Starbulls schaffen den dritten Streich

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Plakataktion der Rosenheimer Fans am Kathrein-Stadion - den "Sweep" können die Starbulls am Dienstag perfekt machen.

Rosenheim - Und das war der dritte Streich: Die Starbulls Rosenheim haben auch das dritte Play-off-Viertelfinale gegen die Heilbronner Falken für sich entschieden und sind nach dem 5:2 nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt.

Am Dienstag stehen sich beide Teams in Rosenheim gegenüber. Auch in Heilbronn lieferten die Starbulls einmal mehr ein Paradebeispiel für herausragende Moral ab: Die Mannen von Trainer Franz Steer führten nach einem gelungenen ersten Drittel verdient mit 2:0, kassierten dann aber in der 42. Minute den Ausgleich. Doch die Starbulls erholten sich schnell, schlugen prompt zurück und entschieden in der Schlussphase die Partie endgültig.

Mehr als verdient war die Führung der Rosenheimer nach dem ersten Durchgang. Andreas Paderhuber hatte in der neunten Minute im Powerplay das 1:0 besorgt, ehe das Team von Trainer Franz Steer beim zweiten Treffer die spielerischen Qualitäten an den Tag legte. Über mehrere Stationen wurde der Puck vor das Heilbronner Tor gespielt, wo letztlich der aufgerückte Tim Kunes das Spielgerät am verdutzten Torwart Kellen Briggs vorbei über die Linie beförderte – sicher eines der schönsten Rosenheimer Tore in dieser Saison.

Starbulls gewinnen auch das dritte Spiel

Hatten die Starbulls bis dahin alles perfekt im Griff, so wurden Spiel und Atmosphäre im zweiten Drittel hektisch. Fabio Carciola schaffte den Anschluss, dann hatten die Gäste mehrere Minuten Überzahl, konnten aber gute Chancen nicht verwerten beziehungsweise scheiterten am Pfosten. Und so blieb es spannend – noch mehr, als erneut Carciola für den Heilbronner Ausgleich sorgte. Doch die Steer-Truppe hatte die passende Antwort parat: Kapitän Stephan Gottwald brachte die Starbulls nur zwei Minuten später wieder in Führung und zog so den „Falken“ den Zahn. In den Schlussminuten stellten dann zwei junge Angreifer den Sieg sicher – jeweils nach wunderbarer Vorarbeit von Stephen Werner: Zunächst wurde Marcus Marsall freigespielt und traf ansatzlos zum 4:2, es war bereits der dritte Treffer in der Viertelfinalserie für den pfeilschnellen Marsall. Und in der letzten Minute besorgte Robert Schopf den 5:2-Endstand. Die Starbulls in den Play-offs? Ganz nach dem Song des deutschen Pop-Duos „2raumwohnung“: „Besser geht‘s nicht“!

Statistik: Heilbronner Falken – Starbulls Rosenheim 2:5 (0:2, 1:0, 1:3).

Tore: 0:1 (9.) Paderhuber/Auger, Stephens, 0:2 (18.) Kunes/Gottwald, Auger, 1:2 (26.) Carciola/Schütz, Leveille, 2:2 (42.) Carciola/Hackert, Leveille, 2:3 (44.) Gottwald/Marsall, Werner, 2:4 (58.) Marsall/Werner, Gottwald, 2:5 (60.) Schopf/Werner, Gottwald;

Schiedsrichter: Klau;

Strafminuten: Heilbronn 15 plus 10 Disziplinar für Carciola plus Spieldauer für Slattengren, Rosenheim 12;

Zuschauer: 1925.

Play-off-Viertelfinale: Ravensburg – Landshut 8:4 (Stand 3:0), Heilbronn – Rosenheim 2:5 (Stand 0:3), Bremerhaven – Dresden 6:1 (Stand 1:2), Schwenningen – Kaufbeuren 7:1 (Stand 3:0).

tn

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