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Keine DEL2-Lizenz für den EV Landshut:

Gesellschafter als letzter "Rettungsanker"?

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Landshut - Keine DEL2-Lizenz für den EV Landshut! Diese Nachricht hatte am Mittwoch wie eine Bombe eingeschlagen. Doch die Verantwortlichen sehen noch einen letzten "Rettungsanker":

Das war am Mittwoch der „Hammer“ in Eishockey-Deutschland: Dem Traditionsverein EV Landshut ist die Lizenz für die kommende DEL2-Saison verweigert worden. Bis zum Ablauf einer Nachfrist hatten die Verantwortlichen der Niederbayern die Auflagen der Liga nicht erfüllen können. Laut DEL2-Geschäftsführer Rene Rudorisch habe der EVL vor allem „die Voraussetzung der geforderten Wirschaftlichkeit nicht nachweisen“ können. Es ist nach dem Ausfall von Trainer Toni Krinner wegen einer schweren Erkrankung der nächste schwere Tiefschlag für die Rot-Weißen.

Doch der Erzrivale der Starbulls will nicht aufgeben. Am heutigen Donnerstag kommt es zu einer Gesellschafterversammlung, in dessen Rahmen es auch zu Gesprächen mit der Eishockey Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) kommen soll. Dort wollen die Klub-Verantwortlichen des EVL die Liga und Gesellschafter noch einmal umstimmen und so doch noch an die Spielberechtigung für die kommende Spielzeit gelangen.

„Die von uns gewählte Formulierung der wirtschaftlichen Sicherheiten war für die DEL2 nicht ausreichend. Wir werden am Donnerstag bei der Gesellschafterversammlung unsere wirtschaftlichen Zahlen und Sicherheiten noch einmal ausführlich darstellen“, erklärte LES GmbH-Geschäftsführer Christian „Wiggerl“ Donbeck. Man gehe „sehr zuversichtlich“ in diese Gespräche, so Donbeck. Man darf auf die Entscheidung also gespannt sein – ebenfalls auf Starbulls-Seite, weil die prestigeträchtigen Derbys gegen Landshut eine wichtige Säule bei den Zuschauereinnahmen darstellen.

mw