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Eisbären folgen Wolfsburg ins DEL-Finale

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Die Eisbären stehen im DEL-Finale

München - Die Eisbären Berlin haben ihre schwarze Serie in Düsseldorf im rechten Moment beendet und stehen im Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Die DEG ist enttäuscht.

Nach zwei Jahren ohne Sieg bei den DEG Metro Stars gewann der viermalige Meister am Dienstag im entscheidenden fünften Playoff-Halbfinale 3:1 (1:1, 2:0, 0:0). Von Freitag an spielen die Männer von Don Jackson gegen Final-Neuling Grizzly Adams Wolfsburg.

Stefan Ustorf (17.), Mads Christensen (29.) und Derrick Walser (40.) trafen für Berlin. Die Düsseldorfer Führung durch Patrick Reimer (7.) war am Ende zu wenig. Der Traditionsclub wartet seit 1996 auf seinen neunten deutschen Meistertitel. “Dieses Jahr hätten wir es drauf gehabt. Berlin hatte aber die bessere Mannschaft und hat es clever gemacht“, sagte DEG-Kapitän Daniel Kreutzer. “Ich glaube, heute haben wir über 60 Minuten besser gespielt. Im Endeffekt war die Erfahrung ausschlaggebend“, meinte Eisbären-Kapitän Ustorf.

Beide Altmeister begannen vor 9045 Zuschauern nervös und fahrig. Abspielfehler und leichte Puckverluste prägten das Bild auf dem Eis. Den ersten Aufreger gab es nach fünf Minuten, als Sven Felski wegen Hakens hinter dem eigenen Tor mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt wurde. Die Überzahl konnte die DEG zwar nicht nutzen, erzielte aber mit Ablauf der Strafe die Führung. Reimer traf aus der Distanz per Direktschuss trocken ins rechte Eck.

Düsseldorf spielte nach der Führung etwas sicherer und kam durch Derek Dinger und Rob Collins zu guten Chancen. Mitten in die beste Phase des Heimteams des ehemaligen Eisbären-Co-Trainers Jeff Tomlinson erzielten aber die Eisbären den Ausgleich. Einen Scheibenverlust der DEG nutzen die Gäste zum zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaften 1:1. Ustorf erzielte seinen ersten Playoff-Treffer.

Im zweiten Drittel kamen die Hauptstädter besser zurecht. Düsseldorf leistete sich erneut unnötige Puckverluste. Beim 2:1 durch Christensen profitierten die Gäste von einem Fehler des DEG-Profis Sasha Pokuluk hinter dem eigenen Tor. Hatten die Metro Stars sechs Minuten später noch Glück, dass Florian Busch das 3:1 bei einem Konter verpasste, machte es Walser kurz vor der Drittel-Sirene besser. Ohne Mühe schloss er einen starken Spielzug in Überzahl zum 3:1 ab und lies Torwart Jean-Sebastien Aubin keine Chance.

Die DEG, die zum ersten Mal eine entscheidende Playoff-Partie zu Hause verlor, scheiterte insbesondere an der schlechten Ausbeute in Überzahl. Aus keiner der drei Zeitstrafen gegen Berlin konnte die DEG Kapital schlagen. Im letzten Drittel hatten die Eisbären kaum noch Mühe, das Bären-Duell gegen die Grizzlies aus Wolfsburg perfekt zu machen.

dpa

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