Vier Gegentore in der zweiten Halbzeit

4:0! Sechziger bekommen Packung von starkem Club mit

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Hatte kurz vor der Pause die größte Chance für Rosenheim: Danijel Majdancevic.
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Nürnberg - Da gab es für die Rosenheimer Sechziger nun wirklich nichts zu holen. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit schraubten die starken Nürnberger, die ihre ersten vier Saisonspiele alle gewinnen konnten, das Tempo hoch und gewannen auch in der Höhe verdient mit 4:0. 

In einer sehr ausgeglichenen ersten Hälfte hatten die Hausherren den ersten Annäherungsversuch. Nach einer schönen Flanke von der rechten Seite kam Lukas Schleimer zentral 14 Meter vor dem Rosenheimer Tor an den Ball und schoss diesen volley über das Ziel. In der Anfangsphase neutralisierten sich die beiden Equipen und das Spiel fand hauptsächlich im Mittelfeld des Sportpark Valznerweiher statt. Bei schwierigen äußeren Bedingungen - das Thermometer zeigte 34° Celsius in Nürnberg an - kamen die Rosenheimer in der 20. Spielminute zum ersten Mal gefährlich vor das FCN-Gehäuse.

Ausgeglichene erste Hälfte bei Hitzeschlacht 

Maxi Mayerl trat einen Freistoß von der linken Seite scharf in den Sechzehner, dort konnte ein Nürnberger Abwehrbein allerdings klären. In der 25. Minute waren es wieder die Glubberer, die ihr Glück versuchten. Nach einem Gewühl im Rosenheimer Strafraum kam der Ball zu Lennart Grimmer, der sofort abzog und knapp aus halbrechter Position verzog - Glück für Rosenheim. Die Sechziger wurden zumeist nach Standards gefährlich, so auch in der 36. Spielminute, als es Pius Krätschmer aus 22 Metern Entfernung direkt versuchte. FCN-Keeper Nikola Vasilj war aber zur Stelle. 

Vasilj war es auch, der die Franken in der 44. Spielminute vor einem Rückstand bewahrte. Nach einer butterweichen Flanke von Maxi Mayerl von der linken Seite stieg Danijel Majdancevic am höchsten und zwang Nikola Vasilj zu einer Glanzparade. Diese Aktion stellte auch den Schlusspunkt der ersten Halbzeit. 

Club-Keeper rettet glänzend - Rosenheim verpennt Wiederanpfiff 

Die Anfangsminuten der ersten Halbzeit gehörten klar den jungen Nürnbergern. In der 47. Minute konnten die Hausherren den nächsten Torschuss verbuchen. Nach einer guten Vorarbeit von Erik Engelhardt kam Philipp Harlass freistehend im Fünfmeterraum an den Ball und hämmerte diesen voll gegen die Querlatte. Nur 60 Sekunden später sollte es dann doch so weit sein und die Hausherren konnten in Führung gehen. Tobias Kraulich zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern in zentraler Position über die Mauer ins linke Toreck. 1:0 für den Club.

Der weiter auf die Tube drückte und in der 51. Minute auf 2:0 stellte. Philipp Harlass, der vier Minuten zuvor noch am Querbalken scheiterte, machte es aus Nürnberger Sicht nun besser und schoss einen Abpraller aus sechs Metern ins Rosenheimer Gehäuse. Zuvor reagierte Mario Stockenreiter klasse gegen Cedric Euschen, ehe Harlass zur Stelle war. Nach einer Stunde hatte Cedric Euschen sogar das 3:0 auf dem Fuß. Euschen setzte sich auf der rechten Seite gut durch, sein Flachschuss ging aber knapp am Rosenheimer Tor vorbei. 

Klare Angelegenheit: Harlass baut Führung für Gastgeber aus 

Rosenheim-Coach Ognjen Zaric reagierte in der 62. Minute und brachte zwei frische Kräfte. Für Neuzugang Andrija Bosnjak, der aus Wasserburg kam, kam Korbinian Linner in die Begegnung. Für Michael Neumeier brachte Zaric Omer Jahic. Nach einer kurzen Trinkpause brachte der Rosenheimer Trainer auch sein drittes Ass. In der 74. Spielminute kam Yanick Tobias für Robert Köhler. Die Rosenheimer warfen alles nach vorne und versuchten nochmal alles, allerdings waren die Nürnberger an diesem Tag zu abgezockt und nutzten einen Konter in der 80. Minute zur Entscheidung. 

Nach einer schönen Vorarbeit des agilen Philipp Harlass brauchte Dominik Steczyk, der in der 72. Minute eingewechselt wurde, nur noch ins leere Tor einschieben. In der Schlussphase erspielten sich die Gastgeber eine Chance nach der anderen. In der 84. Minute scheiterte Harlass am starken Stockenreiter. Drei Minuten später war es allerdings der Stürmer des FCN, der das Duell gegen Stockenreiter für sich entscheiden konnte und das 4:0 markierte.  

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