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TV-Hammer! Zwei Sender teilen sich künftig die Champions League - Platzhirsch ist raus

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Zeit für die Heimspiel-Revanche!

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Eishockey vor großartiger Kulisse: Das ist Rosenheim gegen Landshut.

Rosenheim - Es ist das Spiel, auf das man schon seit Wochen schon wieder sehnsüchtig gewartet hat: Starbulls gegen Landshut, es ist einfach das Derby! *Ab 19.30 Uhr mit Liveticker*

Wäre es Deutschland gegen England im Fußball, so würde Franz Beckenbauer dies englischen Reportern mit dem Satz "We call it a Klassiker" erklären. Im deutschen Eishockey gibt's nicht so viele davon: Köln gegen Düsseldorf, klar - aber gleich dahinter reiht sich schon das Duell zwischen Rosenheim und Landshut ein. Heute, 19.30 Uhr, ist es wieder soweit.

Großartig motivieren braucht Rosenheims Trainer Franz Steer seine Mannen nicht, wenn die Starbulls heute im Heimspiel der 2. Eishockey-Bundesliga auf die Cannibals treffen. Das macht alleine schon der Lärm der Fans im rappelvollen Kathrein-Stadion, der kurz vor dem ersten Bully bis in die Kabine dringt - und spätestens beim Herauslaufen und dem Blick auf die voll besetzten Ränge ist jedem Spieler klar, was das Traditionsderby zwischen den Ober- und den Niederbayern für eine Bedeutung hat.

Für Steer, selbst in Landshut groß geworden, sicherlich noch eine etwas größere. Auch nach zwei Aufeinandertreffen im bisherigen Spielverlauf ist das kein Fall für Normalität: "Das ist bestimmt etwas Besonderes. Und es ist ganz klar, dass wir diesmal unser Heimspiel gewinnen wollen." Beim ersten Duell in Rosenheim Anfang Oktober siegten die Landshuter nach Penaltyschießen - jetzt wird's Zeit für die Revanche!

Ein Derby bietet auch Platz für Diskussionen: Landshuts Ty Morris, Starbulls-Kapitän Stephan Gottwald und der Schiedsrichter (von rechts).

Nach zuletzt vier Siegen in Serie schweben die Starbulls auf einer Euphoriewelle. Das ist auch gerade recht, denn jetzt geht es Schlag auf Schlag. Ein Highlight jagt das nächste, dem Derby gegen Landshut folgt das Auswärtsspiel am Sonntag bei den Eispiraten Crimmitschau und bereits am Dienstag das DEB-Pokalfinale in Rosenheim gegen Ravensburg. "Da ist es wichtig, dass wir in den Spielen vier Reihen bringen können", sagt Steer. In Dresden war das noch nicht ganz der Fall bei sechs Verteidigern und elf Stürmern. Die Rosenheimer spielten eine Zeit lang mit drei Mittelstürmern und vier Außenpärchen. Gegen Landshut kommt zumindest Marius Möchel hinzu, der von der U20-WM aus Nordamerika zurückgekehrt ist. Ob Philipp Quinlan mit an Bord ist, entscheidet sich kurzfristig - der Angreifer war am Mittwoch noch nach München beordert worden, fehlte den Starbulls also beim Auswärtssieg in Dresden. Dort war auch Niko Senger, Zuverlässigkeit in Person, nicht dabei, der wegen einer Entzündung zumindest noch an diesem Wochenende pausieren muss. Seinen Part in der Verteidigung übernahm Youngster Max Meirandres, der eine gute, solide Partie spielte.

Der Kontrahent aus Landshut kommt ganz sicher mit vier Reihen - und ebenfalls einer guten Portion Selbstvertrauen, nachdem man am Mittwoch Heilbronn mit 4:3 in die Schranken verwies. "Die haben drei Überzahltore geschossen", weiß Steer, der sich schon bei einigen Informanten erkundigt hat. Mit dem Tschechen Frantisek Mrazek haben die Niederbayern einen neuen Kontigentspieler in ihren Reihen, der zuletzt überzeugt hatte. Deshalb wurde der bis Ende 2010 befristete Vertrag des Angreifers auch verlängert - mitunter wird Mrazek auch durch Spenden der Fans finanziert, die bei mehreren Heimspielen auf den Becherpfand verzichtet oder direkt auf ein Konto eingezahlt hatten. Darüber hinaus konnte Trainer Tobias Abstreiter zuletzt auch auf einige Förderlizenzspieler bauen. Für Starbulls-Coach Franz Steer ist aber egal, welche Kontingent- und welche Förderlizenzspieler bei den Niederbayern auflaufen: "Die sind auf Augenhöhe - also können wir sie schlagen."

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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