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Vorschau: FV Illertissen - SV Wacker Burghausen

Nach Sieg gegen Löwen: Wacker will Rückenwind nutzen!

Wackers Manuel Omelanowski, hier im Duell mit Aaron Berzel, wartet zwar noch auf seinen ersten Saisontreffer, hat aber gegen die Löwen vorbildlich gekämpft.
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Wackers Manuel Omelanowski, hier im Duell mit Aaron Berzel, wartet zwar noch auf seinen ersten Saisontreffer, hat aber gegen die Löwen vorbildlich gekämpft.

Burghausen - Mit Rückenwind reist der SV Wacker Burghausen am Samstag zum FV Illertissen: Dank des 2:0 Sieges über die Münchner Löwen hat die Mannschaft von Trainer Patrick Mölzl nach zuvor vier erlittenen Niederlagen ordentlich Selbstvertrauen getankt - und will auch beim starken Tabellenfünften unbedingt etwas mitnehmen. Im drittletzten Spiel des Jahres (14:00 Uhr) wollen die Oberbayern den Puffer zur gefährdeten Zone wieder etwas anwachsen lassen. Gleichzeitig gilt es eine offene Rechnung zu begleichen.

Im Hinspiel egalisierte zwar Torjäger Sascha Marinkovic kurz vor der Pause den Führungstreffer der Schwaben durch Marvin Weiss, nach dem Seitwechsel wurde es dann aber deutlich - 1:4 hieß es am Schluss. „Unser schlechtestes Spiel der ganzen Saison“, sagt Burghausens Trainer Mölzl. Vor allem der pfeilschnelle Max Nollenberger, inzwischen mit elf Treffern der erfolgreichste Torjäger des FVI, bereitete Burghausen damals enorme Schwierigkeiten.

"Wir können alle schlagen - aber auch gegen alle verlieren!"

„Wir haben gegen die Löwen gezeigt, zu welchen Leistungen wir fähig sind. Das hat allen gut getan“, weiß Mölzl, der natürlich hofft, dass seine Truppe wieder eine so konzentrierte Leistung aufs Parkett bringt wie gegen die Giesinger. Für den Coach war der Sieg gegen die Löwen der Beweis, dass sein Team „jede Mannschaft der Liga schlagen kann“. Andererseits ist Mölzl klar: „Wir können auch gegen jede Mannschaft verlieren.“

Entscheidend war aus seiner Sicht beim Sieg gegen den Tabellenführer Folgendes: „Die Mannschaft hat schnell gemerkt, dass der Plan, den wir ihr mitgegeben haben, sofort funktioniert hat. Das hat natürlich Vertrauen gegeben. Zudem hatten wir endlich auch mal das Glück, dass der Gegner nicht gleich aus seiner ersten Chancen ein Tor gemacht hat. Und man darf vor allem nicht vergessen, dass wir ja nicht die Bälle gebolzt, sondern Fußball gespielt haben.“

Keine großen Veränderungen - Wacker "will unbedingt punkten!"

Nach dem fast perfekten Spiel seiner Mannschaft sieht Mölzl aktuell keinen Grund große Veränderungen vorzunehmen: „Normal lasse ich ja selten die gleiche Mannschaft zwei Mal hintereinander auflaufen, aber dieses Mal könnte es schon sein.“

Dabei hat der Trainer so viel Auswahl wie lange schon nicht mehr: Standen zuletzt zahlreiche Spieler wegen Krankheit oder Verletzung nicht zur Verfügung, so sind derzeit lediglich Christoph Bann (Muskelprobleme) und Maxi Pichler (Grippe) nicht ganz im Vollbesitz ihrer Kräfte. Hoffnung auf einen Erfolg hat Mölzl auch deswegen, weil Illertissen zu den spielstärksten Mannschaften der Liga gehört: „Unsere jungen Spieler bekommen meist dann größere Probleme, wenn der Gegner sehr robust auftritt.“

"Wir wollen am Samstag unbedingt punkten!", so der Wacker-Trainer zur Zielsetzung beim anstehenden, schweren Auswärtsspiel. Der FV Illertissen war für den SV Wacker schon immer eine sehr unangenehmer Gegner. In bisher sieben Vergleichen konnten die Schwarz-Weißen nur einmal den Platz als Sieger verlassen: mit 4:1 in der Saison 15/16. Ansonsten gab es lediglich ein Remis und fünf Niederlagen. Torverhältnis: 6:11.

Begehrter Marinkovic fühlt sich geschmeichelt - aber in Burghausen wohl

Dass sich Burghausens Torjäger Marinkovic, der gegen die Löwen seinen 14. Saisontreffer markiert hat, mit seinem starken Auftritt in den Fokus gespielt hat, verwundert Mölzl nicht. Offizielle Anfrage oder Gespräche hat es aber bislang nicht gegeben: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass uns Sascha im Winter verlassen wird.“

Der Torjäger fühlt sich zwar von den angeblichen Offerten der Münchner geschmeichelt und gibt zu Protokoll, dass Sechzig eine große Mannschaft sei, betont aber gleichzeitig: „Ich habe Vertrag in Burghausen.“ Und dieser Vertrag läuft noch zweieinhalb Jahre.

Schon alleine deswegen dürfte es nicht so einfach sein, Marinkovic aus dem Vertrag raus zukaufen. Mölzl: „Die Summen, die jetzt kolportiert werden, sind ja teilweise lächerlich. Wir wissen, was wir an Sascha haben und wollen ihn auch behalten!“ Wohl zu hoch für die nicht nur sportlich sondern auch finanziell angestürzten Löwen, die ja bekanntlich nicht gerade im Geld schwimmen.

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Michael Buchholz

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