"41.000 Fans hatten Spaß ohne Ende!"

Rosenheim - Mit ein bißchen Abstand wird eigentlich erst so richtig klar, was die Starbulls in dieser Saison geleistet haben. Die Meinungen verschiedener Spieler, Funktionäre und Experten:

Paul Sommer, ehemaliger Rosenheimer Meisterspieler von 1982: "Die Starbulls haben stark angefangen und vielleicht wäre das Spiel anders gelaufen, wenn ihnen da ein Tor gelungen wäre. Aber spätestens nach dem 0:3 war das Spiel gelaufen. Landshut konnte seine Klasse ausspielen und Rosenheim fehlte verständlicherweise die Kraft."

Stefan Mayr, ehemaliger Bayernliga-Fußballer von 1860 Rosenheim: "Schade für die Starbulls. Am Anfang hat es nicht nach einer so klaren Sache ausgesehen. Aber egal, Rosenheim hat so oder so eine Super-Saison gespielt".

Hans Neese, Vorsitzender vom Fanclub Mangfallgeier: "Hut ab vor unserer Mannschaft und vor unseren Fans. Was war das für eine Stimmung, obwohl das Spiel nach dem ersten Drittel gelaufen war. Ich hatte Gänsehaut. Die Mannschaft hat eine Wahnsinns-Saison gespielt."

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Mondi Hilger, Rosenheimer Eishockey-Ikone, als Co-Kommentator bei Radio Charivari: "Ich kann mich nur wiederholen. Unsere Mannschaft hat eine fantastische Saison gespielt. Natürlich freue ich mich, dass heute mein Sohn ein paar kurze Einsätze hatte. Egal ob mein Sohn oder andere junge Spieler - der Nachwuchs ist die Zukunft des Rosenheimer Eishockeys."

Richard Diebald, Dritter Vorstand der Starbulls: "Der Sieg für Landshut geht letztendlich in Ordnung. Schade, dass wir so hoch verloren. Ich war überwältigt von der Stimmung. Unser Publikum ist großartig, genauso wie es in diesem Jahr auch unsere Mannschaft war. Eigentlich sind wir der Meister der Herzen."

Karl Aicher, Zweiter Vorstand der Starbulls: "Es war ein Wahnsinn, wir haben unglaubliche Tore kassiert und dann hat man gegen diese Mannschaft keine Chance mehr. Ich bin aber trotzdem unheimlich stolz auf unser Team. Wenn man weiß, wie unsere Verletztensituation aussieht, dann ist diese Leistung eine ganz tolle Sache."

Eindrücke aus der Starbulls-Kabine

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 © mw
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Bernd Truntschka, Ex-Nationalspieler und Geschäftsführer Landshut Cannibals: "Es war eine harte Serie. Ich denke aber, dass die Rosenheimer im Viertel- und Halbfinale zuviel Kraft gelassen haben. Wir hatten am Ende mehr Qualität, aber der Franz Steer hat seine Mannschaft so hingebracht, wie er selbst ist - sie hat gekämpft bis zum Schluss. Das 7:1 war natürlich hart für Rosenheim. Ich glaube aber, dass beide Mannschaften Gewinner sind."

Stephan Gottwald, Kapitän der Starbulls: "Wir hatten uns das letzte Spiel natürlich ganz anders vorgestellt. Da ist dann eins zum anderen gekommen, die Landshuter haben aus sechs Schüssen fünf Tore im ersten Drittel erzielt. Da steht man dann richtig blöd da. Wir können definitiv stolz darauf sein, was wir erreicht haben. Es war überragend, was sich da wieder für eine Mannschaft gebildet hat. So ein Mann wir Patrick Asselin, der aus jeder Situation ein Tor machen kann, hat uns unglaublich gefehlt."

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Thomas Schädler, DNL-Trainer der Starbulls: "Das letzte Spiel war natürlich eine klare Angelegenheit. Landshut war frischer. Rosenheim konnte nicht mehr den Druck ausüben, das haben die Spieler wohl auch gemerkt. Dennoch war es eine grandiose Saison, das hat sich keiner vorstellen können. Die verletzungsbedingten Ausfälle wiegen schon schwer. Es war jetzt schon sehr eng, vielleicht wäre Rosenheim komplett Meister geworden. Den Substanzverlust hat man nicht mehr voll kompensieren können. Sicher ist jetzt erst einmal jeder enttäuscht, mit Abstand muss man aber sehen, dass die Saison super war."

Gabriel Krüger, ehemaliger Starbulls-Verteidiger: "Heute ist Landshut der verdiente Sieger, das war eine klare Sache. Ich finde es aber schade, dass Rosenheim zweimal gewonnen hat und es dann die Landshuter mit ihrem Gejammere geschafft haben, dass sie die Schiedsrichter beeinflusst haben. Dadurch haben sie den Schwung vom Rosenheimer Spiel genommen."

Oliver Seeliger, DEB-Ligenleiter: "So ein Finale zwischen Landshut und Rosenheim, ein Derby, wünscht man sich als Ligenleiter. Dass es so gekommen ist, war perfekt, das war das Beste, was uns passieren konnte. Es war eine spannende Serie, Landshut ist verdient Meister. Sie hatten am Ende die größeren Kraftreserven. Nichtsdestotrotz war es eine Riesensaison der Rosenheimer, da kann ich eigentlich nur den Hut ziehen. Wir hatten insgesamt schon bessere Zuschauerzahlen als im Vorjahr, der Zuspruch in der Finalserie war natürlich herausragend."

Wilhelm Graue, Erster Vorstand der Starbulls: "Wenn wir vor der Saison gesagt hätten, dass wir ins Finale kommen, dann hätte man uns für größenwahnsinnig gehalten. Wir haben für das Eishockey Hervorragendes geleistet und unsere Ziele deutlich übertroffen. Die Mannschaft ist von einer Welle der Begeisterung getragen worden. In den Play-offs hatten wir mehr als 41.000 Zuschauer in den Heimspielen - und die haben Spaß ohne Ende gehabt. Ich danke allen, die zu dieser tollen Saison beigetragen haben."

bz/tn/Oberbayerisches Volksblatt

Rubriklistenbild: © Ruprecht/Ziegler/mw

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