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Nächste Klatsche für 1860

Technisch überragend: FC Bayern München II fegt die Rosenheimer Sechziger 6:0 vom Platz

Der Anfang vom Ende: Oliver Batista Meier traf aus spitzem Winkel zum 0:1.
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Der Anfang vom Ende: Oliver Batista Meier traf aus spitzem Winkel zum 0:1.

Die U23-Mannschaft des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München II ist ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und fegte den Fußball-Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim am Freitagabend mit 6:0 vom eigenen Platz im Jahnstadion.

Rosenheim – Am zehnten Spieltag in der Fußball-Regionalliga war der Tabellenführer FC Bayern München zu Gast an der Jahnstraße und ließ von Anfang an nichts anbrennen. Am Ende siegten die Bayern gegen 1860 Rosenheim mit 6:0.

Bayern lautstrak angetrieben von 100 Fans

Lautstark angetrieben von rund 100 Münchner Fans bestimmten die Gäste von Beginn an das Geschehen im „ausverkauften“ Stadion – alle 722 zugelassenen Tickets wurden verkauft. Vor allem Eyüp Aydin, der von der Sechserposition mit vielen punktgenauen Diagonalbällen den Ton angab, das Sturmtalent Oliver Batista Meier und der quirlige Dribbler Nemanja Motika machten der Rosenheimer Abwehrkette – Benz, Kießling, Kolb und Sattelberger – das Leben schwer.

Am Mittwoch noch von Julian Nagelsmann eingewechselt

Die Augen der Zuschauer richteten sich auch auf Rechtsverteidiger Taylor Booth, der beim 12:0-Sieg am Mittwoch in Bremen noch von Julian Nagelsmann bei den Profis eingewechselt wurde.

Lange Zeit stemmten sich die Sechziger erfolgreich gegen die drohende Niederlage, doch am Ende waren die Bayern einfach zu stark.

Die erste richtige Chance hatte Batista Meier in der 13. Minute nach einer Flanke von Armindo Sieb. Er köpfte aber über das Tor. Nur eine Minute später machte er es besser: Nach Traumpass von Aydin über die Rosenheimer Abwehr ging er am Sechziger-Torwart Thomas Wimmer vorbei und schob zur Führung ein. Die Hausherren taten sich gegen eine technisch überragende Mannschaft schwer, fanden kaum Entlastung und machten in den wenigen Umschaltmöglichkeiten zu viele technische Fehler.

Freistoß an die Latte

So spielte weiter nur die Bayern-Reserve. Die nächste Möglichkeit gehörte wieder Batista Meier in der 25. Minute, der einen Freistoß vom linken Sechzehnereck an die Latte knallte. Kurz darauf lenkte Wimmer den Abschluss von Sieb stark über den Kasten, der nach Zuspiel von Motika plötzlich alleine vor dem Rosenheimer Torwart auftauchte. Bayern machte weiter das Spiel, Flugbälle von Aydin auf Batista Meier waren häufig zu sehen.

Fotostrecke: 1860 Rosenheim - FC Bayern München II 0:6

1860 Rosenheim - FC Bayern München II 0:6
DSC_6817.JPG © Hans-Jürgen Ziegler
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Auf der anderen Seite zeigte Motika immer wieder seine Fähigkeiten im Eins gegen Eins, Zwei oder auch mehrere Sechziger. Der kleine Flügelflitzer war kaum zu stoppen, die Rosenheimer brachten aber immer einen Fuß zwischen die Schüsse in Richtung Tor. So retteten sich die Hausherren mit 0:1 in die Pause, womit man aus Sicht der Rosenheimer zufrieden sein konnte.

Riesenchance für 1860 Rosenheim zum 1:1-Ausgleich

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Rosenheimer besser ins Spiel und hatten durch Laurin Demolli nach einem Freistoß aus dem Halbfeld die Chance auf den Ausgleich.

„Wie es sich dann entwickelt hätte, keine Ahnung. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass wir dadurch eine zweite Luft bekommen und das Spiel länger offen gehalten hätten. Aber wir haben es leider nicht geschafft in dieser Phase, in der wir gut in der Partie waren, ein Tor zu machen“, ärgert sich Sechziger-Trainer Florian Heller nach dem Spiel.

Bayern übernahm immer mehr die Kontrolle

Nach der guten Anfangsphase übernahmen die Bayern mit jeder Minute immer mehr die Kontrolle. Spätestens in der 57. Minute war die Rosenheimer Euphorie wieder verflogen: Innenverteidiger Bright Akwo Arrey Mbi schlenzte den Ball aus 25 Metern mit einem sehenswerten Linksschuss zur 2:0-Führung in den Kasten der Sechziger. Von da an schwanden die Kräfte der Hausherren und Bayern-Trainer Martin Demichelis konnte von der Bank nachlegen. So waren seine Joker in der 68. Minute verantwortlich für das 0:3: Nach Vorarbeit von Emilian Metu schob Routinier Timo Kern die Kugel von halblinks flach ins lange Eck.

1860 Rosenheim ohne Glück im Abschluss

Knapp zehn Minuten später hatten die Rosenheimer wieder kein Glück: Demolli scheiterte mit einem Schuss aus gut 16 Metern am Aluminuim. Im Gegenzug foulte Innenverteidiger Tim Kießling den eingewechselten Lucas Copado nach einem schönen Solo im Strafraum – den Elfmeter ließ sich Batista Meier nicht nehmen und erzielte sein achtes Saisontor.

Gegentore fast im Minutentakt

Nur zwei Minuten später erhöhte Copado auf 5:0 und wiederum nur zwei Minuten später erzielte Gabriel Vidovic den 6:0-Endstand.

Der zweifache Torschütze Oliver Batista Meier tanzte nicht nur einmal durch die Rosenheimer Abwehr. Hans-Jürgen Ziegler

Der Ehrentreffer für den TSV 1860 sollte an diesem Abend nicht fallen: Nachdem sich Kießling in die Offensive einschaltete und sich auf dem Flügel durchtankte, wurde der Schuss vom eingewechselten David Kamuf im letzten Moment abgeblockt. Damit bleibt die Münchner U23 an der Tabellenspitze und Rosenheim entwickelt sich immer mehr zur Schießbude der Liga : Nach zehn Spielen hat 1860 31 Tore kassiert und steht auf dem vorletzten Platz. „Dass du nicht alles wegverteidigen kannst, und dass die individuelle Klasse der Bayern dazu führt, dass du nicht irgendwann nicht mehr hinterherkommst, haben wir vorher gewusst“, sagt Heller nach dem Abpfiff. „Das ist nicht unser Niveau. Bayern war einfach klar besser“, ergänzt der Sechziger-Coach.

Die Spielstatistik

TSV 1860 Rosenheim: Wimmer – Benz, Kießling, Kolb (ab 40. Kuchler), Sattelberger – Demolli, Shabani, Salihu (ab 46. Zander), Steinherr – Marinkovic (ab 46. Majanovic), Fenninger (ab 81. Kamuf).

Schiedsrichter: Treiber (VfB Neuburg).

Zuschauer: 722.

Tore: 0:1 Batista Meier (14.), 0:2 Arrey Mbi (57.), 0:3 Kern (68.), 0:4 Batista Meier (79./Elfmeter), 0:5 Copado (81.), 0:6 Vidovic (83.).

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