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Schlimme Szenen bei 1860-Rosenheim-Spiel

Nach Horror-Zusammenprall: So geht es dem Eichstätter Spieler jetzt

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Rosenheim - Den 300 Zuschauern im Jahnstadion war bei dieser Szene in der Nachspielzeit am Samstag der Atem gestockt, als tief in der Nachspielzeit Rosenheims Matthias Heiß und Eichstätts Lucas Schraufstetter im Luftzweikampf heftig mit den Köpfen zusammengerasselt waren.

Der knappe 4:3-Erfolg des VfB beim TSV 1860 Rosenheim wurde dabei zur Nebensache. Während Heiß mit einem Cut vergleichsweise glimpflich davongekommen war, musste man bei Schraufstetter zunächst das Schlimmste befürchten. Der VfB-Joker, der erst in der 78. Minute für Jonas Fries eingewechselt worden war, war vermutlich ad hoc nach dem Zusammenstoß bewusstlos, denn er knallte ohne jegliche Körperspannung heftig auf den Boden und blieb regungslos liegen. Spieler beider Teams winkten sofort hektisch nach Betreuern - ein klares Zeichen, dass offenbar etwas Schlimmes passiert sein musste.

Wie lange der 24-Jährige letztlich genau bewusstlos war, blieb unklar. Auf alle Fälle wurde die Eichstätter Physiotherapeutin bei der Erstversorgung auch sofort von 1860-Physiotherapeut Markus Grundner, Helfern aus dem Publikum und zwei anwesenden Sanitätern unterstützt. Schiedsrichter Jochen Gschwendtner (Wurmannsquick) hatte die Partie kurz darauf abgepfiffen, doch freuen konnte sich von den Eichstättern niemand über den Sieg - viel zu schwer wog die Sorge um den Mannschaftskameraden, dem inzwischen eine Halskrause angelegt worden war. Schließlich wurde laut dem Ticker von beinschuss.de auch noch ein Notarzt hinzugezogen, ehe Schraufstetter endlich so weit stabilisiert war, dass er auf der Trage abtransportiert und ins Krankenhaus gebracht werden konnte.

"Bei Lucas Schraufstetter habe ich leider noch keine genaue Diagnose. Gott sei Dank konnte er alle Extremitäten bewegen und wusste auch, wo er ist, nachdem er wieder aufgewacht ist", hatte VfB-Trainer Markus Mattes direkt nach dem Spiel gesagt, dem der Schock aber auch sichtlich ins Gesicht geschrieben war angesichts dieser schlimmen Bilder. Mattes hoffte zu diesem Zeitpunkt darauf, dass es hoffentlich bei einem "dicken Brummschädel", sprich einer Gehirnerschütterung, bleiben würde. "Die sind extrem zusammengerasselt", beschrieb 1860-Coach Thomas Kasparetti die Szene aus seiner Sicht. Aber Schraufstetter scheint - Gott sei Dank - in der Tat einigermaßen glimpflich davon gekommen zu sein. Wie der Donaukurier berichtet, wurde der Mittelfeldspieler nach einer Nacht zur Beobachtung am Sonntagmorgen aus dem Rosenheimer Krankenhaus entlassen.

mw

Rubriklistenbild: © dpa/VfB Eichstätt (Montage)

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