PM: SV Wacker Burghausen - SV Heimstetten

Wacker kontert Heimstetten gnadenlos aus

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Doppelpacker Felix Bachschmid.

Burghausen - Der SV Wacker Burghausen hat am Samstag den ersten Heimsieg des Jahres unter Dach und Fach gebracht und sich mit dem 3:2 gegen den SV Heimstetten endgültig den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Bayern gesichert. Die von großen Verletzungssorgen geplagte Elf von Trainer Wolfgang Schellenberg führte schon zur Pause nach drei Kontertoren mit 3:0.

„Wir hatten heute endlich mal das nötige Ballglück, das uns so oft gefehlt hat“, freute sich Schellenberg, der mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden war und erklärte: „Die späten Gegentreffer waren natürlich ärgerlich, aber da habe ich mir keine großen Sorgen mehr gemacht.“

Heimstetten machte in der Wacker-Arena von Beginn an das Spiel und hatte durch Torjäger Lukas Riglewski, der einen Freistoß aus 18 Metern über die Latte schoss, die erste Möglichkeit (5.). Besser machten es die Hausherren auf der anderen Seite, als Mohamed Subasic Stefan Wächter bediente, dessen präzises Zuspiel Felix Bachschmid ins Kreuzeck nagelte (8.).

Heimstetten mühte sich und hatte eine weitere Möglichkeit bei einem Riglewski-Freistoß, den Franco Flückiger aber über die Latte boxte (21.). In der 29. Minute konnte sich auch Heimstettens Keeper Maximilian Riedmüller gegen Subasic auszeichnen, ehe Flückiger eine Glanzparade gegen Mohamad Awata auspacken musste (39.). Im Gegenzug der zweite Treffer für die Gastgeber: Torsten Nicklas setzte sich auf der linken Außenbahn durch, seine Hereingabe wurde abgefälscht, Bachschmid hielte den Schlappen hin und der Ball senkte sich über Riedmüller in den Winkel (40.). Und es kam noch besser: Nach einem schönen Angriff über Christoph Schulz versenkte Andrija Bosnjak dessen präzises Zuspiel aus sechs Metern zu seinem ersten Tor für Burghausen (45.).

Auch nach dem Wechsel ein ähnliches Bild: Heimstetten spielte, Burghausen konterte im eigenen Stadion und hätte in der 49. Minute fast das 4:0 erzielt, der durchgebrochene Bosnjak traf aber aus 14 Metern nur das Außennetz. Die große Chance zum Anschlusstreffer vereitelte Flückiger, der einen Elfmeter von Riglewski aus dem Eck fischte – Kevin Hingerl hatte Benedict Laverty gefoult (52.). 

Zwei Minuten später musste Riedmüller einen Schuss von Andreas Scheidl aus dem Kreuzeck holen, beim SVH blieb Riglewski das Schusspech treu, der Standardspezialist zirkelte in der 77. Minute einen Freistoß knapp neben den Pfosten, ehe das Bemühen der Gäste durch einen Kopfball-Treffer von Awata belohnt wurde (83.). Burghausen vergab auch in der Folge noch eine Vielzahl an Chancen und wäre fast bestraft worden, doch nach dem 3:2 von Riglewski (90. + 3) pfiff Schiedsrichter Tobias Schultes nicht mehr an.

SV Wacker Burghausen: Flückiger – Schulz, Hingerl, Buchner, Nicklas – Scheidl, Subasic – Maier (90. + 1 L. Hones), Wächter, Bachschmid (78. Richter) – Bosnjak (89. D. Hones) Trainer: Schellenberg.

SV Heimstetten: Riedmüller – Thomik, Günzel, Beierkuhnlein (55. Weser), Hintermaier (62. Wellmann) – Schels, Ulusoy – Hannemann (46. Laverty), Riglewski – Ebeling, Awata. Trainer: Schmitt.

Tore: 1:0 Bachschmid (8.), 2:0 Bachschmid (40.), 3:0 Bosnjak (45.), 3:1 Awata (83.), 3:2 Riglewski (90. + 3)

Schiedsrichter: Schultes (Betzigau)

Zuschauer: 999

Gelb: Bachschmid, Scheidl – Awata

Besonderheit: Flückiger pariert Foulelfmeter von Riglewski (52.)

MB.

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