Steelers holen den Titel

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  • Robert Märländer
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Schwenningen - Ab jetzt können die Starbulls Rosenheim sagen, dass sie wenigstens gegen den späteren Meister ausgeschieden sind. Der Titel geht nach Bietigheim.

Am Dienstagabend wurde der Schlusspunkt unter die Eishockey-Saison in der zweiten Bundesliga gesetzt. Die Bietigheim Steelers gewannen das sechste Finale auswärts bei den Schwenninger Wild Wings mit 4:3 (1:1, 1:1, 2:1) und haben die Serie damit nach einem 0:2-Rückstand mit 4:2 für sich entschieden. Auch wenn es in Rosenheim nicht allen gefallen mag: Es war eine enorme Energie-Leistung, die die Württemberger mit ihrem kleinen Kader auch in der Finalserie vollzogen.

Vor 6.214 Zuschauern in der erneut ausverkauften Helios-Arena gingen die Wild Wings bereits in der zweiten Minute in doppelter Überzahl durch den Amerikaner Dan Hacker in Front. Nur drei Minuten später egalisierte Bastian Steingroß aber diese Führung mit dem 1:1-Ausgleich. Im zweiten Drittel ein ähnlicher Verlauf: Zunächst führte Schwenningen durch Hacker (23.) per Shorthander erneut, doch die Gaudet-Truppe kam durch Doug Andress (Powerplay/38.) wiederum zurück. In den letzten 20 Minuten war es ein Match auf des Messers Schneide: Marcel Rodman erzielte in Minute 45 die erstmalige Führung für Bietigheim, doch Jason Pinizzotto antwortete für Schwenningen mit dem 3:3 (50.). Das Tor zur Meisterschaft fiel in der 54. Minute, als Steingroß die Scheibe auf Vorlage von David Rodman zum 3:4 in die Maschen jagte.

redro24/mw/rm

Rubriklistenbild: © dpa

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