Rosenheimer Torwart ist Stanley Cup-Champion

Grubauer "in der absoluten Eishockey-Elite angekommen"

Las Vegas - Die Washington Capitals haben zum ersten Mal in der NHL-Geschichte den Stanley Cup gewonnen. Mittendrin: Philipp Grubauer aus Rosenheim, der mit diesem historischen Erfolg Geschichte geschrieben hat!

UPDATE, 10.30 Uhr - Auch Starbulls mächtig stolz

Bei Grubauers Heimatverein, den Starbulls, ist man mächtig stolz auf seinen ehemaligen Schützling. "Ich freue mich riesig für Philipp und möchte ihm im Namen der Starbulls und aller Fans recht herzlich zum Gewinn des Stanley Cup 2018 gratulieren. Es gibt keine Trophäe auf der ganzen Welt, die schwieriger zu erkämpfen ist als der Stanley Cup. Wenn du das schaffst, bist du in der absoluten Eishockey-Elite angekommen (...)", wird Sport-Vorstand Stephan Gottwald in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert.

Marcus Thaller, Vorstand für Finanzen und Wirtschaft, sah das Spiel live im TV und ergänzte  überglücklich: "Was Philipp mit seinen Capitals in dieser Saison erreicht hat, ist einfach unglaublich. (...) Er ist unheimlich ehrgeizig, aber auch sehr bodenständig und zeigt immer wieder seine Verbundenheit zu seiner Rosenheimer Heimat. (...) Wir hoffen, dass der Erfolg von Philipp Grubauer unseren großen Zielen im Rosenheimer Eishockey einen weiteren Schub verleiht und freuen uns schon riesig darauf, wenn Philipp im Sommer den Stanley-Cup nach Hause nach Rosenheim bringen wird."


Die Erstmeldung:

Die Cracks aus der US-Hauptstadt gewannen Spiel 5 der Finalserie bei den Las Vegas Golden Nights am Donnerstagabend (Ortszeit) mit 4:3 und entschieden die Best of Seven-Serie damit mit 4:1 für sich. Für Washington ist es der erste Titel seiner Geschichte. 1998 hatten die Caps bereits einmal das Finale erreicht, aber damals gegen die Detroit Red Wings verloren.

Ein gebürtiger Rosenheimer war diesmal übrigens mittendrin. Torwart Philipp Grubauer, der das Eishockey-Einmaleins in der Talentschmiede der Starbulls gelernt hat, kam in 35 Hauptrunden- und zwei Playoff-Spielen zum Einsatz. Im Finale war er Back-Up hinter dem Kanadier Braden Holtby.


Grubauer ist übrigens erst der vierte deutsche Profi, der den prestigeträchtigsten Titel für einen Eishockeyspieler gewinnen konnte. Vor ihm schafften dies nur Tom Kühnhackl 2016 mit den Pittsburgh Penguins, Dennis Seidenberg mit den Boston Bruins 2011 und Ex-Nationaltrainer Uwe Krupp mit der Colorado Avalanche im Jahr 1996.

Rubriklistenbild: © Screenshot NHL.TV

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