DEL2: 7. Spieltag

Starbulls-Hoffnung währte nur 32 Sekunden

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Frankfurt - Zunächst klar zurückgelegen, dann kurz gehofft und am Ende doch eindeutig verloren - das ist die Bilanz der Starbulls von ihrem abendlichen Gastspiel in Hessen.

Vor 3.850 Besuchern in der gut besuchten Eissporthalle am Bornheimer Hang unterlagen die Rosenheimer Eishockeyspieler am Freitagabend am Ende deutlich mit 2:5 (0:1, 0:3, 2:1) bei den Löwen Frankfurt. Insgesamt waren eine gute Viertelstunde im zweiten Drittel und zwei Tore im Schlussabschnitt aus Sicht der Innstädter zu wenig, um den Sieg des Tabellenführers ernsthaft zu gefährden!

Die Highlights des Spiels:

Nachdem der anfängliche gegenseitige Respekt abgelegt war, dominierte Frankfurt die Partie und hatte in einem flotten ersten Drittel folglich die klare Mehrzahl an Torchancen. Beim 1:0 war es aber eigentlich gar keine richtige Möglichkeit: Die Starbulls agierten in Überzahl, als der sorglose Micky Rohner eigentlich mehr als genug Vorsprung im Laufduell gegen Richard Mueller hatte. Dennoch ließ sich der Verteidiger die Scheibe abluchsen, der Frankfurter Top-Scorer stürmte auf und davon und verwandelte eiskalt mit der Rückhand (11.). Auf der Gegenseite hatte Rosenheim zwar zwei Powerplay-Gelegenheiten, allerdings waren die Bemühungen hier viel zu durchschaubar und inkonsequent.

Im zweiten Drittel sah es aus Sicht der Oberbayern zunächst deutlich besser aus. Der Puck lief nun besser und phasenweise konnte man die Löwen sogar in deren Drittel festsetzen. Der in dieser Spielphase eigentlich überfällige Ausgleich wollte jedoch nicht fallen, trotz dickster Chancen von zweimal Wade MacLeod und einmal Mondo Hilger.

Wie es geht, machten dann die Frankfurter eindrucksvoll vor. Beppo Frank hatte kaum auf der Strafbank Platz genommen, da lag die Scheibe schon im Starbulls-Kasten - Nils Liesegang war der Schütze zum 2:0 (37.). Nur 44 Sekunden später stand es 3:0, als Lukas Laub mit einem verdeckten Schuss erfolgreich war (38.). Und als Justin Kirsch die Scheibe 61 Sekunden vor der zweiten Sirene zum 4:0 unnachahmlich in den rechten Winkel setzte, war die Vorentscheidung quasi schon gefallen (39.).

In den letzten 20 Minuten plätscherte die Partie zunächst vor sich hin - bis die Starbulls in der 49. Minute durch CJ Stretch und MacLeod binnen neun Sekunden gleich zweimal trafen! Die Hoffnung war kurz zurück! Doch direkt nach dem Frankfurter Time Out schlugen die Gastgeber zurück. Über Liesegang und Nick Mazzolini kam die Scheibe zu Müller, der mit seinem zweiten Treffer des Abends alles klar machte (50.). Das 5:2 - nur 32 Sekunden nach dem zweiten Starbulls-Tor - bedeutete die Entscheidung und in der Folge ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen.

„Wir haben heute schlecht Überzahl gespielt und da auch ein dummes Gegentor bekommen. Wir haben die „kleinen“ Dinge nicht gemacht und das Spiel deswegen verloren“, analysierte Starbulls-Coach Franz Steer. Kollege Tim Kehler fasste kurz zusammen: „Wir haben stark in Unterzahl gespielt, mit Antti Ore einen starken Keeper gehabt und auf Richard Mueller war mit zwei Toren ebenso Verlass!“ Weiter geht es für die Starbulls nun am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim (17 Uhr, Kathrein-Stadion).

Das Spiel in der Statistik:

Löwen Frankfurt - Starbulls Rosenheim 5:2 (1:0, 3:0, 1:2) 

Tore: 1:0 (11.) Richard Mueller (Nick Mazzolini - Unterzahl-Tor), 2:0 (37.) Nils Liesegang (David Cespiva, Patrik Vogl - Überzahl-Tor), 3:0 (38.) Lukas Laub (Marc Schaub, Brett Breitkreuz), 4:0 (39.) Justin Kirsch (Nico Oprée, Dennis Reimer), 4:1 (49.) CJ Stretch (Michael Rohner), 4:2 (49.) Wade MacLeod (CJ Stretch), 5:2 (50.) Richard Mueller (Nils Liesegang, Nick Mazzolini)

Schiedsrichter: Michael Klein (Stuttgart)

Strafen: Frankfurt 8 - Rosenheim

mw

Rubriklistenbild: © Starbulls Rosenheim (Archivbild)

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