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Wacker Burghausen vor drittem Regionalvergleich unter Druck

Weitere Derbypleite extrem unerwünscht

"Mia woin des Spui heid gwinna!" - der Wunsch der Wackerfans sollte den Kickern der Schwarz-Weißen im dritten Derby der Woche Befehl sein!
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"Mia woin des Spui heid gwinna!" - der Wunsch der Wackerfans sollte den Kickern der Schwarz-Weißen im dritten Derby der Woche Befehl sein!

Burghausen - Derby, Klappe die Dritte, binnen einer Woche! Sollte es nach den beiden bitteren Pleiten gegen Buchbach und in Rosenheim auch am Samstag um 14:00 Uhr beim SV Schalding-Heining eine Niederlage für den SV Wacker Burghausen setzen, werden Trainer Patrick Mölzl und seine Kicker das prognostizierte Novembergrau vergleichsweise als Wohlfühlfaktor wahrnehmen. Denn an der Salzach brodelt es schon wieder - die Lokalduelle sind eine emotionale Angelegenheit für die leidenschaftliche, aber nur begrenzt leidensfähige, Anhängerschaft.

Die Erwartungshaltungen und Ansprüche an den Fußball in Burghausen sind halt beim einstigen Zweitligisten in manchen Etagen - und weniger bei den Vereinsoberen - noch immer ganz andere. „Wir haben von Anfang gesagt, dass wir uns in einer Umbruchsaison befinden, in der nicht alles immer so klappen wird, wie man sich das wünscht“, sagt Mölzl, der mit der Vorrunden-Ausbeute freilich auch nicht zufrieden ist: „Da wäre viel mehr drin gewesen.“

Mölzl will den Weg weiter beschreiten

Allerdings will der Coach den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten und lässt sich auch von den Rückschlägen nicht beirren: „Wir werden sicher am Ende weiter vorne landen, als mancher derzeit glauben. Wir haben gewusst, dass der Prozess nicht einfach werden wird, wenn Spieler, die bislang ausschließlich Fußball gespielt haben, in das normale Arbeitsleben einsteigen.“ Dass einige der Kandidaten, die jetzt mit normaler Arbeit ihre Brötchen verdienen, teilweise eklatante Konzentrationsschwierigkeiten haben, gefällt dem Coach freilich gar nicht.

Dennoch sieht Mölzl keinen Handlungsbedarf: „Wenn wir jetzt einen Nothelfer nachverpflichten würden, wäre das Konzept über den Haufen geworfen. Das macht keinen Sinn und wäre im Sinne des Spargedankens, mit dem wir angetreten sind, schizophren.“ Ein wenig mehr Mölzl-Gen würde sich der Coach, der als Profi nach eigener Einschätzung ein „extrem unangenehmer Sechser“ war, von dem einen oder anderen natürlich wünschen.

Wacker reißt sich mit individuellen Fehlern alles ein

Vor allem die vielen individuellen Fehler sind ihm ebenso ein Dorn im Auge wie die mangelnde Chancenverwertung. In Rosenheim hätten die Burghauser bis zur Pause gut und gerne 3:0 führen müssen, dann wären die Wackler in der Hintermannschaft nicht ins Gewicht gefallen oder wären erst gar nicht passiert. Wie schon beim 2:5 gegen Buchbach waren es aber die Patzer in der Hintermannschaft, die den Gegner erst wieder ins Spiel brachten.

„Beide Male haben wir uns durch individuelle Fehler selbst geschlagen“, so Mölzl, der im Passauer Westen auf Kevin Hingerl (Gelbsperre) verzichten muss und deswegen wohl Stefan Wächter wieder auf die Sechs vorziehen wird. Den Job von Wächter hinten links wird dann wahrscheinlich Tobi Janietz übernehmen.

An das Hinspiel haben die Burghauser gute Erinnerungen

Gerne erinnern sich die Burghauser des Hinspiels, als Torjäger Sascha Marinkovic beim 3:0 alle Treffer erzielt hat, obwohl Burghausen bei brütender Hitze nach Rot gegen Thomas Winklbauer 70 Minuten in Unterzahl agieren musste. Auch damals befand sich Burghausen in einer sehr kritischen Phase, schaffte aber den Turnaround.

Fraglich ist noch der Einsatz von Kapitän Daniel Hofstetter, der sich in Rosenheim eine schmerzhafte Fußprellung zugezogen hat. Auch Christoph Popp klagt noch über Schmerzen im Fuß nach seinem Pressschlag gegen Buchbach, sollte aber im Kader dabei sein.

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Michael Buchholz

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