Starbulls: Die "heiße Phase" beginnt

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Trainer Franz Steer erklärt seinen Akteuren die Taktik: Am heutigen Freitag können die Starbulls die Vorgaben erstmals umsetzen.

Rosenheim - Die dritte Stufe der Vorbereitung zünden die Starbulls Rosenheim am heutigen Freitag mit dem ersten Spiel des neuen Teams - und das gleich mit einem Derby.

Die Saison-Vorbereitung im Eishockey ist in drei Phasen gegliedert. Dem Sommertraining folgen die ersten Einheiten auf dem Eis und letztlich die Testspielzeit. Die dritte Stufe zünden die Starbulls Rosenheim am heutigen Freitag mit dem ersten Spiel des neuen Teams. Um 19.30 Uhr geht es im Rosenheimer Eisstadion für den Zweitliga-Aufsteiger ins Derby gegen den Oberligisten Tölzer Löwen.

Seit zehn Tagen stehen die Starbulls nun auf dem Eis und Trainer Franz Steer hatte seinem Team harte Einheiten verordnet. "Wir sind in der Phase mit den schweren Beinen", meint der Rosenheimer Coach. Der heutige Gegner habe schon länger Eis und sei deshalb von Trainingsrhythmus her schon etwas weiter. "Bei uns wird sicherlich die Spritzigkeit noch fehlen. Und Bad Tölz hat eine läuferisch starke Mannschaft." Zum Auftakt sind die Mannen aus dem Oberland also ein richtig guter Testgegner - zudem auch für die Fans aufgrund der Tradition recht attraktiv. Auch wenn der Kader der "Buam" die großen Namen vermissen lässt. Trainer Florian Funk - ehemals als Spieler in Rosenheim aktiv - setzt auf heimische Nachwuchsakteure. Zwölf der 18 Spieler sind in Bad Tölz geboren, die gleiche Anzahl ist 21 Jahre und jünger. Das Funk-Team spielt bislang ohne Neuzugang und ohne Kontingentspieler, überzeugte aber dennoch schon bei der jüngsten 2:4-Niederlage gegen Zweitligist Landshut.

Gerade das Auftreten der Neuzugänge und der ausländischen Spieler dürfte die Rosenheimer Fans interessieren. Der neue Torhüter Norm Maracle feiert ebenso sein Debüt im Starbulls-Dress wie Verteidiger Tim Kunes und Stürmer Konrad Reeder - nicht zu vergessen die deutschen Neuzugänge wie die Verteidiger Beppo Frank und Dominic Auger sowie Stürmer "Floppo" Zeller. "Sie sollen sich eingewöhnen und dazu sind die Spiele ein wichtiger Schritt", sagt Steer, der natürlich Top-Einkauf Maracle im Tor aufbieten wird. Der zweite Mann, Rückkehrer Timon Ewert, wird in den Testspielen ebenso seine Einsätze erhalten.

Wie Steer die Reihen für das heutige Spiel zusammenstellt, ist noch von zwei Personalien abhängig: Stephan Gottwald plagen leichte Leistenbeschwerden und bei Thomas Schenkel sind Vertragsmodalitäten zu klären. "Wir würden ihn gerne mit einem Try-out-Vertrag ausstatten", sagt Steer, "denn ich möchte ihn auf dem Eis im Spielbetrieb sehen". Der frühere Rosenheimer Nachwuchsspieler trainierte zuletzt bei den Starbulls mit.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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