Zwangsabstieg droht

Bald keine Spiele mehr gegen die Eislöwen?

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Eine Szene aus den Viertefinal-Playoffs gegen die Eislöwen
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Rosenheim/Dresden - Im Viertelfinale schalteten die Starbulls die Dresdner Eislöwen aus. Nun ist aber fraglich, ob es auch in der kommenden Saison zu diesem Duell kommen wird.

Droht den Eislöwen der Zwangsabstieg? Laut einem Bericht der Dresdner Morgenpost vom Mittwoch will OB Helma Orosz die GmbH nicht retten. Ihr Vorschlag, über den der Stadtrat am 16. April abstimmen wird, sieht vor, dass die GmbH aufgelöst wird und die Eislöwen dann in der Oberliga Ost weiterspielen müssten.

OB Helma Orosz

Nur drei von zehn städtischen Forderungen hätten die GmbH-Verantwortlichen komplett erfüllt. Sie wären daran gescheitert ihr Sanierungskonzept umzusetzen und hätten die Auflagen vom Wirtschaftsprüfer und OB nicht erfüllt, schreibt das Blatt. Offen schreibt OB Orosz in ihrer Vorlage von "unzureichenden Reaktionen" und spricht den Verantwortlichen damit die Lösungskompetenz ab.

Eine Rettung scheint es nur noch zu geben, wenn die GmbH bis Ende April die Forderungen von 430.227 Euro an die Stadt begleichen kann.

Für die DEL2 würde das Aus für Dresden einen Rückschlag bedeuten, denn zur zweiten Saison 2014/15 sollte die Liga von jetzt 12 auf 14 Mannschaften aufgestockt werden.

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