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DFB kommt Verein entgegen

Doppellösung! Türkgücü München darf im Aufstiegsfall in zwei Stadien spielen

Olympiastadion München
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Türkgücü München wird im Aufstiegsfall unter anderem im Münchner Olympiastadion spielen.

München - Nach langer Pause wird im Münchner Olympiastadion wohl wieder Profifußball gespielt werden. Im Falle eines Aufstiegs wird Regionalliga-Tabellenführer Türkgücü München seine Heimspiele unter anderem in der ehemaligen Heimstätte des FC Bayern München austragen.

Lange war nicht klar, ob Türkgücü München im Falle eines Aufstiegs in die 3. Liga überhaupt ein Stadion zur Verfügung hat. Im Grünwalder Stadion spielen schon die beiden Drittligisten TSV 1860 München und die Amateure des FC Bayern, der DFB erlaubt aber nur 50 Drittligaspiele pro Saison in einem Stadion. Diesen Wert würden drei Teams gleichzeitig knapp überschreiten (57). Nun scheint aber endlich eine Lösung gefunden sein.

Verband kommt Verein entgegen

Wie der BR berichtet, habe man sich mit der Stadt endlich auf eine Doppellösung geeinigt. Die Hauptspielstätte von Türkgücü München in der 3. Liga wird das Grünwalder Stadion sein. Um aber die vom DFB vorgegebene Höchstspielzahl nicht zu überschreiten, werden vereinzelt Spiele im Münchner Olympiastadion ausgetragen. Hier kam der Verband dem Verein sogar entgegen: Man müsse keine Rasenheizung einbauen, dazu wird der Betreiber des Stadions Ende des Jahres in Sachen Flutlicht nachrüsten, sodass dies die erforderliche Lux-Zahl bekommt.

Eine Forderung hat die Olympiapark GmbH laut BR allerdings an den Verein: "Die Ausweichspiele finden nicht in der Open-Air-Saion statt, weil wir mit Open Airs mehr verdienen als mit Fußball", so die Geschäftsführerin Marion Schöne gegenüber BR.de.

Spieler verzichten auf Gehalt

Ob Türkgücü wirklich den Aufstieg in die 3. Liga anpeilen wird, entscheidet sich im Übrigen in der kommenden Woche. Zuletzt soll es von einigen Personen im Verein Zweifel am Aufstieg gegeben haben, diese seien aber nun weitestgehend aus dem Weg geschafft sein. Wie beispielsweise Heimatsport.de berichtet, soll fast der ganze Kader nun auf Gehalt verzichten, um dem Verein in der Corona-Krise sie nötige finanzielle Stabilität zu gewährleisten. Zusammen mit der geklärten Stadionfrage sollte dem Aufstieg dann nichts mehr im Weg stehen.

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dg

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