Viertelfinal-Heimspiel gegen den Drittligisten

1860 Rosenheim: Pokal-Feiertag gegen die Würzburger Kickers!

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Gegen den Vorjahres-Zweitligisten FC Würzburger Kickers steht eines der Fußball-Highlights der Saison in Rosenheim an!
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Rosenheim - Am Dienstag, dem Tag der Deutschen Einheit, lädt der TSV 1860 Rosenheim zum mit Spannung erwarteten Viertelfinale des Bayerischen Verbandspokals ins heimische Jahnstadion (14:00 Uhr): Bezwungen werden soll Drittligist und Zweitliga-Absteiger Würzburger Kickers. Schwer wird es werden - aber gänzlich ohne Chance sind die Rosenheimer nicht. Wer auch immer ins Halbfinale einzieht: Dem Sieger winkt eventuell ein finanziell attraktives Spiel gegen die Löwen - und auch das Erreichen der DFB-Pokal Hauptrunde 2018/19 rückt plötzlich in greifbare Nähe.

Die Vorfreude im Lager der Heimelf auf diese Hammer-Partie ist groß - auch wenn das letzte Heim-Match in der Liga gegen Underdog Pipinsried überraschend ernüchternd verlief. Doch oftmals zeigen Teams ja nach verpatzter Generalprobe - zumal in einem anderen Wettbewerb - dann ein völlig anderes Gesicht.

1860 will Pokaltag zum Feiertag machen

Die Jungs in Rot brennen jedenfalls auf ihren Einsatz und bereiten sich äußerst konzentriert und fokussiert vor. Die Schützlinge von Trainer Tobias Strobl wollen gegen den höherklassigen Gast aus Unterfranken natürlich zeigen, was wirklich in ihnen steckt - und das Tor zur nächsten Pokalrunde aufstoßen.

Dabei können sie diese Auseinandersetzung völlig ohne Druck angehen - der liegt ganz eindeutig auf Seiten der Profi-Truppe aus der Dritten Liga. Denn die Voraussetzungen sind eigentlich ideal für eine Elf wie die Sechziger: Man hat nichts zu verlieren, kann sich beweisen - und ist gerade in Spielen gegen anspruchsvolle Gegner immer besonders motiviert und mutig.

Rosenheimer nicht ohne Chancen - Kickers angeknockt

Hinzu kommt: Ganz ohne Chancen dürften Kapitän Georg Lenz und Co. tatsächlich keineswegs sein. Denn ihr aktueller Trend ist nicht gerade ein Freund der Kickers. In der aktuellen Saison liegen sie nach elf Spieltagen und zehn Zählern nur auf dem 18. und somit ersten Abstiegsplatz. Das bayerische Duell in der Dritten Liga gegen die SpVgg Unterhaching verloren die Würzburger am Samstag in der heimischen Arena mit 0:2. Einen Lauf nennt man sicherlich etwas anderes.

Als Konsequenz aus der Heimniederlage gegen Haching musste Kickers-Trainer Stephan Schmidt den Hut nehmen. "Die Kickers benötigen dringend neue Impulse" um den Umbruch zu bewältigen, heißt es aus dem Verein. Bis auf Weiteres übernimmt Schmidts Co-Trainer Michael Schiele die Trainingsleitung der Franken. Der 39-Jährige sitzt am Dienstag im Toto-Pokalviertelfinalspiel beim TSV 1860 Rosenheim erstmals als Interimstrainer auf der Bank. Bleibt abzuwarten, ob er möglicherweise manch Spieler aus der zweiten Reihe eine Chance gibt.

Pokalträume ausdrücklich erlaubt!

Gleichwohl - um eine mögliche Überraschung perfekt machen zu können, benötigen die Sechziger auch die Unterstützung zahlreicher Zuschauer und Fans, welche die Mannschaft anfeuern. Somit können alle ihren Teil dazu beitragen, vielleicht ja sogar im nächsten Jahr nach dem Gewinn des Toto-Cups am DFB-Pokal teilzunehmen und dann einen Bundesligisten als Gegner zugelost zu bekommen. Träumen wird ja noch erlaubt sein - wann, wenn nicht im Pokal?

Ob der Pokalspieltag tatsächlich auch fußballerisch zum Feiertag für die Rosenheimer wird? Das Highlight-Match im Jahnstadion wird es zeigen.

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Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / cs

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