Starbulls Rosenheim - Selber Wölfe 5:7

Ende in Rosenheim - Die Starbulls verlieren das Spiel nach einer unglaublichen Schlussphase!

  • schließen
  • Dominik Größwang
    Dominik Größwang
    schließen

Rosenheim - Nach einer unglaublichen Schlussphase verlieren die Starbulls Rosenheim mit 5:7 gegen die Selber Wölfe. Hier gibt's den Live-Ticker zum Nachlesen.

Pressemeldung der Starbulls zum Spiel am Freitag

Pressemeldung im Wortlaut:

Die Starbulls Rosenheim haben am vierten Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd eine unglückliche 5:7-Heimniederlage gegen überaus effektiv agierende Selber Wölfe hinnehmen müssen. In einer spektakulären Schlussphase gelang den über die gesamte Spieldauer überlegenen Starbulls, die mit einem 2:4-Rückstand ins letzte Drittel gegangen waren, zwei Minuten und zehn Sekunden vor Spielende noch der viel umjubelte Treffer zur verdienten 5:4-Führung. Dann stellten drei Selber Torerfolge binnen 68 Sekunden den Spielverlauf endgültig auf den Kopf.

„Ich weiß selbst nicht genau, wie wir dieses Spiel noch gewonnen haben“, sagte Selbs Trainer Henry Thom nach der Partie. Zwei Minuten und zehn Sekunden vor der Schlusssirene musste sein Team den fünften Rosenheimer Treffer hinnehmen und lag damit erstmals seit der Anfangsphase der Partie wieder in Rückstand. Torschütze war Alexander Höller, der einen der zahlreichen sehenswerten Rosenheimer Powerplay-Spielzüge nach perfektem Pass von Josh Mitchell aus spitzem Winkel veredelte. Doch der in dieser Situation auf der Strafbank sitzende US-Amerikaner Charles Graaskamp schlug nur 12 Sekunden nach Wiederbeginn für die Oberfranken zurück und versenkte einen Rückpass von Richard Gelke aus kurzer Distanz zum 5:5.

Die Starbulls suchten danach sofort wieder die Offensive – und liefen den Gästen ins offene Messer: Florian Ondruschka bediente aus der eigenen Zone Landon Gare, der völlig frei auf Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer zufuhr und eiskalt zum 5:6 verwandelte. Eine weitere halbe Minute spätere traf Gelke schließlich zum 5:7-Endstand ins verwaiste Rosenheimer Tor, das Steinhauer zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers verlassen hatte. Während die Gäste fast ungläubig feierten, standen die Rosenheimer Eishockeyspieler völlig konsterniert mit leeren Händen da.

Begonnen hatte die Partie aus Rosenheimer Sicht ähnlich positiv wie das Saison-Eröffnungsheimspiel eine Woche zuvor gegen Weiden. Eine klare Überlegenheit von der ersten Minute an schlug sich in zahlreichen guten Torchancen nieder, der Führungstreffer war die logische Folge. Michael Baindl, der zuletzt beim Spiel in Deggendorf gesperrt fehlte, hatte bei angezeigter Strafe gegen die Wölfe freie Schussbahn, spielte aber seitlich neben das Tor auf Höller, der das Spielgerät technisch fein zum 1:0 über die Linie drückte (9.).

Die Führung hatte aber nur drei Minuten Bestand. Dann zog Selbs Verteidiger Steven Bär einfach mal von der blauen Linie ab und traf ins rechte obere Eck zum überraschenden 1:1-Ausgleich. Der Rosenheimer Überlegenheit tat das aber keinen Abbruch. Gästekeeper Niklas Deske konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beschweren und zeichnete sich mit zahlreichen starken Paraden aus. Sein Gegenüber Lukas Steinhauer war dagegen bei der zweiten gegnerischen Torchance erneut geschlagen. Gare fand mit einem Pass in die Schnittstelle Ian McDonald und der Selber Topscorer traf frei auf den Torwart zufahrend abgezockt zum 1:2 (18.).

„Wir hatten echt Glück, dass wir im ersten Spielabschnitt nur einen Gegentreffer hinnehmen mussten“, gestand Selbs Trainer Thom, der seinem Torwart Niklas Deske einen überragenden Job attestierte. Der starke Schlussmann blieb auch im weiteren Spielverlauf sowohl vielbeschäftigt als auch fehlerlos während seine Vorderleute weiterhin eine nahezu hundertprozentige Chancenauswertung an den Tag legten. Dabei trug sich nun zweimal Tim Zimmermann in die Torschützenliste ein. Der Förderlizenzspieler von Zweitligist Bayreuth Tigers traf zunächst bei einem Gegenstoß mit einem platzierten Handgelenkschuss an den Innenpfosten zum 1:3 (28.) und dann nach starkem Rückhandzuspiel von McDonald frei vor Lukas Steinhauer aus kurzer Distanz zum 2:4 (38.). Zwischenzeitlich hatte Rosenheims Kevin Slezak in Überzahl auf Zuspiel von Mitchell auf 2:3 verkürzen können (30.).

Im letzten Drittel zeigten sich die Hausherren in den Zweikämpfen weiterhin geschickter und konsequenter als die Gäste, gewannen erneut die deutliche Mehrzahl an Anspielen, waren fast immer einen Schritt schneller und belohnten sich dafür zunächst auch. Felix Linden gelang nach Rückpass von Dominik Daxlberger aus dem linken Bullykreis der Anschlusstreffer zum 3:4 (46.). Eine tolle Rettungsaktion von Florian Krumpe bei einem Selber Gegenstoß leitete schließlich den hochverdienten Rosenheimer Ausgleichstreffer ein. Mitchell erhielt in der neutralen Zone die Scheibe, war schneller als zwei Gegenspieler und legte vor dem Tor quer auf Michael Fröhlich, der zum 4:4 einschob (53.). Mehrfach lag danach der Rosenheimer Führungstreffer zum 5:4 bereits in der Luft, ehe er in der 58. Spielminute tatsächlich fiel. Doch der riesige Jubel der Starbulls-Fans unter den 2.060 Zuschauern im ROFA-Stadion wurde durch das schier unglaubliche Comeback der Selber Wölfe wieder umgehend erstickt.

„Mit der Spielweise meiner Mannschaft bin ich eigentlich sehr zufrieden“, sagte Starbulls-Chefcoach Sicinski nach dem Spiel. „Wir haben aber eine Handvoll Fehler gemacht und die hat der Gegner komplett und gnadenlos bestraft. Wir müssen solche Fehler ganz schnell abstellen. Und 12 Sekunden nach dem 5:4 das 5:5 zu kriegen, das darf einfach nicht passieren.“

Am Sonntag gastieren die Starbulls Rosenheim nun bei den Eisbären Regensburg. Spielbeginn in der „das stadtwerk.Donau-Arena“ ist um 18 Uhr (Livestream zum Preis von 5,50 Euro auf dem Portal sprade.tv). Ob Vitezslav Bilek dann wieder für die Starbulls stürmt, ließ Sicinski am Rande des Freitagheimspiels übrigens offen. Der Rosenheimer Trainer hatte den Tschechen für den Vergleich mit den Selber Wölfen aus dem Kader gestrichen und ihm eine Pause verordnet.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (M.H.)

Starbulls Rosenheim - Selber Wölfe 5:7 (1:2,1:2,3:3)

Rosenheim: G: 30 Steinhauer, 70 Endres;

D: 6 Enk, 7 Reiter, 8 Draxinger, 49 Linden, 52 Bergmann, 55 Krumpe, 98 Vollmayer;

F: 12 Fröhlich, 17 Daxlberger, 18 Henriquez, 19 Litesov, 20 Heidenreich, 21 Höller, 26 Bucheli (A), 40 Baindl (C), 43 Stanik, 71 Wellhausen, 72 Mitchell, 81 Slezak;

Selb: G: 29 Deske, 21 Kümpel;

D: 2 Silbermann, 10 Böhringer, 17 Ondruschka (C), 22 Müller, 25 Bär, 90 Nijenhuis;

F: 8 Graaskamp, 11 Kabitzky, 16 McDonald (A), 18 Gare (A), 24 Hirschberger, 36 Klughardt, 63 Zimmermann, 67 Schmidt, 92 Gelke;

Tore: 1:0 (9.) Höller (Bucheli, Reiter), 1:1 (12.) Bär (Graaskamp, Gelke), 1:2 (18.) McDonald (Gare), 1:3 (28.) Zimmermann (Hirschberger), 2:3 (30.) (PP1) Slezak (Vollmayer, Mitchell), 2:4 (38.) Zimmermann (Ondruschka, McDonald), 3:4 (46.) Linden (Reiter, Daxlberger), 4:4 (53.) Fröhlich (Draxinger, Mitchell), 5:4 (58.) (PP1) Höller, 5:5 (59.) Müller (Gelke), 5:6 (59.) Gare (Ondruschka), 5:7 (60.) (EN) Gelke (Ondruschka, Kabitzky)

Strafminuten: Rosenheim: 2; Selb: 8; Zuschauer: 2060

3. Drittel:

Was war denn hier los? Alex Höller schafft in Überzahl den Führungstreffer für die Starbulls, doch binnen weniger Sekunden drehen die Gäste das Spiel und entscheiden das Spiel sogar mit einem Empty-Net-Goal. Eine wahnsinnige Schlussphase bringt den Rosenheimern die zweite Niederlage in Folge ein.

60. Ende des 3. Drittels.

60. Tor für die Selber Wölfe! Gelke trifft ins leere Tor.

60. Steinhauer fährt vom Eis.

59. Tor für die Selber Wölfe! Wahnsinn! Binnen weniger Sekunden drehen die Gäste das Spiel! Müller und Gare waren die Torschützen.

59. Tor für die Selber Wölfe!

58. Toooooooor für die Starbulls Rosenheim! Ein schön herausgespieltes Überzahltor der Starbulls, am Ende trifft Höller zur Führung!

57. Strafzeit gegen die Selber Wölfe. Charles Graaskamp erhält zwei Strafminuten wegen Halten des Stocks. Er hat aber Glück, dass es nur bei den zwei Minuten bleibt, er hatte sich lautstark darüber beschwert und auf der Strafbank seinen Schläger ins Eck gepfeffert.

55. Henriquez probiert es mit einem Schuss, aber Deske fängt die Scheibe.

54. Die Chance zur Führung! Alex Höller zieht aus halblinker Position schnell ab, Deske ist aber zur Stelle. Kurz darauf scheitert Vollmayer ebenfalls am Goalie.

53. Toooooooor für die Starbulls Rosenheim! Die Starbulls sind zurück! Tobias Draxinger schickt Josh Mitchell auf die Reise, der allein auf Deske zuläuft. Vor dem Tor legt er quer auf Michael Fröhlich, welcher den Puck nur noch über die Linie schieben muss.

51. Die Wölfe geben mal wieder einen Schuss auf das Tor von Lukas Steinhauer ab, der Rosenheimer Goalie kann den Puck aber ins Fangnetz abwehren.

51. Felix Linden ist nicht vom Puck zu trennen, scheitert am Ende aber an Deske.

49. Selb ist wieder komplett.

49. Maxi Vollmayer kommt in aussichtsreicher Position zum Schuss, schießt aber drüber.

48. Matthias Bergmann probiert es mit einem Direktschuss, aber Deske pariert mit dem Schoner.

47. Strafzeit gegen die Selber Wölfe. Marius Schmidt erhält zwei Strafminuten wegen Hakens.

46. Toooooooor für die Starbulls Rosenheim! Die Starbulls treffen zum Anschluss! Felix Linden bekommt den Puck im Angriffsdrittel und zieht einfach mal ab. Der Schuss sah nicht ganz unhaltbar aus und geht ins Tor.

44. 2060 Zuschauer haben heute den Weg ins ROFA-Stadion gefunden.

42. Schöne Aktion von Enrico Henriquez, der sich gut gegen zwei Verteidiger durchsetzt. Sein Schuss wird aber noch von einem Selber verhindert.

42. Michael Fröhlich schließt einen Angriff schnell ab, scheitert aber an Deske.

41. Weiter geht's! Das letzte Drittel läuft.

2. Drittel:

Der zweite Abschnitt war fast eine Kopie des ersten. Rosenheim macht mehr, schießt mehr und befindet sich fast die ganze Zeit im Angriffsdrittel, doch die Wölfe bleiben eiskalt. Erst konnte Tim Zimmermann mit einem Konter das 1:3 erzielen, ehe Kevin Slezak in Überzahl zum Anschluss traf. Kurz vor Ende des Drittels traf Zimmermann dann zum zweiten Mal und stellte den 2:4-Pausenstand her.

40. Ende des 2. Drittels.

40. Rosenheim wieder komplett.

40. Viel Verkehr vor dem Tor von Lukas Steinhauer, doch immer ist ein Verteidiger dazwischen.

38. Strafzeit gegen die Starbulls Rosenheim. Michael Baindl erhält zwei Strafminuten wegen Beinstellens.

38. Tor für die Selber Wölfe! Dieses Tor geht zu 80% auf Ian McDonald. Wunderschön setzt er Tim Zimmermann von der blauen Linie aus in Szene, welcher nur aus kurzer Distanz das 2:4 erzielen kann.

36. Auf der anderen Seite kommt Dominik Daxlberger zum Schuss, doch auch er scheitert am Goalie.

36. Tim Zimmermann schließt einen Angriff der Selber schnell ab, aber Steinhauer ist mit dem Schoner zu Stelle.

34. Die Gäste kommen seit langem mal wieder in das Rosenheimer Drittel, doch Marius Schmidt schießt über das Tor.

32. Es spielt eigentlich weiterhin nur Rosenheim, die zahlreichen Schüsse sind aber alle nicht gefährlich genug.

31. Die Riesenchance zum Ausgleich! Nach einem Gestochere im Slot liegt Niklas Deske schon auf dem Eis, doch Dimitrij Litesov scheitert mit dem Nachschuss am Schoner des Wölfe-Goalies.

30. Toooooooor für die Starbulls Rosenheim! Ein super herausgespieltes Tor. Maxi Vollmayer legt auf Josh Mitchell ab, welcher eigentlich schon das leere Tor vor sich hat. Er wartet aber ab und legt in die Mitte auf Slezak, der nur noch einschieben muss. Selb damit wieder komplett.

29. Strafzeit gegen die Selber Wölfe. Christoph Kabitzky erhält zwei Strafminuten wegen Beinstellens.

28. Tor für die Selber Wölfe! Es ist unglaublich. Wieder lasse sich die Starbulls durch einen Pass - diesmal von Maximilian Hirschberger - aushebeln und Tim Zimmermann bleibt vor Steinhauer ganz cool und trifft zum 1:3.

28. Selb wieder komplett. Rosenheim fand schnell seine Powerplay-Formation, hatte aber nur diese eine Chance durch Kevin Slezak.

27. Den muss er machen! Kevin Slezak steht komplett frei im Slot und bekommt den Puck, aus kürzester Distanz schießt er aber über das Tor!

26. Strafzeit gegen die Selber Wölfe. Lukas Klughardt erhält zwei Strafminuten wegen Hakens. Sebastian Stanik hatte sich da schön durchgesetzt.

25. Die Starbulls machen weiter gut Druck, diesmal scheitert Tobias Draxinger aber mit einem Schlagschuss am Wölfe-Goalie.

23. Die nächste Chance für Rosenheim! Dimitrij Litesov fährt mit Tempo auf Deske zu, trifft aber nur den rechten Pfosten.

22. Florian Krumpe versucht es von der blauen Linie, doch auch den Schuss kann Deske im Nachfassen festhalten.

21. Maxi Vollmayer mit dem ersten Schuss im zweiten Abschnitt, aber Deske kann die Scheibe fangen.

21. Weiter geht's! Das zweite Drittel läuft.

1. Drittel:

Eigentlich haben die Starbulls mehr vom Spiel und auch die klar besseren Chancen, gehen aber trotzdem mit einem Rückstand in die erste Pause. Die Rosenheimer scheiterten zu oft am guten Niklas Deske im Wölfe-Tor, auf der anderen Seite verteidigen sie ein bisschen zu fahrlässig. Alex Höller konnte nach neun Minuten die verdiente Führung erzielen, Steven Bär und Ian McDonald drehten das Spiel zugunsten der Wölfe.

20. Ende des 1. Drittels.

18. Tor für die Selber Wölfe! Das ging viel zu einfach. Landon Gare hebelt die komplette Starbulls-Abwehr mit einem Pass aus dem eigenen Drittel aus und Ian McDonald fährt allein auf Lukas Steinhauer zu, der macht einen Move und schiebt Steinhauer den Puck durch die Beine ins Tor.

18. Felix Linden kommt frei zentral zum Schuss, der ist aber kein Problem für Deske.

17. Rosenheim hat deutlich mehr vom Spiel und spielt sich gut im Angriffsdrittel fest, doch ein zweiter Treffer wollte noch nicht gelingen. Die Selber Angriffsbemühungen werden meistens im Keim erstickt.

15. Die nächste Chance für Rosenheim! Marinus Reiter stiehlt dem letzten Mann der Selber den Puck, kann sie aber mit der Rückhand nicht mehr aufs Tor bringen.

14. Die Riesenchance zur erneuten Führung! Michael Baindl läuft aufs Tor zu und legt nach links auf Kevin Slezak ab, der schießt aber aus wenigen Metern links vorbei.

12. Tor für die Selber Wölfe! Die Gäste können direkt ausgleichen. Steven Bär zieht von der blauen Linie einfach mal ab und die Scheibe schlägt unhaltbar im rechten Kreuzeck ein. Vielleicht war sogar noch der Schläger von Marinus Reiter dazwischen, der den Puck noch abfälscht.

9. Toooooooor für die Starbulls Rosenheim! Ein überragendes Tor! Bei angezeigter Strafe fährt Daniel Bucheli für Lukas Steinhauer aufs Eis und bekommt sofort den Puck. Am rechten Pfosten sieht er den freistehenden Alex Höller, den er sofort bedient, Höller muss nur noch seinen Schläger hinhalten.

7. Starke Aktion von Josh Mitchell! Der Rosenhemimer zündet den Turbo und kommt aus zentraler Position zum Schuss, Deske kann die Scheibe aber fangen.

6. Matthias Bergmann mit dem nächsten Rosenheimer Schuss, aber wieder ist Deske mit dem Schoner zur Stelle.

4. Glück für Rosenheim! Lukas Steinhauer wehrt einen Schuss mit der Schulter ab und die Scheibe springt einem Gästestürmer vor den Schläger, verspringt aber so sehr, dass sie der Selber nicht im leeren Tor unterbringen kann.

3. Kevin Slezak mit der ersten guten Chance, seinen Schuss aus der Drehung kann Deske aber abwehren.

3. Der erste Schuss der Starbulls gehört Daniel Bucheli, der aus kurzer Distanz aber nur den Schoner von Niklas Deske trifft.

1. Selbs Richard Gelke gibt den ersten Schuss ab, seinen Versuch von der blauen Linie kann Lukas Steinhauer aber festhalten.

1. Spielminute: Los geht's! Hauptschiedsrichter Robert Ruhnau hat die Scheibe eingeworfen.

19.29 Uhr: Die Starting Six der Starbulls: Lukas Steinhauer (G), Matthias Bergmann (D), Maximilian Vollmayer (D), Alexander Höller (F), Michael Baindl (F), Kevin Slezak (F)

19.28 Uhr: Die Starting Six der Selber Wölfe: Niklas Deske (G), Dominik Müller (D), Steven Bär (C), Charles Graaskamp (F), Christoph Kabitzky (F), Richard Gelke (F)

19.25 Uhr: Die Einlaufzeremonie der Starbulls beginnt, die Gäste stehen auch schon neben dem Eis bereit.

19.18 Uhr: Das Eis ist fertig aufbereitet, das Licht geht aus. Der Stadionsprecher spricht die Begrüßungsworte, alles ist bereit! In knapp zehn Minuten geht's los.

19.10 Uhr: Herzlich Willkommen aus dem Rosenheimer ROFA-Stadion, wo heute die Starbulls Rosenheim auf die Selber Wölfe treffen. Die Starbulls wollten an diesem Freitagabend eine Reaktion auf die Niederlage am Mittwoch in Deggendorf zeigen und den dritten Saisonsieg einfahren. Die Gäste hingegen spielen noch unter ihren Erwartungen und konnten bisher erst zwei Punkte holen. Für sie wäre ein Auswärtssieg in Rosenheim immens wichtig, um den (bisher) verkorksten Saisonstart wenigstens ein bisschen zu verschönern.

Der Vorbericht:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Dem einer souveränen Leistung entsprungenen 5:0-Auftaktsieg gegen Weiden am vergangenen Freitag ließen die Starbulls einen knappen, aber verdienten 5:4-Auswärtserfolg nach Penaltyschießen am Sonntag gegen den oberbayerischen Rivalen SC Riessersee folgen. Und auch beim Auswärtsspiel am Mittwoch gegen den Deggendorfer SC begeisterten die Grün-Weißen mit einer starken Leistung – allerdings erst nach der ersten Pause. Das Anfangsdrittel verschliefen die Starbulls und lagen prompt mit 0:4 im Rückstand. Wie das ohne den gesperrten Kapitän Michael Baindl auskommen müssende Team gegen den Topfavoriten der Liga dann aber zurück kam, war beeindruckend: Josh Mitchell, Kevin Slezak und zweimal Alexander Höller trafen zum 4:4-Zwischenstand. Sogar der Rosenheimer Führungstreffer lag im letzten Drittel in der Luft, ehe ein Unterzahltor vom langjährigen DEL-und Nationalmannschafts-Stürmer Thomas Greilinger und ein Deggendorfer Empty-Net-Goal zur unglücklichen 4:6-Auswärtsniederlage der Starbulls führten.

Am Freitag kommt es nun zum zweiten Rosenheimer Heimspiel der angelaufenen Spielzeit. Mit den Selber Wölfen erwartet die Rosenheimer Mannschaft im ROFA-Stadion einen Gegner, der nicht nur als sicherer Playoff-Kandidat gilt, sondern wie in den vergangenen Jahren Format und Ambition hat, um den begehrten „Heimrecht-Platz“ vier mitzuspielen. Die Abgänge von etablierten Kräften wie Achim Moosberger und David Hördler (beide Karriereende) sowie Andreas Geigenmüller, Dominik Kolb und Erik Gollenbeck scheinen trotz leicht reduziertem Etat adäquat ausgeglichen. So holte man unter anderem mit Christoph Kabitzky (Crimmitschau), Richard Gelke (Heilbronn) und Steven Bär (Lausitzer Füchse) namhafte Akteure aus der DEL 2. Und mit dem Kanadier Ian McDonald (111 Punkte) und dem Deutsch-Kanadier Landon Gare (86) stürmen die beiden mit Abstand erfolgreichsten Selber Scorer der Vorsaison auch in dieser Spielzeit wieder für die Oberfranken. Dazu kommt der erst 23-jährige US-Amerikaner Charley Graaskamp, der in den ersten drei Spielen bereits zweimal getroffen und drei weitere Tore vorbereitet hat.

Dass die Mannschaft von Henry Thom, der seit knapp vier Jahren als Trainer an der Bande der Porzellanstädter steht, nach drei Spieltagen erst zwei Punkte auf dem Konto hat, liegt vor allem an der bislang überaus schwachen Chancenverwertung. Beim Auftaktspiel in Füssen (3:4) gingen die Oberfranken trotz klarer Überlegenheit und einer Vielzahl von Tormöglichkeiten leer aus. Bei der Heimpremiere gegen den Deggendorfer SC agierten die Wölfe über weite Strecken auf Augenhöhe, mussten sich aber dem sehr clever und vor dem Tor eiskalt agierenden Ligafavoriten mit 1:5 geschlagen geben. Mit dem Heimsieg am Mittwoch (4:3 nach Penaltyschießen gegen den starken SC Riessersee) hofft Chefcoach Henry Thom nun, dass der vielzitierte Knoten geplatzt ist. In Rosenheim wollen die Wölfe nun gleich nachlegen, während die Starbulls ihre Fans ein weiteres Mal – und diesmal wieder durchgehend über drei Spielabschnitte – begeistern wollen und einen Heimsieg fest im Visier haben. Für Spannung und tollen Eishockeysport auf dem Rosenheimer Eis am Freitagabend ist also gesorgt.

Tickets für das Heimspiel der Starbulls Rosenheim am Freitag um 19.30 Uhr sind am Spieltag zwischen 9 und 12 Uhr in der Starbulls-Geschäftsstelle am ROFA-Stadion und ab 17.30 Uhr an den Tageskassen erhältlich. Am komfortabelsten ist aber natürlich die rund um die Uhr mögliche Online-Buchung mit Selbstausdruck oder Download des Eintritts-Codes auf das Smartphone im Starbulls-Ticketshop, der über www.starbulls.de erreichbar ist.

Das Heimspiel der Starbulls Rosenheim gegen die Selber Wölfe wird natürlich auch live und kommentiert aus mehreren Kamerapositionen und mit Wiederholungen aller entscheidenden Szenen sowie Spieldrittelzusammenfassungen per Internet übertragen. Die Liveübertragung ist zum Preis von 5,50 Euro je Spiel auf www.sprade.tv buchbar.

Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. (M.H.)

Rubriklistenbild: © Ludwig Schirmer/Starbulls Rosenheim

Zurück zur Übersicht: Starbulls Rosenheim

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT