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"Null-Toleranz-Politik in Sachen Pyrotechnik"

Starbulls distanzieren sich von Böller-Chaoten

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Garmisch-Partenkirchen - Die Sicherheitsvorkehrungen für das Derby zwischen dem SC Riessersee und den Starbulls Rosenheim (6:1) waren hoch. Dennoch brachten einige Chaoten Böller ins Stadion:

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Die Polizei war am Freitagabend mit einem Großaufgebot in Garmisch-Partenkirchen vor Ort. Zudem wurde auch der Sicherheitsdienst verstärkt, um Auseinandersetzungen zwischen den sich alles andere als wohlgesonnenen Fanlagern zu verhindern. Dennoch schafften es einige sogenannte "Fans", Knallkörper in das Olympia-Eisstadion zu schmuggeln. Gleich zu Spielbeginn knallte es zweimal lautstark, ehe ein dritter Feuerwerkskörper in der 5. Spielminute schließlich über die Plexiglasumrundung durch das Fangnetz auf die Eisfläche geworfen wurde. Dieser Böller detonierte in unmittelbarer Nähe von SCR-Torwart Matthias Nemec. Daraufhin unterbrach Schiedsrichter Cori Müns die Partie für rund zehn Minuten.

Sofort marschierten die Polizei und zahlreiche Ordnungskräfte in den Rosenheimer Fanblock, von wo aus der Böller auf das Eis geworfen worden war. Wie die Starbulls bestätigten, wurden der oder die Täter dank der guten Zusammenarbeit zwischen Polizeikräften, Sicherheitsdienst und ehrenamtlichen Starbulls-Ordnern, die ebenfalls in Garmisch vor Ort waren, noch vor Ort identifiziert und aus dem Stadion abgeführt.

Null-Toleranz-Politik

Der Verein bedauerte den Vorfall zutiefst und stellte klar, dass dieser in Sachen Pyrotechnik eine klare Null-Toleranz-Politik verfolgt. "Von Personen, die sich unter dem Deckmantel, Fan- oder Vereinsutensilien der Starbulls Rosenheim zu tragen, zu pyrotechnischen Aktionen hinreißen lassen, distanziert sich der Verein in jedweder Form. Alle Maßnahmen gegen den Werfer des Knallkörpers vom Freitagabend sowie eventueller Mittäter werden von der Vorstandschaft der Starbulls Rosenheim unterstützt, insbesondere die Durchsetzung eines bundesweiten Stadionverbotes", hieß es auf der Homepage der Grün-Weißen. Sollte sich der Verdacht gegen den oder die Täter bestätigen, droht diesen ein mehrjähriges Stadionverbot.

Rund um die Spiele zwischen Garmisch und Rosenheim hatten sich in der jüngeren Vergangenheit immer wieder die Emotionen hochgeschaukelt. Vor rund zweieinhalb Jahren wurde das "berühmte" Skandalspiel, als der SCR einfach nach dem ersten Gegentor vom Eis ging und Garmischer Fans randalierten, abgebrochen und zuletzt war es bei einem der letzten Aufeinandertreffen im Januar zu Ausschreitungen gekommen.

mw

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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