Sturm Hauzenberg - Wacker Burghausen 0:4

Wacker: Noch eine Hürde bis zum DFB-Pokal!

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Wacker Burghausen kann über den Einzug in das Finale des Toto-Pokals jubeln!
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Hauzenberg - Am Ende wurde es dann doch noch deutlich: Bereits die Aufstellung machte klar, dass Trainer Patrick Mölzl beim Landesligisten Hauzenberg mit aller Macht die Chance auf den DFB-Pokal wahren will - die beste Truppe hatte Erfolg!

Fußball-Regionalligist SV Wacker Burghausen steht im Finale des bayerischen Totopokals und ist nur noch einen Schritt von der 1. Runde im DFB-Pokal entfernt. Das Team von Trainer Patrick Mölzl setzte sich am Mittwochabend beim Landesligisten FC Sturm Hauzenberg vor 510 Zuschauern mit 4:0 durch und trifft am 25. Mai in der Wacker-Arena auf den Sieger der Partie Memmingen gegen Schweinfurt, die am kommenden Dienstag ausgetragen wird. Mölzl hatte in Hauzenberg alles aufgeboten, was Rang und Namen hat, der Coach wollte sich auf „keine Experimente einlassen“ und so dauerte es nach ersten Chancen durch Juvhel Tsoumou und Christoph Burkhard nicht lange, ehe der erste Treffer für die Gäste fiel (12.): 

Service:

Tsoumou eroberte an der Grundlinie die Kugel, zog nach innen, scheiterte im ersten Versuch an Keeper Christoph Obermüller, hatte aber beim Nachschuss keine Mühe - sein siebtes Turniertor! Wacker dominierte die Partie bei Temperaturen um den Gefrierpunkt nach Belieben, hatte viel Ballbesitz und setzte die Sturm-Kicker mächtig unter Druck. Vor allem der schnelle Benji Kindsvater narrte die Abwehr der Gastgeber ein ums andere Mal. Treffer Nummer zwei gab’s bereits in der 22. Minute zum Bestaunen, als Christoph Rech eine Ecke von Kapitän Burkhard unter die Latte köpfte. Danach schaltete Burghausen etwas zurück, ließ aber Ball und Gegner am Fuße des Staffelbergs laufen. Die erste Halbchance der Hausherren erst mit dem Pausenpfiff, als ein Distanzschuss von Sebastian Raml knapp über den Querbalken pfiff.

Erster Sieg für Mölzl

Nach dem Seitenwechsel - Mölzl brachte Miha Tetickovic zur zweiten Halbzeit für Stammkeeper Alex Eiban - ließ es Wacker eher ruhig angehen, tat nicht mehr so viel für die Offensive wie in den ersten 45 Minuten, musste sich aber auch keine Sorgen machen: Hauzenberg war einfach zu harmlos. Mit einer Doppelchance durch Kindsvater meldete sich Wacker in der 72. Minute wieder auf der Offensivbühne zurück und erhöhte in der 78. Minute durch Marius Duhnke auf 3:0. Der laufstarke Offensivmann traf aus 15 Metern per Dropkick. Fünf Minuten vor dem Ende machte dann der für „Burki“ eingewechselte Marco Fritscher alles klar, als er ein Hauzenberger Abwehrbein als Bande nutzte und somit Keeper Obermüller erneut das Nachsehen gab (85.) 

Letztlich eine klare Sache für den zwei Klassen höher angesiedelten Regionalligisten, der nicht an seine Schmerzgrenze gehen musste und somit Körner für den Regionalliga-Knaller am Samstag gegen den FC Bayern München II vorhalten konnte. In der Liga wird Mölzl in den nächsten Wochen den ein oder anderen jungen Spieler testen, aber im Finale am 25. Mai werden dann sicher noch mal alle arrivierten Kräfte ins Rennen geworfen, um endlich mal wieder in den DFB-Pokal zu kommen und um nebenbei den Etat für die kommende Saison mit einer sechsstelligen Summe abzusichern. Übrigens: Nach der Auftaktniederlage in Buchbach war’s für Mölzl der erste Sieg mit Burghausen - bei seiner ersten Trainerstation in Kirchanschöring hagelte es nach seinem Antritt inklusive Testspielen gleich sechs Niederlagen am Stück.

Buchholz

Unsere Erstmeldung

Wacker Burghausen hat den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals weiter im Blick. Im niederbayerischen Hauzenberg meisterte die Mannschaft von der Salzach die letzte vorletzte Etappe auf Verbandsebene und kämpft nun in der ARD um den Pokal!

Gegen den Landesligisten FC Sturm Hauzenberg schickte Patrick Mölzl wieder die erste Garde auf das Feld - schließlich durfte sich der neue Trainer hier keine Blöße erlauben. Juvel Tsoumou traf nach 13 Minuten zur Führung, Christoph Rech legte nach Burkhard-Vorarbeit in der 22. Minute nach.

Zur Mitte der ersten Hälfte ging die Partie schon ihren erwarteten Gang. Aber erst kurz vor Schluss wurde es deutlich, als Duhnke auf 0:3 und Fritscher auf 0:4 stellten. Im Finale des Toto-Pokals trifft Wacker am 25. Mai (live in der ARD) auf den Sieger des Regionalliga-Duells Memmingen gegen Schweinfurt. Das zweite Halbfinale steigt in der kommenden Woche. 

Böning

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