DEL-Aufstieg in drei Jahren möglich?

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Rosenheim - Die DEL2 kommt - und die Zweitligisten sind mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden. Jetzt geht es ans Feintuning: Verteilung der Gesellschafteranteile sowie die Aufstiegsregelung.

Dass nächstes Jahr Zweitliga-Eishockey gespielt, ist – Gott sei Dank – seit Mittwochnachmittag klar. Da haben die Eishockey Spielbetriebsgesellschaft (ESBG), der Deutsche Eishockey Bund (DEB) und die Deutsche Eishockey Liga (DEL) in Pressemitteilungen verkündet, dass man sich über einen neuen Kooperationsvertrag, gültig bis 2018, geeinigt habe.

Stimmanteile müssen neu verteilt werden

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Unterschrieben ist dieser aber noch nicht. Für die Verantwortlichen geht es daher nun an die Fein-Abstimmung. Vor allem die Stimmrechte in der ESBG müssen neu verteilt werden. 14 Anteile sollen laut OVB auf die Vereine entfallen. DEL und DEB bekommen je einen Anteil, wobei der DEB in wichtigen Dingen ein Veto-Recht bekommen soll.

Wie die OVB-Heimatzeitungen in ihrer Freitagsausgabe weiter berichten, soll in Sachen Saison-Vorbereitung zunächst das Lizenzierungsverfahren für die 12 Zweitliga-Klubs (inklusive Oberliga-Meister EC Bad Nauheim) in den nächsten Tagen von einem Dreier-Gremium über die Bühne gebracht werden.

Dann geht es vor allem um die so wichtige Auf- und Abstiegsregelung. Für die Verzahnung zwischen zweiter Liga und Oberligen gibt es offenbar schon eine Regelung, die bereits am Ende der nächsten Saison (2013/14) greifen soll. „Der Elfte und Zwölfte werden eine Relegationsrunde mit den vier Halbfinalisten der Oberliga spielen, so dass bereits hier ein Auf- und Abstieg möglich ist“, erklärte Starbulls-Vorstand Willi Graue gegenüber dem OVB.

Ist in drei Jahren der DEL-Aufstieg möglich?

Eine Auf- und Abstiegsregelung soll es zukünftig auch zwischen DEL und DEL2 (das ist der neue Name, unter dem die zweite Liga kommende Saison an den Start geht) geben. „Da wollen wir in drei Jahren so weit sein. Das obliegt aber nun unserem Verhandlungsgeschick mit den Vertretern der DEL“, so Graue weiter, der sich zufrieden mit dem in den langwierigen Verhandlungen erreichten Ergebnis zeigte. Außerdem will sich die zweite deutsche Profi-Eishockey-Liga zukünftig klarer positionieren. Man will mehr Durchlässigkeit zur DEL erreichen, aber sich gleichzeitig nicht zur Ausbildungsliga degradieren lassen.

OVB Heimatzeitungen/redro24/mw

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