Nach Schlagschuss mitten ins Gesicht

Rosenheimer Schiri bricht bewusstlos auf Eis zusammen

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Nach bangen Minuten konnte Aicher vom Eis gefahren und in die Dresdner Uni-Klinik transportiert werden.
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Dresden/Rosenheim - Es war der dramatische Augenblick beim zweiten Playoff-Viertelfinale zwischen Dresden und Bremerhaven. Der Rosenheimer Schiri Simon Aicher wurde von einem Schlagschuss im Gesicht getroffen.

Aicher, der normalerweise auch in der DEL pfeift und bei der Begegnung an der Elbe von seinem Kollegen Willi Schimm aus Waldkraiburg (HSR2) unterstützt wurde, wurde Mitte des zweiten Abschnitts von einem Puck – ein Bremerhaver Spieler hatte einen Schlagschuss abgefeuert – heftig im Gesicht getroffen und dabei schwer verletzt.

Der Rosenheimer Schiedsrichter Simon Aicher musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Der Referee, der schräg hinter dem Tor stand, brach bewusstlos und blutüberströmt auf dem Eis zusammen und konnte erst nach bangen Minuten von Notarzt und Sanitätern abtransportiert und in die Dresdner Uniklinik gebracht werden. Nach ersten Informationen erlitt Aicher, Sohn des ehemaligen Starbulls-Vorstandes Karl Aicher, eine Gesichts- und Kieferfraktur. Er wird am Montag operiert.

Hauptschiedsrichter Simon Aicher hat im Playoff-Viertelfinale Dresden-Bremerhaven einen Kieferbruch erlitten. DEL und DEL2 wünschen Aicher eine schnelle Genesung. bit.ly/1TGpekz

Posted by DEL 2 on Sonntag, 13. März 2016

Der Waldkraiburger Schimm pfiff die Begegnung anschließend mit den Linesmen Janssen und Ponomarjow im Drei-Mann-System zu Ende. Dresden gewann unter dem Strich mit 5:3 und hat die Serie gegen die Norddeutschen damit zum 1:1 ausgeglichen.

 

Wir wünschen eine gute und baldige Genesung!

mw

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