Streit beim EV Landshut

Beck über Donbeck: "Habe ihn nicht in den Griff bekommen!"

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Landshut - Der EV Landshut, die Schulden und die Schlammschlacht drumherum – all das rückte jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz wieder ins Licht der Öffentlichkeit.

Wie die Landshuter Zeitung und das Fachmagazin Eishockeynews berichten, weigert sich der EV Landshut, der im Sommer wegen massiver Geldprobleme die Lizenz für die DEL2 nicht erhalten hatte und die Oberliga absteigen musste, ein 150.000 Euro-Darlehen an den ehemaligen Hauptgesellschafter Rainer Beck zurückzuzahlen. LES-Geschäftsführer Altinger begründete den Schritt damit, dass Beck Leistungen wie z.B. VIP-Jahreskarten genützt oder verschenkt habe, deren Kosten das Darlehen sogar überstiegen haben sollen.

Beck selbst wiegelte gegenüber der Landshuter Zeitung ab. Er habe weder Kontakt zu den handelnden Personen gehabt, noch irgendwelche Forderungen gestellt. Stattdessen habe er dem Verein im Sommer nochmal 300.000 Euro gegeben, um die Oberliga-Saison zu finanzieren. Doch auch jetzt gibt es laut Beck schon wieder finanzielle Probleme beim Erzrivalen der Starbulls: "Der Kader und die Kosten sind für die Oberliga einfach Wahnsinn!"

Zudem legte Beck auch nochmal gegen den ehemaligen Geschäftsführer Christian Donbeck, der eigentlich aus Bad Aibling stammt, nach. Beck sprach von einem "Fehler", Donbeck damals überhaupt in den Verein geholt zu haben und gibt zu: "Den habe ich überhaupt nicht in den Griff bekommen!" Donbeck ist derzeit nach wie vor in der Landshuter Geschäftsstelle beschäftigt.

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