Löwen bleiben definitiv in der Bayernliga

Waldkraiburg - Jetzt ist endlich offiziell, was für den Großteil der Eishockeyfans in Bayern ohnehin schon seit längerem feststand: Der EHC Waldkraiburg spielt auch in der kommenden Saison in der Bayernliga.

Zu Beginn dieser Woche hat der Bayerische Eissportverband (BEV) die vorläufige Ligeneinteilung veröffentlicht. Die Saison 2012/2013 beginnt in diesem Jahr bereits am 5. Oktober und geht nach dem beantragten Rückzug vom Nachrücker EA Schongau nicht mehr, wie seit Jahren gewohnt mit 16, sondern nur mit 15 Teams an den Start.

Die Vorrunde wird vom 5. Oktober bis 27. Januar 2013 dauern, ab dem 1. Februar beginnen die Zwischenrunden. Die Startplätze in dieser Saison im bayerischen Eishockeyoberhaus sind folgendermaßen vergeben: 1. ERC Sonthofen 1999, 2. EHC Bayreuth, 3. ECDC Memmingen, 4. TEV Miesbach, 5. TSV Peissenberg, 6. ESV Königsbrunn, 7. ESV Buchloe, 8. Wanderers Germering, 9. EV Lindau, 10. ESC Dorfen, 11. EC Pfaffenhofen, 12. EHC 80 Nürnberg, 13. EV Moosburg (Aufsteiger aus der Landesliga), 14. Höchstadter EC (Aufsteiger aus der Landesliga), 15. EHC Waldkraiburg (als Nachrücker sicher qualifiziert), 16. nicht besetzt. (Stand: 17. Juli) Der EHC Waldkraiburg kann seine Planungen für die kommende Bayernligasaison damit weiter vorantreiben. Präsident Wolfgang Klose, Manager Thomas Höfner und Trainer Elvis Beslagic befinden sich weiterhin in Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen. Bisher konnten auch schon einige neue Spieler für die "Löwen" gefunden werden. Diese werden beim traditionellen Sommerfest am 28. Juli ab 13 Uhr im Waldkraiburger Stadion den Fans, Freunden und Sponsoren präsentiert und vorgestellt.

Durch die ungerade Anzahl an Mannschaften ändert sich in der kommenden Spielzeit der Wettbewerbsmodus im Kampf um die bayerische Meisterschaft. In der Saison 2012/2013 qualifizieren die ersten zehn Plätze nach der Vorrunde (insgesamt gibt es 28 Spieltage) zur Teilnahme an der Zwischenrunde um die Play-offs. In zwei Fünfergruppen aufgeteilt, werden in einer Doppelrunde aus Hin- und Rückspiel die insgesamt vier besten Teams gesucht, die dann im über Kreuz ausgetragenen Halbfinale die Finalisten ermitteln.

In der dritten Fünfergruppe (Teilnehmer sind die Teams von Platz elf bis Platz 15 der Vorrundentabelle) wird ebenfalls eine Doppelrunde mit Hin- und Rückspiel gespielt. Die vier schlechtesten Teams nach dieser Runde spielen dann in den Play-down-spielen die beiden Absteiger aus. Allerdings ist noch nicht klar, ob es überhaupt zwei Absteiger geben wird.

göß/Mühldorfer Anzeiger

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