschen dem sympathischen und äußerst freundlichen Stürmer sicherlich stets jede Menge Abschlussglück, nur dieses Mal definitiv nicht. Die Innenverteidigung der Heimelf um Kapitän Matze Heiß und Georg Lenz freut sich schon auf heiße Duelle mit Sascha „Prince“ Marinkovic.

Rosenheim ist zur Wiesn-Zeit immer gut drauf

Tja, der Dreier in Mittelfranken tat den Jungs von Trainer Ogi Zaric richtig gut und war Balsam für die hart geschundene Seele der stets wacker und aufopferungsvollen Truppe. Mit nunmehr acht Zählern auf dem Punktekonto hat man wieder etwas mehr den Anschluß an das untere Tabellenmittelfeld erzielen können. Jetzt gilt es unbedingt dran zu bleiben und weiter zu punkten. Dass dies im heimischen Jahnstadion auch gegen ein Topteam möglich ist, unterstrichen die Rosenheimer vor 14 Tagen bereits gegen die Profimannschaft aus Schweinfurt, gegen die man zweimal einen Rückstand aufholen konnte und letztlich verdient ein 2:2 Unentschieden erreichte. Außerdem ist der TSV 1860 während der Wies’n-Zeit grundsätzlich besonders erfolgreich, das soll auch weiterhin so bleiben.

1860 muss wohl auf Neumeier verzichten

Nach seiner dreiwöchigen Sperre ist nun auch wieder Offensiv-Akteur Omer Jahic spielberechtigt. Für ihn speziell ist diese Begegnung sicherlich durch seine beiden erzielten Treffer in der Vorbereitung beim 4:3 Heimsieg gegen das Schellenberg-Team was ganz besonders. Ebenso ist Leopold Krüger nach kurzfristiger Krankheit (Erkältung) wieder dabei. Trainingsblessuren unter der Woche mussten sowohl Korbi Linner (Kapselverletzung) als auch Markus Einsiedler (Bänderdehnung) einstecken, deren Einsätze sehr fraglich sind. Besonders den erfahrenen Sturmtank hat es dabei ggf. schwerer erwischt. Auch der Siegtorschütze von letzter Woche Mike Neumeier hat mit seiner Platzwunde am Auge noch sehr zu kämpfen. Es sieht derzeit eher nicht so aus, als könnte der pfeilschnelle Angreifer im Derby dabei sein. Neben den Langzeitverletzten Fatih Eminoglu und Ilija Tomic fehlt auch noch Max Mayerl mit einer Verletzung am Mittelfinger. Ansonsten stehen den Trainern Ogi Zaric und Thomas Kasparetti die üblichen Verdächtigen zur Verfügung.

Natürlich möchte die Heimelf den bevorstehenden gemeinsamen Wies’n-Abend am letzten Herbstfestwochenende möglichst mit einem positiven Derby-Resultat ausgiebig feiern. Um diesen Wunsch jedoch erfüllen zu können, stehen den Kickern aus dem Voralpenraum noch 90 leidenschaftlich und hochkonzentriert geführte Minuten bevor, an denen zwingend die Leistungsgrenze erreicht werden muss.

Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim/dg

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