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Starbulls gewinnen in Dresden mit 2:1

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Angreifer Robin Hanselko ist einer der Spieler, die sich in dieser Saison noch einmal weiterentwickelt haben.
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Rosenheim/Dresden - Die Starbulls haben in Dresden mit 2:1 über die Hausherren triumphiert. Für die Rosenheimer trafen Stephan Gottwald und Mitch Stephens.**Live-Ticker zum Nachlesen**

Die Starbulls kamen am Anfang nicht gut in die Partie. Und so stand Norman Martens schon nach drei Minuten plötzlich allein vor Norm Maracle und netzte ein zum 1:0 für die Dresdner Eislöwen. Im zweiten Spielabschnitt machten die Starbulls dann aber richtig Dampf. Und in der 31. Spielminute konnten die mitgereisten Rosenheimer-Fans endlich zum ersten Mal jubeln. Stephan Gottwald erwischt einen Abpraller vor dem Tor von Pasi Häkkinen und trifft zum 1:1 Ausgleich. 

Im letzten Spieldrittel machten die Starbulls dann alles klar. In der 47. Minute taucht plötzlich Mitch Stephens frei vor dem Tor der Eislöwen auf und schmettert die Scheibe in den oberen rechten Winkel. Die Rosenheimer gewinnen mit 2:1 in Dresden und sichern sich damit wichtige drei Punkte.

Lesen Sie hier den Vorbericht aus dem Oberbayerischen Volksblatt

Traumsturm ist lädiert

Ravensburg hat einen "Traumsturm" in der 2. Eishockey-Bundesliga, auch die Dresdner Eislöwen sind mit so etwas ausgestattet und seit Neuestem ja auch die Starbulls Rosenheim. Vor dem Aufeinandertreffen der Eislöwen und der Starbulls am heutigen Mittwoch, 20 Uhr, sind die Top-Angriffsreihen der beiden Teams allerdings lädiert.

Bei den Sachsen setzt sich dieser Sturm aus dem Finnen Sami Kaartinen, dem Kanadier Patrick Jarrett und dem Deutsch-Tschechen Jan Zurek zusammen. Kaartinen ist mit 20 Toren der drittbeste Goalgetter der Liga und mit insgesamt 47 Punkten der zweitbeste Skorer; Kapitän Jarrett, der seinen Vertrag in Dresden kürzlich um zwei Jahre bis 2013 verlängert hat, ist mit 34 Assists der beste Vorlagengeber der Liga und die Nummer drei in der Skorerliste. Und Zurek hatte bis zu seiner Schulterverletzung bereits 18 Treffer auf dem Konto. Jetzt fehlt der erfahrene Angreifer allerdings - mitunter ein Grund, warum die Eislöwen zuletzt in zwei Auswärtspartien (Landshut, Heilbronn) nur einen Treffer markierten.

Live-Ticker zum Nachlesen

Der Rosenheimer "Traumsturm" hat erst seit Mitte Dezember Bestand und ist zum neuen Jahr schon wieder auseinandergerissen: Kapitän Stephan Gottwald (31 Skorerpunkte bei 16 Treffern), der US-Amerikaner Stephen Werner (37 Punkte) und der neu hinzugekommene Finne Tommi Hannus (neun Punkte aus fünf Begegnungen) lieferten einige vielversprechende gemeinsame Leistungen ab, ehe sich Hannus zum Jahreswechsel mit Fieber abmeldete. Sein Einsatz am heutigen Mittwoch ist noch nicht sicher. Aller Voraussicht nach wird aber Werner in Sachsen mit von der Partie sein. Er war ja am Sonntag im Spiel gegen Bietigheim wenige Minuten vor dem Ende nach einer neuerlichen starken Leistung verletzt vom Eis gegangen - es sieht aber so aus, als sollte sich der erste Verdacht (Nasenbeinbruch) nicht erhärtet haben. "Ich gehe davon aus, dass er mit dabei ist", sagt Starbulls-Trainer Franz Steer.

Das Fehlen eines Teiles der Top-Angriffsreihe hatte bei den Rosenheimern zuletzt nicht den Effekt der Torflaute - im Gegenteil, die Bietigheimer wurden mit einem "Sechserpack" an Gegentoren wieder nach Hause geschickt. Maßgeblich daran beteiligt waren andere Akteure, die zuletzt rein statistisch etwas im Schatten standen - nicht so bei Trainer Steer: "Wir brauchen jeden Mann, jeder Spieler ist für die Mannschaft und den Erfolg immens wichtig."

Erstes Spiel in Dresden wurde gewonnen

Genauso wird es auch beim Spiel in Dresden sein: Nur gemeinsam ist dort etwas zu holen. So wie beim ersten Aufeinandertreffen beider Teams in Sachsen, als die Starbulls mit 4:2 gewannen. Die Dresdner Mannschaft hat nun allerdings ein anderes Gesicht: "Die haben sich seitdem gut verstärkt", sagt Steer. Verteidiger Marc St. Jean und die Stürmer Michael Schmerda und Hugo Boisvert sind neu hinzugekommen und haben sich gut eingefügt. "Die stehen nicht von ungefähr da oben", meint der Rosenheimer Trainer.

Steer sieht es für wichtig an, dass die Starbulls in Dresden mit vier Angriffsreihen antreten können. Dies hängt davon ab, ob Hannus und Werner mitwirken können. Fabian Zick (verletzt) und Marius Möchel (bei der U20-Weltmeisterschaft) fehlen den Rosenheimern noch, Möchel kommt allerdings am Donnerstag wieder zurück. Insofern ist es gut, dass Philipp Quinlan heute wieder mit dabei ist, nachdem er zuletzt ja per Förderlizenz in München spielte.

OVB

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