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„Jede noch so gute Mannschaft hat auch ihr Schwächen“

Finale der Trostrunde: Burghausen braucht in Schweinfurt einen absoluten Sahnetag

Knie-Probleme überwunden: Burghausens Innenverteidiger Kevin Hingerl.
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Knie-Probleme überwunden: Burghausens Innenverteidiger Kevin Hingerl.

Der Traum vom DFB-Pokal lebt weiterhin. Doch dafür muss der SV Wacker Burghausen am Dienstagabend (Anpfiff 19 Uhr) beim 1. FC Schweinfurt 05 gewinnen, ansonsten ist die Pokalreise für die Salzachstädter beendet. „Unverwundbar ist Schweinfurt jedenfalls nicht“, zeigt sich Trainer Leo Haas vor dem Spiel zuversichtlich.

Schweinfurt - Extrem schwere Aufgabe für den SV Wacker Burghausen am Dienstag im Trostrundenfinale des Liga-Pokals: Die Mannschaft von Trainer Leo Haas gastiert um 19 Uhr beim 1. FC Schweinfurt 05, der die Playoffs gegen Bayreuth und Aschaffenburg für sich entschieden hat, sich nun Regionalliga-Meister nennen darf und am Samstag gegen den Nord-Vertreter TSV Havelse das erste Aufstiegsspiel zur 3. Liga bestreitet.

Wacker-Coach Haas: „Jede noch so gute Mannschaft hat auch ihr Schwächen“

„Da muss schon relativ viel bei uns passen, dass wir die beste Mannschaft der Liga schlagen können. Da müssen wir nicht lange drumherum reden“, weiß Trainer Haas, der den Gastgebern eine „sehr gute Einzelqualität“ attestiert, aber auch klar macht: „Jede noch so gute Mannschaft hat auch ihr Schwächen. Die Schweinfurter versuchen immer über hohes Pressing Druck zu machen und das Spiel in die Hand zu bekommen. Dadurch können sich aber auch für uns gute Situationen ergeben, die wir hoffentlich nutzen können. Unverwundbar ist Schweinfurt jedenfalls nicht.“

Das große Ziel der Schnüdel ist natürlich der Aufstieg in die 3. Liga, an dem die Kugellagerstädter schon seit einigen Jahren mit Hochdruck arbeiten. Dass die Elf von Trainer Tobi Strobl, jetzt den möglichen Einzug ins Viertelfinale des Toto-Pokals deswegen abschenkt, glaubt aber auch Haas nicht: „Wir machen uns keine Gedanken darüber, mit welcher Aufstellung Schweinfurt ins Spiel geht. Der Gegner hat über 20 Spieler von sehr hoher Qualität, da müssen wir nicht darüber nachdenken, wer eventuell geschont wird.“

Haas: „Wir wollen das Spiel nutzen, um uns zu verbessern“

Beton anrühren will Haas aber im Willy-Sachs-Stadion vor 500 Zuschauern nicht: „Das ist nicht meine Herangehensweise. Wir werden den Mannschaftsbus nicht vors Tor stellen und wir werden auch die Bälle nicht einfach hinten wegschießen, das wird nicht unser Ansatz sein. Wir wollen schon mitspielen und unsere Qualitäten einbringen.“

Die Gäste von der Salzach haben erst zwei Pflichtspiele absolviert, während die Profis aus Schweinfurt schon sechs Mal echte Wettkampfpraxis sammeln konnten, dennoch macht Haas seiner Truppe Mut: „Ich freue mich auf das Spiel, auch wenn es schönere Dinge gibt als einen halben Tag mit dem Bus durch Bayern zu fahren. Aber darum geht es nicht. Wir wollen das Spiel nutzen, um uns zu verbessern, ich spiele gerne gegen gute Mannschaften und ich hoffe auch, dass meine Jungs das Spiel mit Freude angehen. Pflichtbewusst sind sie ja eh immer.“

Bei einer Niederlage wäre für Burghausen die Pokalreise zu Ende

Das Burghauser Trainerteam um Haas kann bis auf Jerome Läubli, dessen Knöchelverletzung noch immer nicht ganz ausgeheilt ist, aus dem Vollen schöpfen: Routinier Kevin Hingerl, der gegen Aschaffenburg wegen Kniebeschwerden pausieren musste, ist wieder an Bord und auch Andi Scheidl könnte nach langen Monaten des Leidens ein Comeback feiern. Haas: „Er hat alles mittrainiert, ein Einsatz von Beginn an kommt sicher noch zu früh, aber je nach Spielverlauf könnte er schon reinkommen.“

Für den Gewinner der Partie geht es im Viertelfinale des Totopokals weiter, in dem er entweder auf den VfB Eichstätt oder die SpVgg Bayreuth trifft. Für den Verlierer ist die Pokalreise zu Ende. „Im Falle einer Niederlage werden wir vielleicht noch mal eine kleine Pause von vier Tagen einlegen. Mehr aber nicht. Dann beginnt die Vorbereitung auf die neue Saison“, so Haas.

MB

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