PM: TSV Buchbach - FC Memmingen

Bobenstetter: „Dieser Sieg ist ein Traum“

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Buchbacher Jubeltraube.

Buchbach - Der TSV Buchbach hat sich im letzten Spiel des Jahres mit dem 1:0-Sieg gegen Memmingen praktisch selbst beschenkt und überwintert in der Liga auf Platz sieben. Satte elf Punkte Vorsprung für die Rot-Weißen auf die Relegationszone zur Winterpause – so gut war die Ausbeute seit Jahren nicht mehr.

Aus den verbleibenden zwölf Spielen im Frühjahr benötigen die Buchbacher, die aus den letzten sechs Spielen 14 Punkte geholt haben, nur noch neun Zähler, um den Klassenerhalt perfekt zu machen. Mit der Serie von sechs Spielen ohne Niederlage hat die Mannschaft von Anton Bobenstetter und Andi Bichlmaier nur einen Punkt weniger als Spitzenreiter VfB Eichstätt ergattert – fast schon ein wenig schade, dass jetzt Winterpause ist.
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Buchbach am Anfang klar besser

Am Vormittag mussten die Buchbacher Verantwortlichen den Rasen noch von Schneeresten befreien, eine Aktion, die sich angesichts der drei Punkte wahrlich ausgezahlt hat. Auch wenn der Platz tief war, sahen die knapp 600 Zuschauer in der ersten Hälfte eine temporeiche und gutklassige Partie, bei der die Hausherren in den ersten 20 Minuten mächtig Druck entfachten. Pech für die Gastgeber, dass Schiedsrichter Steffen Brütting gleich in der ersten Minute ein Foul an Sammy Ammari übersah, als dieser im Strafraum per Trikotbremse am Torschuss gehindert wurde.

Nach 20 Minuten waren dann auch die Allgäuer in der Partie und sorgten ebenfalls für gefährliche Momente vor dem Kasten von Egon Weber, der sich bei Versuchen von Furkan Kircicek (42.) und Fatjon Celani (45. + 2) mächtig strecken musste. Auf der anderen Seite konnte Aleks Petrovic einen Kopfball nicht gut genug platzieren (30.) und in der 45. Minute blockte die Memminger Abwehr zwei Versuche von Maxi Bauer, der nach Freistoß von Maxi Drum frei Bahn hatte.

Breu trifft zum Sieg

Nach genau einer Stunde zögerte Petrovic vor dem Memminger Kasten zu lange, in der 64. Minute ging ein Drehschuss von Marco Schad knapp am Pfosten vorbei, ehe in der 75. Minute das Tor des Tage fiel: Nach Freistoß von Drum brachte die Memminger Abwehr den Ball nicht weg, Ammari lief allein auf Keeper Martin Gruber zu, der gerade noch retten konnte, doch Joker Thommy Breu zirkelte den Abpraller in die Maschen. „Da war Buchbach schon im Ballglück“, ärgerte sich Memmingens Trainer Stephan Baierl, dessen Team in der Folge nicht mehr den großen Druck aufbauen konnte und aller Chancen beraubt worden wäre, hätte Petrovic nach Rückpass von Ammari in der 80. Minute aus 16 Metern nicht knapp neben das Tor gezielt.

„Die Väter des Sieges waren die Leute, die den Platz geräumt haben“, bedankte sich Bobenstetter bei den freiwilligen Helfern und analysierte: „Die Mannschaft hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt, gleich richtig Druck gemacht. Zur Pause hätten wir durchaus schon mit zwei Toren Unterschied führen müssen. In der Halbzeit haben wir dann gesagt, dass wir auch mit einem Unentschieden leben können, aber der Sieg ist natürlich ein Traum.“ Weit weniger happy war auf der anderen Seite Baierl, der jedoch erklärte: „Früher haben wir oft Unentschieden gespielt, in dieser Saison haben wir daheim knapp mit 1:0 gewonnen, jetzt hat Buchbach den Spieß umgedreht. So hat jede Mannschaft jetzt drei statt zwei Punkte. Das ist schon besser.“

Pressemitteilung TSV Buchbach (MB)

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