Bernd Truntschka gibt DEB den Laufpass

Landshut - Bernd Truntschka, Manager bei den Landshut Cannibals, will doch nicht Sportdirektor des Deutschen Eishockeybunds werden. Die Gründe:

In einem Interview auf der Homepage seines Zweitligavereins Landshut Cannibals kritisiert Truntschka offen die Strukturen im deutschen Eishockey, unter denen die seiner Meinung nach dringend nötigen Reformen nicht stattfinden können. „Ich würde hier nur zwischen den Stühlen sitzen und wäre damit beschäftigt, es verschiedenen Seiten Recht zu machen. Das aber wird das Deutsche Eishockey aufgrund der Strukturen und der Personen, die machtpolitisch agieren, nicht nach vorne bringen“, so Bernd Truntschka.

Auch die Position als Manager seines Heimatclubs wird Truntschka nach 13 Jahren erfolgreicher Arbeit aufgeben. Im letzten Jahr DNL-Meister, aktuell auf Platz eins der 2. Liga und mit einer durch den potenziellen Investor und neuen Gesellschafter Rainer Beck gesicherten wirtschaftlichen Zukunft hinterlässt er einen gesunden Verein, dem er aber weiterhin beratend zur Verfügung stehen wird.

Hauptberuflich jedoch hat Truntschka bereits neue Pläne. In der expandierenden Firma seines Bruders, die das Vitalstoffkonzentrat LaVita herstellt und vertreibt, wird der Betriebswirt eine Position im Management einnehmen. „Ich freue mich schon auf die neue Aufgabe, denn ich sehe riesige Perspektiven und die „Mannschaft“ kenne ich seit Jahren“, lautet es im Interview. Das Produkt LaVita bezeichnet Bernd Truntschka als „einmalig“ und die Spieler der Cannibals nutzten es seit Jahren für optimale Leistungsfähigkeit, Regeneration und zum Immunsystem stärken.

Pressemitteilung LaVita GmbH

Rubriklistenbild: © dpa

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