Was für ein Spiel!!! Joker dreht 0:3-Rückstand mit Viererpack

Das gibt es nicht! Sechzger verlieren 4:3 nach 0:3-Führung!

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1860-Coach Thomas Kasparetti will beim Favoriten Schweinfurt etwas Zählbares mitnehmen.
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Schweinfurt - Am 22. Spieltag und damit letzten Spieltag vor der Winterpause der Regionalliga Bayern kommt es am Samstag, 30.11. im Willy-Sachs Stadion in Schweinfurt zur Partie des 1. FC Schweinfurt gegen den TSV 1860 Rosenheim. Anpfiff ist um 14 Uhr. Beinschuss.de hält EUCH mit dem aktuellen Ergebnis auf dem Laufenden. 

Abpfiff. Wenn es dieses Spiel nicht in die Geschichtsbücher schafft, dann schafft es gar keines. Der klare Underdog erwischt die Schweinfurter eiskalt und führt bis zur 72. Minute mit 3:0 und bis zur 85. Minute mit 3:1. Doch Florian Pieper, der erst in der zweiten Hälfte eingewechselt wurde dreht das Spiel mit einem Viererpack im Alleingang. 

90+5. Toooooorrrrr für den 1. FC Schweinfurt. Ist das ein Scherz? Im Fußball ist ja bekanntlich alles möglich, aber das? Die Schnüdel drehen hier ein 0:3 zu einem 4:3 und zum vierten Mal ist es der Joker, Florian Pieper, der zur Stelle ist und das 4:3 für Schweinfurt macht.

90. Toooooooorrrr für den 1. FC Schweinfurt. Das gibt es doch nicht. Rosenheim vergibt eine 3:0 Führung! Ein Freistoß von Sascha Korb aus 18 Metern wurde erst noch geblockt, doch der Ball kommt zu Tim Florian Pieper, der das Leder über TSV-Keeper Pfister zum 3:3 hebt.

85. Tooooooooorrr für den 1. FC Schweinfurt. Diese Rosenheimer machen einen fertig. Noch vor 20. Minuten sah es wie ein ungefährdeter Sieg aus, doch nun ist der FC wieder auf 3:2 heran. Florian Pieper ist nach einer Ecke zur Stelle und verkürzt zum 3:2.

71. Min: Toooooooor für den 1.FC Schweinfurt. Dieses Tor fällt aus Rosenheimer Sicht ein wenig zu früh. Die Schnüdel verkürzen durch Florian Pieper. 

64. Min: Toooooooooooooooooooooooooooooor für den TSV 1860 Rosenheim. Was ist hier denn los. Der klare Außenseiter erhöht auf 3:0. Rosenheim fährt einen Konter über Laurin Demolli, der eiskalt bleibt und zum 3:0 einschiebt.

63. Min: Tooooooooooorrrrrr für den TSV 1860 Rosenheim. Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn. Sind diese Rosenheimer heute eiskalt. Nach einer Ecke kann FC-Keeper Luis Zwick den Ball noch klären, doch Georg Lenz verwertet den Abstauber und erhöht auf 2:0 für die Rosenheimer.

46. Min: Anpfiff zur zweiten Halbzeit. 

Halbzeit in Schweinfurt.  Die Hausherren sind das agilere und auch spielerisch bessere Team. Jedoch sind es die Gäste aus Rosenheim, die sich bisher enorm effizient zeigen und mit der ersten guten Chance auch gleich die Führung erzielen konnten. Nun heißt es das Ergebnis mit Mann und Maus zu verteidigen und die Überraschung über die Zeit zu bringen.

38. Min: Toooooooooooorrrr für den TSV 1860 Rosenheim!!! Achitpol Keereerom wird von Demolli freigespielt und netzt eiskalt zur Führung für die Rosenheimer ein. 

30. Min: Es steht weiterhin 0:0 im Willy-Sachs Stadion. Die Schweinfurter haben, wie zu erwarten, mehr vom Spiel und hatten auch schon mehrere Möglichkeiten. Die größte Chance hatte bisher Tim Danhof, der in der 22. Minute allerdings am Pfosten scheiterte. Die Gäste aus Oberbayern lauern hingegen auf Konter, die bisher allerdings immer früh gestoppt werden konnten. 

1.Min: Schiedsrichter Tobias Wittmann hat die Begegnung angepfiffen. 

13.40 Uhr. Die Aufstellungen sind da.

Der 1.FC Schweinfurt läuft folgendermaßen auf: 1 Luis Zwick - 4 Tim Danhof, 7 Marco Fritschler, 11 Amar Suljic, 13 Stefan Kleineheismann (C), 15 Kevin Frey, 17 Sascha Korb, 19 Nicolas Pfarr, 22 Benedict Laverty, 23 Pius Krätschmer, 27 Adam Jabiri

Thomas Kasparetti schickt diese Elf für den TSV 1860 Rosenheim ins Rennen: 23 Niklas Pfister - 5 Georg Lenz, 6 Linor Shabani, 7 Korbinian Linner, 8 Maximilian Mayerl, 17 Robert Köhler, 21 Luftetar Mushkolaj, 30 Achitpol Keereerom, 35 Nicolaj Madsen, 36 Laurin Demolli, 37 Moritz  Moser (C)

Der Vorbericht

Auf dem Papier ist es eine klare Angelegenheit, wenn der Tabellenzweite auf den Tabellenfünfzehnten trifft. 60er Coach Thomas Kasparetti gibt sich allerdings selbstbewusst kämpferisch: „Wir fahren nicht 360 Kilometer durch Bayern, um Schweinfurt eine schöne Adventszeit zu wünschen. Wir können und wollen in Schweinfurt was mitnehmen. Dafür müssen wir wieder vollen Einsatz zeigen. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, alle freuen sich auf die Winterpause und wollen unbedingt mit einem positiven Ergebnis abschließen.“ 

Die Herausforderung ist groß, Schweinfurt hat einen Lauf, 3 Siege am Stück, 10:0 Tore, das spricht eine deutliche Sprache. Der Trainerwechsel bei den Schnüdel fruchtet. Und mit Tobi Strobl auf der Trainerbank und Mittelfeld-Mann Pius Krätschmer gibt’s ein freudiges Wiedersehen für die Rosenheimer. Beide pflegen noch gute Kontakte nach Rosenheim, die Trennung erfolgte damals in bestem Einvernehmen. 

„Schweinfurt hat sein System umgestellt unter Tobi Strobl. Sie agieren sehr offensiv. Die vielen Tore der letzten Spiele sprechen eine deutliche Sprache. Sie treten selbstbewusst auf. Das wird ganz schwer, aber wenn wir wieder vollen Einsatz zeigen nicht unmöglich. Wir haben nichts zu verlieren“, analysiert Kasparetti weiter. Beide Mannschaften hoffen auf einen positiven Abschluss vor der Winterpause. Beide Mannschaften haben sich nach einer langen Serie die freie Zeit auf alle Fälle verdient.

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Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim

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